Von der Hoffnung zum Debakel: Der HBW Balingen-Weilstetten geht in Gummersbach unter

Elias Fügel traf für seinen HBW Balingen-Weilstetten in Gummersbach zweimal. Die deutliche Niederlage konnte er damit nicht verhindern.
Eibner/Thomas Stoecker- HBW Balingen-Weilstetten verlor beim VfL Gummersbach mit 29:39 nach 16:16 zur Pause.
- Nach Wiederbeginn kippte das Spiel: Ein 5:1-Lauf Gummersbachs zum 21:18 war der Knackpunkt.
- Balinger Fehlwürfe und Ballverluste häuften sich – Gummersbach zog über 31:24 entscheidend weg.
- Für HBW trafen u. a. Mex Raguse, Lion Zacharias und Elias Huber, Pöhle vergab einen Siebenmeter.
- Ausblick: Der Aufsteiger fokussiert das Heimduell gegen Schlusslicht Wetzlar und braucht mindestens einen Punkt.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Eine Halbzeit lang durften die Gallier auf eine Überraschung hoffen. Doch nach dem Seitenwechsel war beim HBW Balingen-Weilstetten der Faden gerissen. Der Handball-Bundesligist unterlag beim VfL Gummersbach mit 29:39 (16:16) und musste nach der Niederlage in Flensburg auch im zweiten Auswärtsspiel binnen weniger Tage einen deutlichen Rückschlag hinnehmen.
Dabei erwischten die Balinger zunächst keinen guten Start. Gummersbach legte ein 4:1 (5.) vor, vor allem Miro Schluroff bereitete der HBW-Abwehr Probleme. Doch die Mannschaft von Trainer Matthias Flohr ließ sich nicht abschütteln. Mex Raguse übernahm im Angriff Verantwortung, Lion Zacharias traf zum 7:7 (13.). Wenig später brachte Tobias Heinzelmann die Gäste erstmals in Führung (9:8/16.). Fortan entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Auch in der turbulenten Schlussminute vor der Pause hatten die Gallier eine Antwort: Nachdem Schluroff auf 16:15 gestellt hatte, glich Csaba Leimeter zehn Sekunden vor der Sirene zum 16:16 aus.
5:1-Lauf nach der Pause als Knackpunkt
Und der HBW legte nach. Stefan Bauer traf unmittelbar nach Wiederbeginn zum 17:16. Es sollte allerdings die letzte Führung der Gäste bleiben. Gummersbach zog das Tempo an, bestrafte Balinger Fehlwürfe und Ballverluste und drehte das Spiel mit einem 5:1-Lauf zum 21:18 (35.). Zwar verkürzte Elias Huber zweimal, doch vor allem Schluroff und Kristjan Horzen fanden immer wieder Lücken in der nun sehr löchrigen HBW-Defensive.
Beim 20:24 (39.) ließ der Gast weitere Möglichkeiten liegen. Georg Pöhle scheiterte zweimal, ehe Flohr nach etwas mehr als 40 gespielten Minuten zur Auszeit bat. Diese brachte allerdings keine Wende. Über 27:21 (44.) und 31:24 (49.) zogen die Gastgeber davon. Auch ein vergebener Siebenmeter von Pöhle beim 26:32 passte ins Bild. Als Gummersbachs Torhüter Ignacio Biosca einen Balinger Ballverlust mit einem Treffer ins leere Tor zum 35:27 (54.) bestrafte, war längst alles entschieden. Und so stand am Ende eine deutliche Zehn-Tore-Niederlage, die zur Halbzeit nicht wirklich abzusehen war.
Voller Fokus auf das Kellerduell gegen Wetzlar
Der Aufsteiger hat nun zwei Wochen Zeit, sich intensiv auf das Heimduell gegen das Tabellenschlusslicht aus Wetzlar vorzubereiten. Hier braucht das Team von HBW-Cheftrainer Matthias „Matti“ Flohr dann mindestens einen Punkt, um nicht noch weiter in den Tabenkeller gesogen zu werden.
HBW: Rebmann (8 Paraden), Cupara (7 Paraden); Raguse 4, Huber 2, Grupe, Strobel 1, Fuß 2, Wente, Fügel 2, Heinzelmann 3, Pfattheicher (n.e.), Dayan 3, Zacharias 4, Leimeter 2, Pöhle 4/4, Bauer 2.
