Rainer Ruf ist Korrespondent im landespolitischen Büro.
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Der Tübinger Oberbürgermeister besitzt eine Zugkraft, die in seiner Ex-Partei neben Cem Özdemir niemand aufweist. Eine Rückkehr ist machbar, aber schwierig.
Wahlen spülen regelmäßig neues Personal in Ministerien. Das bringt Unruhe in den asketischen Alltag der Beamten, die im mählichen Fluss der Zeit ihr staatserhaltendes Amt versehen.
Die SPD hatte im Wahlkampf auf ein Bündnis mit CDU und FDP gesetzt. Es war die einzige Machtperspektive. Die Wählerschaft lehnte das ab.
Der Mann, der für die CDU das Ministerpräsidentenamt zurückerobern will, wird in der „Rehaugen-Affäre“ dämonisiert. Spannender ist, ob seine politische Substanz ausreicht.
Cem Özdemir tritt an, um mit dem Ministerpräsidentenamt in Baden-Württemberg die letzte Machtbastion der Grünen in Deutschland zu verteidigen.
Die Frauen holen auf, doch nach wie vor dominieren Männer das landespolitische Geschehen. Das gilt auch für das Amt des Regierungschefs. Weshalb ist das so?
Bei den Armen sparen, im eigenen Milieu aber klotzen: In Sachen Elterngeld geht es der Jungen Union ums nackte Eigeninteresse.
Grüne und SPD halten an den Klimazielen fest; auch die Linke macht mit. CDU und FDP drücken auf die Bremse; die AfD will zurück zur Kohle und zum Atomstrom.
Die Bilanz der Landesregierung beim Klimaschutz ist unbefriedigend, aber auch nicht rundweg schlecht.
Die politischen Staatssekretäre sitzen am Kabinettstisch und tun auch sonst so, als gehörten sie der Landesregierung an. Nur: Verfassungsrechtlich tun sie das nicht.
Wettbewerb ist fruchtbar. Doch manchmal ist es gut, wenn sich Politik und Wirtschaft auf ein gemeinsames Ziel verständigen – und es der Bevölkerung plausibel machen.
Auf der Schwäbischen Alb startete die NS-Diktatur den bürokratischen Massenmord, der dann ganz Europa erfasste. Die Gedenkstätte bedarf einer Sanierung. Blamiert sich das Land?
Das Musterland leidet unter den globalen Krisen. Doch das ist nicht die ganze Wahrheit, kommentiert Reiner Ruf.
Der Landtagswahlkampf beginnt verhalten. Viele Menschen ziehen sich ins Private zurück, kommentiert Reiner Ruf, und erklärt, warum das eine Gefahr ist.
Die Deutschen sind grantig. Missmut und Unzufriedenheit prägen das politische Klima. Doch die Zukunft gewinnen lässt sich auf diese Weise nicht.
Ein kurzer Streifzug durch die Landesgeschichte zeigt: Baden-Württemberg ist politisch vielschichtiger, als es lange schien. Für die CDU war es ein Auf- und ein Abstieg.
Der Rückstand zur CDU ist groß, die Partei richtet ihre Kampagne ganz auf den neuen Spitzenmann aus. Ob das reicht? Eine Partei zwischen Zweifel und Zuversicht.
Seit 15 Jahren regieren die Grünen in Baden-Württemberg. Doch deren Spitzenkandidat Cem Özdemir hat im Wahlkampf nur einen wirklich einflussreichen Helfer.
Wer sich hoch verschuldet, verliert auf Dauer politische Gestaltungsmacht, meint Reiner Ruf.
Fast eine halbe Milliarde Euro muss das Land 2026 für einen Kredit aus der Ära Lothar Späth aufbringen. Ein Beispiel für eine Finanzpolitik zu Lasten nachfolgender Generationen.
Wir neigen zu dem Glauben, dass die Dinge so bleiben, wie wir sie gewohnt sind. Das ist ein Irrtum. Wo Freiheit, Demokratie und Humanität in Gefahr sind, hilft entschiedenes Handeln.
Baden-Württemberg muss nicht neu erfunden, aber reformiert werden. Der Landtagswahlkampf bietet die Gelegenheit, das Notwendige in den Blick zu nehmen.
Der CDU-Hoffnungsträger hat sich angeschaut, wie Griechenland aus der Krise fand. Die gute Nachricht lautet: Die Wende zum Guten ist möglich. Nur muss man etwas dafür tun.
Der Kulturstaatsminister versteht mehr vom Geschäft als von Kunst und Kultur. Und so vermischt er beides, meint Reiner Ruf.
