In Bad Dürrheim hat ein neues Restaurant eröffnet: Die „Gusto Trattoria Toscana“ setzt auf frische Zubereitung – ein Konzept, das sich schon in Radolfzell bewährt hat.
In der Bahnhofstraße 4c in Bad Dürrheim wagt ein neuer Gastronom sein Glück: Ionut Costin Sandu und seine Frau Claudia Furnea haben dort im Frühjahr ihr Restaurant „Gusto Trattoria Toscana“ eröffnet.
Damit möchten sie auch ein neues gastronomisches Konzept in die Kurstadt bringen: Kein Pre-Cooking, sondern alles frisch, tellerweise angerichtet, so umschreibt Inhaber Ionut Costin Sandu sein Konzept.
In rotem Hemd und schwarzer Weste steht er lächelnd hinter dem Tresen seines Restaurants. Aus dem Lautsprecher rieselt italienische Musik, das gemütlich-rustikale Ambiente mit dunklem Holz vor weißen Wänden schafft zusätzlich Behaglichkeit. Mit den Räumen in der Kurstadt hat er den geeigneten Rahmen für das Restaurant-Konzept gefunden, das er in Radolfzell kennen- und liebengelernt habe, erzählt er im Gespräch mit unserer Redaktion.
Das zweite seiner Art
Der Halbitaliener habe quasi schon sein halbes Leben in der Gastronomie verbracht, erzählt er. In der rumänischen Heimat die Ausbildung zum Koch absolviert, habe der heute 47-Jährige später vor allem in Radolfzell in der Gastronomie Fuß gefasst.
Dort nämlich habe es bis zum Eintritt des Chefs in den Ruhestand ebenfalls ein „Gusto Trattoria Toscana“ gegeben, das seine Gäste mit der toskanischen Küche überzeugt habe – und mittendrin: Ionut Costin Sandu.
Das Konzept überzeugte auch ihn – nun also ist es die Basis für sein eigenes Restaurant, das er unter demselben Namen in Bad Dürrheim eröffnet hat.
Frische Pasta, Gnocchi und Pinsa liest man dort ganz oben auf der Speisekarte, nebst Fleischgerichten wie Bistecca oder Desserts vom Tartufo bis hin zum hausgemachten Tiramisu. Für Letzteres zeichnet der Chef übrigens selbst verantwortlich – in Radolfzell sei er schließlich auch schon als Eismeister in der Eisdiele tätig gewesen.
In seiner Trattoria steht Inhaber Ionut Costin Sandu nun auch selbst in der Küche am Herd, während seine Frau Claudia den Service managt. Unterstützt werden beide durch zwei Teilzeitkräfte. 60 Plätze im Innenraum plus etwa 50 auf der Terrasse sind verfügbar – und das mittags und abends an sechs Tagen pro Woche, mittwochs ist Ruhetag.
So fällt seine Bilanz aus
„Ich bin zufrieden für die ersten sieben Monate“, zieht der Gastronom eine erste Bilanz, während die Mittagspausengäste das Restaurant nach und nach verlassen und Ruhe einkehrt. Zeit, für das Gastronomen-Ehepaar, nun selbst ein bisschen zu genießen und sich vielleicht sogar sein Lieblingsgericht von der Karte – ein Tiramisu – zu gönnen, bevor die Türen der Trattoria sich am Abend wieder öffnen.