Rainer Ruf ist Korrespondent im landespolitischen Büro.
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Der kommissarische Leiter des Regierungspräsidiums Tübingen sieht sich schweren Vorwürfen ausgesetzt. Nun läuft ein Disziplinarverfahren.
Schwere Vorwürfe gegen einen hohen Beamten: Es geht um Alkohol am Steuer und mutmaßlich übergriffiges Verhalten gegenüber einer 16-jährigen Auszubildenden.
Ministerpräsident Cem Özdemir besucht die Rüstungsfirma Hensoldt – und bekommt eine Ankündigung mit auf den Weg, die ihn beschäftigen wird.
Die Mitarbeiter von Audi in Neckarsulm fühlen sich allein gelassen – von der Konzernleitung und von der Politik. Ihr Frust bricht sich Bahn, Tausende demonstrierten vor dem Werkstor in Neckarsulm.
Das Misstrauen zwischen Grünen und CDU ist groß. Cem Özdemir sucht seine Rolle als Ministerpräsident, Manuel Hagel ist dabei zum Zentrum der Landes-CDU zu werden - auch das finden nicht alle gut.
Der Frust der Beschäftigten bricht sich Bann: Sie fühlen sich allein gelassen – von der Konzernleitung und von der Politik. Jetzt demonstrierten Tausende vor dem Werkstor in Neckarsulm.
Mit einem „Effizienzgesetz“ will Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) Wirtschaft und Bürger von Bürokratie entlasten.
Noch ist „Greentech“ kein vollwertiger Ersatz für den Arbeitsplatzabbau in der Autobranche. Doch die Umwelt- und Energietechnik wächst stetig.
Politik als Comicstrip: Die neue SPD-Spitze weiß keine Antwort auf die Krise der Landespartei, kommentiert Reiner Ruf.
Der Präsident des Verwaltungsgerichtshofs Mannheim, Malte Graßhof, wechselt nicht an die Spitze des Bundesverwaltungsgerichts. Er sagte kurzfristig ab – aus gesundheitlichen Gründen.
Baden-Württemberg verfügt jetzt über ein Heimatministerium. Was damit gemeint ist, bleibt offen. Die Maultaschen- und Bollenhut-Rhetorik lässt Schlimmes befürchten, meint Reiner Ruf.
Historiker erfassen die NS-Vergangenheit der Abgeordneten in den Nachkriegsparlamenten Baden-Württembergs. Das Ergebnis ist bedrückend.
Verfangen in ihrer Parteilogik, hat die CDU die Bildung einer neuen Landesregierung nach der Landtagswahl belastet. Jetzt bringt Manuel Hagel die Christdemokraten auf Kurs.
Nach der Landtagswahl tun sich Grüne und CDU schwer mit einer Annäherung. Beziehungsknatsch gab es aber auch schon früher.
Der Tübinger Oberbürgermeister bleibt, was er ist: Boris Palmer sagt Cem Özdemir, dem Gewinner der Landtagswahl, ab. Es wurde gemunkelt, dass Palmer Minister wird.
Klappern gehört zum Geschäft: Der neue SPD-Fraktionschef im Landtag will seine Partei in der Öffentlichkeit stärker kenntlich machen.
Der Tübinger Oberbürgermeister besitzt eine Zugkraft, die in seiner Ex-Partei neben Cem Özdemir niemand aufweist. Eine Rückkehr ist machbar, aber schwierig.
Die SPD hatte im Wahlkampf auf ein Bündnis mit CDU und FDP gesetzt. Es war die einzige Machtperspektive. Die Wählerschaft lehnte das ab.
Der Mann, der für die CDU das Ministerpräsidentenamt zurückerobern will, wird in der „Rehaugen-Affäre“ dämonisiert. Spannender ist, ob seine politische Substanz ausreicht.
Die politischen Staatssekretäre sitzen am Kabinettstisch und tun auch sonst so, als gehörten sie der Landesregierung an. Nur: Verfassungsrechtlich tun sie das nicht.
Wettbewerb ist fruchtbar. Doch manchmal ist es gut, wenn sich Politik und Wirtschaft auf ein gemeinsames Ziel verständigen – und es der Bevölkerung plausibel machen.
Auf der Schwäbischen Alb startete die NS-Diktatur den bürokratischen Massenmord, der dann ganz Europa erfasste. Die Gedenkstätte bedarf einer Sanierung. Blamiert sich das Land?
Ein kurzer Streifzug durch die Landesgeschichte zeigt: Baden-Württemberg ist politisch vielschichtiger, als es lange schien. Für die CDU war es ein Auf- und ein Abstieg.
