Rund 400 Meldungen: Stauseepokal der TG Schömberg feiert gelungene Zwei-Tages-Premiere

Auch für die Turner der TG Schömberg war der Stauseepokal ein voller Erfolg.
Verein- Stauseepokal erstmals über zwei Tage ausgetragen, rund 400 Meldungen und viele Zuschauer.
- Samstag starteten LK3-Turnerinnen und Nachwuchs, Berlin gewann LK3-Einzel und Team.
- Sonntag folgten Finals mit starker Besetzung – schwierige Elemente sorgten für Spektakel.
- Carina Kraiser siegte im CdP-Mehrkampf und im Boden-Winnersfinale gegen Laura Jurca.
- TG Schömberg setzte Akzente: Siege für Timm Sauter im CdP-Sechskampf und Ben Adler in LK1.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zwei Tage, rund 400 Meldungen und zeitweise Hochbetrieb an den Geräten: Die Premiere ist geglückt. Erstmals richtete die TG Schömberg den Stauseepokal an einem kompletten Wochenende aus. Nach zahlreichen Wettkämpfen und zwei langen Tagen fiel das Fazit von Annette Baier-Sauter eindeutig aus: „Wir sind sehr zufrieden und stolz, dass alles so reibungslos funktioniert hat.“ Schon am Samstag zeigte sich, warum die Verantwortlichen den 37. Stauseepokal erstmals auf zwei Tage verteilt hatten. Um 15 Uhr eröffneten die jüngsten Turnerinnen der Leistungsklasse drei das Programm. Mehr als 100 Teilnehmerinnen gingen in zwei Durchgängen an die Geräte. Erst gegen 20.30 Uhr näherte sich der erste Wettkampftag seinem Ende.
Berlin dominiert zum Auftakt
Den großen LK3-Einzelwettkampf gewann Tamina Joelle Mewes vom Sportclub Berlin mit 52,400 Punkten. Philina Bruns vom TSB Ravensburg folgte mit 51,100 Punkten vor Feline Anni Wirnitzer vom SSV Auenstein mit 50,850 Zählern. Auch in der Mannschaftswertung triumphierte der Sportclub Berlin. Mit 150,400 Punkten verwies das Team den SV Hülben mit 149,900 und den TSB Ravensburg mit 148,650 Punkten auf die Plätze.
Parallel dazu gehörte die Halle am Samstag auch den Nachwuchsturnern der Altersklassen sechs bis zwölf. Der Wettkampf besitzt für die Talente besondere Bedeutung. Die erreichten Punkte fließen in die Qualifikation für weitere Leistungstests ein. Auch von den Trainern bekam das Format viel Zuspruch. „Alle haben gesagt, es war ein toller Wettkampf“, sagt Baier-Sauter. Für die Verantwortlichen bestätigte bereits der erste Tag die Entscheidung für das neue Format. Die TG entzerrte das gewaltige Programm und verteilte die Wettbewerbe erstmals auf zwei Tage. „Es war die richtige Entscheidung, auf zwei Tage zu gehen. Sonst hätte das den Rahmen gesprengt“, sagt Baier-Sauter.
Die besten Turner übernehmen die Bühne
Viel Zeit zum Durchatmen blieb nicht. Bereits kurz vor 8 Uhr begann am Sonntag der zweite Teil. Zunächst standen weitere Wettbewerbe der Schülerinnen, Aktiven und Nachwuchsturner auf dem Programm. Gegen 14 Uhr folgten die Siegerehrungen. Danach rückten die höchsten Wettkampfklassen in den Mittelpunkt. Das Feld bot einiges. Vereine aus verschiedenen Teilen Deutschlands sowie Teilnehmer aus dem Ausland sorgten für eine starke Besetzung. Dazu kamen Turnerinnen und Turner mit Erfahrung auf hohem nationalem Niveau. Doppelsalti, Schrauben und schwierige Flugelemente sorgten für reichlich Spektakel.
Im weiblichen CdP-Mehrkampf setzte sich Carina Kraiser vom SV Hülben mit 45,100 Punkten durch. Jasmin Hashemi vom Stadt-Turnverein Singen erreichte mit 44,600 Punkten Rang zwei. Anneli Andergassen von der TSG Backnang folgte mit 44,100 Punkten auf Platz drei. Die Mannschaftswertung ging an die TSG Backnang. Das Team sammelte 133,450 Punkte und setzte sich vor dem SV Hülben mit 124,200 sowie der TSG Balingen mit 122,850 Punkten durch.
Kraiser legt im Winnersfinale nach
Danach gehörte die große Bühne noch einmal den Spezialistinnen. Im traditionellen Winnersfinale am Boden standen sich die beiden besten Turnerinnen gegenüber. Carina Kraiser traf auf die ehemalige rumänische Nationalturnerin Laura Jurca von der TSG Backnang. Kraiser krönte ihren starken Tag und setzte sich auch im Winnersfinale durch. Damit durfte die Turnerin des SV Hülben gleich zweimal jubeln: über den Erfolg im Mehrkampf und den Sieg im abschließenden Bodenduell. Spektakulär wurde es anschließend auch bei den Männern. Am Reck ging Timm Sauter von der TG Schömberg volles Risiko. Bei einem schwierigen Flugelement fehlten nur Zentimeter zum sicheren Wiederfassen. Sauter setzte seine Übung fort, doch Elias Reichenbach nutzte seine Chance. Der Schömberger brachte seine Übung sicher durch und gewann das Winnersfinale.
Baier-Sauter gefiel dabei nicht nur das sportliche Niveau. Auch das Miteinander der Turner beeindruckte sie. Viele Athleten kennen sich aus gemeinsamen Trainingseinheiten am Kunstturnforum und von zahlreichen Wettkämpfen. Trotz des sportlichen Ehrgeizes feuerten sie sich gegenseitig an. Gastgeber setzt sportliche Akzente Auch abseits des Winnersfinales durfte die TG Schömberg Erfolge feiern. Timm Sauter gewann den offenen CdP-Sechskampf. Ben Adler setzte sich im Nachwuchsbereich der LK1 durch. Im LK1-Wettkampf der über 19-Jährigen ging der Sieg an Josua Netzer vom SV Dotternhausen. Nach zwei intensiven Tagen blieb bei den Organisatoren vor allem Zufriedenheit. Das neue Format bewährte sich, die große Zahl an Teilnehmern konnte bewältigt werden und auch auf den Zuschauerrängen stimmte die Resonanz. „Wir hatten an beiden Tagen eine hohe Zuschauerzahl. Die Veranstaltung wurde einfach gut angenommen“, sagt Baier-Sauter. Für die zahlreichen Helfer der TG Schömberg bedeutete das Rekordfeld einen gewaltigen Aufwand. Am Ende überwog jedoch der Stolz.



















