Für Freunde der mediterranen Küche gibt es Neuigkeiten: Sanjin Dumenčić hat mit dem Dalmatino in Freudenstadt ein kroatisches Restaurant eröffnet.
Fans der mediterranen Küche in Freudenstadt dürfen sich freuen: Nun hat Sanjin Dumenčić mit dem Dalmatino in Freudenstadt ein mediterranes Restaurant mit kroatischen und dalmatinischen Speisen eröffnet.
Für den Standort in der Langenau 11, neben dem Martinique hat er sich bewusst entschieden. Etwas außerhalb der Stadt gelegen ist das Restaurant vom Kreisverkehr dennoch gut sichtbar. Zudem gibt es vor dem Haus und auf der gegenüberliegenden Straßenseite kostenfreie Parkplätze für die Gäste. Insgesamt 180 davon finden, verteilt auf Erd- und Obergeschoss, sowie Terrasse und Dachterrasse, Platz im Dalmatino.
Authentisch mediterrane Küche
Besonders mache sein Restaurant vor allem „der Flair“, meint Dumenčić. Alles sei authentisch mediterran – vom Essen, über die Einrichtung, bis hin zur Musik. Auch seine Fischgerichte werden – typisch dalmatinisch – mit Mangold serviert. Den Fisch bekomme Dumenčić hierfür alle zwei Tage frisch aus Kroatien, den Mangold von der Frischebörse Gaiser in Waldachtal. Für Familien- oder Firmenfeiern serviere er jedoch auf Wunsch auch nicht kroatische Speisen.
Dumenčić selbst kommt gebürtig von der kroatischen Insel Rab. 15 Jahre lebte er dort, besuchte die Hotelfachschule, absolvierte eine Kochlehre und übernahm schließlich das Restaurant seines Vaters, ehe er in Deutschland Fuß fasste. „Ich wurde da reingeboren“, erklärt Dumenčić, der sein Restaurant heute selbst zusammen mit seinen Kindern als Familienbetrieb führt.
Kein Unbekannter in Freudenstadt
Seit elf Jahren lebt er nun in Freudenstadt und ist auch hier kein Unbekannter. Im Café Friedrichs am Kienberg übernahm Dumenčić die Serviceleitung, sammelte wertvolle Erfahrungen im Umgang mit Menschen und fand im damaligen Betreiber Oliver Widmann sogar einen Mentor.
Nun hat er sich mit dem Dalmatino selbstständig gemacht – trotz anfänglicher Zweifel in der jetzigen Krisenzeit ein Restaurant zu eröffnen. „Wenn man nichts riskiert, kann man auch nichts gewinnen“, meint Dumenčić. Zu seiner Freude wurde das Dalmatino gut angenommen. Seit rund drei Wochen hat das Restaurant nun geöffnet und noch scheint der Besucherdrang nicht abzubrechen. „Ich glaube, das wird so bleiben“, schaut Dumenčić optimistisch in die Zukunft.