Im Schwarzwald verschwunden: Neue Hinweise zur Vermissten? Scarletts Umfeld stellt Gerüchte richtig

Scarlett Salice ist vor sechs Jahren im Hochschwarzwald verschwunden.
Polizei Baden-Württemberg- Scarlett Salice verschwand vor sechs Jahren auf dem Schluchtensteig im Hochschwarzwald.
- Medien meldeten neue Spuren, basierend auf Aussagen des Vereins „Finderwille“.
- Spürhunde sollen am Wildensteinfelsen angeschlagen haben, ein Reißverschluss wurde gefunden.
- Das Team „BittefindetScarlett“ widerspricht: Es gibt keine bestätigte oder „heiße Spur“.
- Ergebnisse der Hundesuche werden noch geprüft – gesicherte Infos geben Team oder Polizei.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Vor sechs Jahren verschwand die damals 26-jährige Scarlett Salice spurlos im Hochschwarzwald. Von der jungen Frau fehlt seitdem jede Spur. Konkrete Hinweise darauf, was der jungen Frau am 10. September auf der letzten Etappe des Wanderweges Schluchtensteig im Hochschwarzwald passiert ist, gab es bisher nicht.
Bisher – verschiedene Medien berichteten am Montag über neue Spuren im Fall Scarlett Salice. Mitglieder des Vereins „Finderwille“ gaben bekannt, dass es wohl neue Hinweise in dem Vermisstenfall geben soll. Scarletts Umfeld dementiert jetzt allerdings die Aussagen des privaten Vereins.
Mit einem Dutzend Spürhunden sei der Verein laut Medienberichten am Wochenende auf der letzten Etappe des Fernwanderwegs zwischen Todtmoos und Wehr unterwegs gewesen. Im Bereich des Wildensteinfelsens, eines schwer zugänglichen Stücks abseits des Steigs im Wehratal, sollen die Spürhunde laut Aussagen des Vereins mehrfach angeschlagen haben.

Sollte der gefundene Reißverschluss zum Rucksack von Scarlett Salice passen, will die Polizei nach eigenen Angaben die Suche nach der jungen Frau aus Ostwestfalen wieder aufnehmen.
Ralf SaliceBei der Spurensuche des Vereins soll außerdem ein Reißverschluss gefunden worden sein, der Teil des Rucksacks von Scarlett sein könnte, heißt es. Sollte der gefundene Reißverschluss zum Rucksack von Scarlett Salice passen, will die Polizei nach eigenen Angaben die Suche nach der jungen Frau aus Ostwestfalen wieder aufnehmen.
Die offizielle Instagramseite „BittefindetScarlett“, die von Scarletts Vater und einem kleinen Team aus freiwilligen Helfern geführt wird, nimmt jetzt Stellung zu den Gerüchten, die in den Medien verbreitet wurden: Es „kursieren mehrere Presseberichte zur Suche nach Scarlett, die nicht dem uns bekannten Sachstand entsprechen.“
Zwar habe eine Suche mit Hunden stattgefunden – die Ergebnisse werden aber noch ausgewertet und beurteilt, heißt es. Aktuell gebe es weder eine bestätigte noch eine „heiße Spur“. Auch eine eindeutige Spur der Hunde am Wildsteinfelsen sei nicht bestätigt.
Das Team von „BittefindetScarlett“ bittet auf Instagram und Facebook darum, diese Informationen nicht als gesicherte Fakten weiterzuverbreiten. „Gesicherte Informationen geben wir selbst oder die Polizei bekannt.“
Weiter heißt es: „Für Suchaktionen oder Informationen anderer Organisationen, Initiativen oder Privatpersonen übernehmen wir keine Verantwortung oder Haftung.“

