Handball, 1. Bundesliga: HBW verlegt Kracher gegen Göppingen und Kiel nach Neu-Ulm

Normalerweiße finden in der Ratiopharm-Arena Basketball- und Tischtennis-Spiele statt. Nun zieht auch der Handball in Neu-Ulm ein.
Tom Weller/dpa- HBW verlegt zwei Heimspiele nach Neu-Ulm – Austragung in der ratiopharm arena.
- Termine: Göppingen am 14. Februar, THW Kiel am 27. Februar nach der WM-Pause.
- Größere Halle bietet knapp 6000 Plätze, Balingen fasst etwas über 2000 Zuschauer.
- Ziel ist, den erwarteten Handball-Boom zu nutzen und neue Fans zu erreichen.
- Anwurfzeiten stehen noch nicht fest, Dauerkarteninhaber erhalten gleichwertige Sitze.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der HBW Balingen-Weilstetten verlässt für zwei Bundesliga-Heimspiele die heimische Mey Generalbau-Arena. Nach der WM-Pause tragen die Gallier das Schwabenderby gegen FrischAuf Göppingen am 14. Februar sowie das Duell mit dem deutschen Rekordmeister THW Kiel am 27. Februar in der Ratiopharm-Arena in Neu-Ulm aus.
Erheblicher organisatorischer Aufwand
Für den Bundesligisten ist der Umzug mit einem erheblichen organisatorischen Aufwand verbunden. Gleichzeitig eröffnet die größere Halle neue Möglichkeiten. Statt vor etwas mehr als 2000 Zuschauern in Balingen könnten die Gallier in Neu-Ulm vor knapp 6000 Fans auflaufen.
Der HBW will damit gezielt den erwarteten Handball-Boom nach der Heim-Weltmeisterschaft nutzen. Die Verantwortlichen hoffen, mit den beiden attraktiven Begegnungen auch Zuschauer außerhalb des bisherigen Einzugsgebiets anzusprechen.
„Das Schwabenderby gegen FrischAuf Göppingen und das Duell gegen den deutschen Rekordmeister werden wir vor einer Riesenkulisse von ca. 6000 Zuschauern bestreiten können“, sagt HBW-Geschäftsführer Axel Kromer. „Wir freuen uns auf zwei große Events mit unserer immer größer werdenden Gallier-Familie.“
Auch Kapitän Tobias Heinzelmann sieht dem ungewohnten Heimspiel-Ausflug mit Vorfreude entgegen. „Für uns als Mannschaft ist es ein Riesenevent, dass wir in einer so großen Halle vor heimischem Publikum spielen können und knappe 6000 Fans hinter uns und nicht gegen uns zu haben.“
Besonders das Derby gegen Göppingen verspricht eine besondere Atmosphäre. Die Duelle der beiden schwäbischen Bundesligisten gehören regelmäßig zu den emotionalsten Begegnungen der Saison. Wenige Tage später wartet mit dem THW Kiel einer der größten Namen des deutschen Handballs.
Für Geschäftsführer Felix König bietet die größere Arena vor allem die Chance, zusätzliche Zuschauer zu erreichen. „Für unsere Fans und Zuschauer sind die Spiele eine große Möglichkeit, den Handball-Boom, der durch die Heim-WM in Deutschland kommen dürfte, weiterzutragen.“
Hinzu kommt für den HBW ein weiterer Vorteil: In Neu-Ulm steht ein deutlich größeres Sitzplatzangebot zur Verfügung. König verweist dabei auch auf den Ticketverkauf vor Weihnachten. Eintrittskarten für die beiden Spiele sollen sich damit auch als Geschenk anbieten.
Auch die Betreiber der Ratiopharm-Arena sehen in den beiden Begegnungen eine besondere Gelegenheit. Geschäftsführer Richard King spricht von sportlichen Höhepunkten und einem klaren Zeichen für den Handball in der Region.
Für Neu-Ulm haben die beiden Partien zudem historischen Charakter. Bundesliga-Handball gab es in der Ratiopharm-Arena bislang noch nicht in einem Pflichtspiel. Zwar absolvierte FrischAuf Göppingen dort bereits Vorbereitungsspiele, ein reguläres Bundesligaspiel fand jedoch noch nicht statt.
Genaue Anwurfzeiten gibt es noch nicht
Die genauen Anwurfzeiten stehen bislang nicht fest. Sie müssen noch von der Handball-Bundesliga und dem Streaming-Partner final bestätigt werden. Anschließend will der HBW den Ticketverkauf starten.
Dauerkarteninhaber müssen sich um ihre Plätze nicht kümmern. Sie erhalten für beide Begegnungen automatisch Sitzplätze in einer gleichwertigen oder besseren Kategorie in der Ratiopharm-Arena.