Wolfram Weimer wehrt sich gegen den Vorwurf, gegen Geld Kontakte zu Regierungsmitgliedern zu vermitteln.
Im März 1930 scheiterte die große Koalition unter dem SPD-Kanzler Hermann Müller. Fortan wurde mit Notverordnungen regiert.
Die Debatte um eine Minderheitsregierung in Berlin ist absurd, aber gefährlich, kommentiert Reiner Ruf.
Im grün-schwarzen Streit um eine kürzere Arbeitszeit für die Beamten ab 55 lässt sich zeigen, wie hinter den Kulissen gearbeitet wird.
Die CDU redet gern vom Sparen in öffentlichen Haushalten. Wenn Lobbyisten rufen, handelt die Landtagsfraktion aber anders, kommentiert Reiner Ruf.
Dem Bundekanzler gehen seine treuesten Fans von der Fahne. Die Junge Union hat gute Argumente für ihre Rebellion gegen die Rentenpolitik, kommentiert unser Autor Reiner Ruf.
Bei der Landtagswahl im März droht der Absturz unter die Marke von zehn Prozent. Der Kontakt zur Arbeiterschaft ist verloren, Bildungsbürger wählen grün. Da bleibt nicht mehr viel.
Leute behaupten, man dürfe nicht mehr sagen, was man denkt. Das Gegenteil ist der Fall. Wir reden viel Zeugs, das nie hätte gesagt werden müssen – verschärft in der Politik.
Der baden-württembergische Landtag lässt die NS-Vergangenheit seiner früheren Mitglieder ausleuchten. Erste Ergebnisse liegen bereits vor.
Es ist Gefahr in Verzug: Droht der Schweiz eine nationale Erbschaftsteuer?
In Steuerfragen wagt der Finanzminister die Widerrede. Es geht um die Abschaffung der Grunderwerbsteuer.
Die CDU bemüht sich um die Kulturszene. Spitzenkandidat Manuel Hagel verspricht: Bei Kunst wird nicht gekürzt. Der Kulturstaatsminister fördert die Filmbranche.
Heinrich August Winkler hat seine Erinnerungen vorgelegt. Der Historiker von der Berliner Humboldt-Universität hat Wurzeln im Südwesten.
Thüringens frühere Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht könnte viel berichten über den Umgang mit der AfD. Doch bei ihrem Besuch in Ostfildern fand das Thema kein Interesse.
Während die CDU von der AfD bedrängt wird, verlieren die Grünen Wahlsympathisanten an die Linkspartei. Gern würden die Christdemokraten die Grünen als Koalitionspartner abschütteln.
Von der AfD bis zu Trump und Putin: Die Vergangenheit wird umgeschrieben, um eigenes Machtstreben zu begründen. Das findet kein gutes Ende.
Angela Merkel? Die Alt-Kanzlerin fällt in der CDU einem aktiven Vergessen anheim. Die Union glaubt, sie entkomme dem Sog der AfD, indem sie diese nachäfft. Bisher klappt das nicht.
Beamte erfreuen sich des Wohlwollens der Gerichte. Dort sind ihre Privilegien in guten Händen. Auch die Politik steckt voller Staatsdiener. Und das hat Folgen.
Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) eskalierte den Konflikt um Stuttgart 21, weil er glaubte, nur so noch die Landtagswahl 2011 gewinnen zu können. Das riskante Spiel verlor er.
Der Ministerpräsident hat ein Buch über seine Lieblingsphilosophin Hannah Arendt geschrieben. Gemeinsam mit Ex-Vizekanzler Robert Habeck stellte er es am Freitagabend in Stuttgart vor.
Der Rechtspopulismus stellt für CDU und CSU eine tödliche Versuchung dar. Das Wissen darum ist das eine, das Handeln etwas anderes. Ein Blick auf die Union im Bund und im Südwesten.
Der Mann von der Schwäbischen Alb hat den Waffenstillstand von Compiègne unterschrieben. Rechtsterroristen meuchelten ihn. Vor 150 Jahren wurde Matthias Erzberger geboren.
Die These, dass Linke und Akteure der Zivilgesellschaft verantwortlich sind für den Rechtspopulismus, erreicht die akademische Welt, kommentiert Reiner Ruf.
Zum Ende seiner Regierungszeit legt Winfried Kretschmann ein neues Buch vor. Es handelt von der Philosophin Hannah Arendt, die sein politisches Handeln bis heute prägt.
Bei den Armen sparen, im eigenen Milieu aber klotzen: In Sachen Elterngeld geht es der Jungen Union ums nackte Eigeninteresse.