Der Rückstand zur CDU ist groß, die Partei richtet ihre Kampagne ganz auf den neuen Spitzenmann aus. Ob das reicht? Eine Partei zwischen Zweifel und Zuversicht.
Wir neigen zu dem Glauben, dass die Dinge so bleiben, wie wir sie gewohnt sind. Das ist ein Irrtum. Wo Freiheit, Demokratie und Humanität in Gefahr sind, hilft entschiedenes Handeln.
Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) eskalierte den Konflikt um Stuttgart 21, weil er glaubte, nur so noch die Landtagswahl 2011 gewinnen zu können. Das riskante Spiel verlor er.
Der Rechtspopulismus stellt für CDU und CSU eine tödliche Versuchung dar. Das Wissen darum ist das eine, das Handeln etwas anderes. Ein Blick auf die Union im Bund und im Südwesten.
Die Union wirft schneller hehre Grundsätze über Bord, als der Demokratie zuträglich ist, kommentiert Reiner Ruf.
Der Ruhestand bleibt vorerst nur ein kurzes Glück: Der neue Amtschef im Staatsministerium kann eine ungewöhnliche Karriere vorweisen.
Die Wirtschaft ist begeistert über das Paket der Landesregierung zur Verwaltungsvereinfachung. Vorsicht ist anzuraten. Manche Vorschriften sind unverzichtbar.
Die Landesregierung schafft bis Ende 2027 alle Berichtspflichten ab und setzt Tübingens OB Boris Palmer als Chef-Entbürokratisierer ein.
Höhere Ticketpreise lehnt der Bildungsbürger schon aus Prinzip ab. Wo bleibt, so lässt sich mit Schiller fragen, der ästhetische Sinn? Doch die Sache ist komplizierter.
Thorsten Frei, der designierte Fraktionschef der Union im Bundestag, erzählt in Stuttgart, wie er den Rücktritt von Jens Spahn erlebte. Seinem Job im Kanzleramt trauert er nicht nach.
Die Opposition im Landtag soll die Regierung kontrollieren, die Landtagsmehrheit hält aber gerade vor allem die AfD in Schach. Die Regierung könnte versucht sein, die Früchte der Macht allzu lustvoll auszukosten.
Eine Initiative für ein Innovations- und Gründerzentrum zur Künstlichen Intelligenz im Gesundheitswesen (Medical AI) will vielversprechende Startups generieren, kämpft aber um Wahrnehmung in der Landespolitik.
Der Landesrechnungshof legt den Landesmuseen höhere Eintrittspreise nahe. Und hat auch sonst allerlei Vorschläge, wie die Landesregierung besser wirtschaften kann.
In den Ministerien und obersten Behörden erfolgt der Stellenaufwuchs deutlich schneller als in der übrigen Verwaltung, berichtet der Landesrechnungshof.
Brandmauer ade? Der prominente CDU-Politiker Wolfgang Reinhart verwirrt mit Äußerungen zum Umgang mit der AfD.
Lange stand die CDU für die traditionelle Rolle der Frau. Doch die Wirtschaft benötigt Fachkräfte. Jetzt kommt der Kurswechsel.
Keine Rede, kein Namensbeitrag des Ministerpräsidenten wird von Künstlicher Intelligenz erstellt, sagt das Staatsministerium. KI diene nur als Hilfsmittel.
Wie man sich mit Algorithmen selbst entwürdigt: Politik und Medien tappen in die KI-Falle.
Die SPD verschwindet aus der Fläche des Landes. Vor Ort zeigt sich die Partei überaltert; sie ringt um Wahrnehmung. An der Basis werde die Probleme sichtbar.
Auch im baden-württembergischen Parlament darf es keine Normalisierung dieser Partei geben.
Die grün-schwarze Koalition im Land ist auf die Mehrbelastung durch die Beamtenbesoldung nicht vorbereitet.
Bei der Wahl des Ministerpräsidenten bestätigt sich eine alte Regel: Große Mehrheiten verführen zur Liederlichkeit, kommentiert Reiner Ruf.
Der Erfolg der Regierung Özdemir-Hagel ist wichtig für die Stabilität der deutschen Politik, kommentiert Reiner Ruf.
Der Grünen-Fraktionschef im Landtag darf seinen Posten nicht verlassen. Dabei ist dieser Posten ohnehin wichtiger als (fast) jedes Ministeramt.
Die Landes-CDU billigt den Koalitionsvertrag. Andreas Jung verlässt Berlin und wird Kultusminister in Baden-Württemberg.
Politik als Comicstrip: Die neue SPD-Spitze weiß keine Antwort auf die Krise der Landespartei, kommentiert Reiner Ruf.