Remis in der Handball Oberliga
: TV Weilstetten kann Vorsprung nicht über die Zeit retten

Der TV Weilstetten kommt bei der SG Hegensberg-Liebersbronn nicht über ein 34:34 hinaus. TVW-Coach Mario Strölin spricht nach der Partie von einem verlorenen Punkt
Von
Rainer Jock
Esslingen/Balingen
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Florian Pawelka

Florian Pawelka erzielte in der Esslinger Sporthalle drei Tore für die „Lochenfüchse“.

Kara
  • Handball-Oberliga: TV Weilstetten spielt 34:34 bei SG Hegensberg-Liebersbronn.
  • TVW führte kurz vor Schluss mit drei Toren – Ausgleich acht Sekunden vor Ende.
  • Strölin kritisiert Passivität und 22 Fehlwürfe, lobt gegnerische Torhüter.
  • Spielverlauf wechselhaft, Pausenstand 16:16, zwischenzeitlich 20:17 und 33:30 für TVW.
  • Nächstes Spiel: TVW empfängt den punktelosen TSV Blaustein in der Längenfeldhalle.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

„Zwei Minuten vor dem Spielende lagen wir mit drei Toren vorne. Leider bekommen wir den Vorsprung nicht über die Zeit“, ärgerte sich Strölin.

Es ging gut los für die „Lochenfüchse“. Simon Gebhardt und Marius Forster brachten die Gäste schnell mit 2:0 in Front. Die Führung sollte aber nicht lange halten. Durch den wurfgewaltigen Rückraum schafften es die Gastgeber das Ergebnis beim Stand von 6:6 (10.) wieder gleichzustellen.

Intensiver Schlagabtausch

In der Folge lieferten sich beide Mannschaften einen intensiven Schlagabtausch und gingen mit dem bis dahin leistungsgerechten Ergebnis von 16:16 in die Kabinen.

Schnell nach Wiederanpfiff konnten sich die „Füchse“ auf 20:17 absetzen (36.). Erneut zeigten die „Raptors“ aber Biss und egalisierten den Vorteil. Als Daniel Weckenmann in der 57. Minute zum 33:30 für seine Farben einnetzte, sah alles nach einem Gästeerfolg aus. Doch die SG war noch nicht geschlagen und wurde durch ihre Zuschauer in der Esslinger Sporthalle nach vorne getrieben.

Gastgeber mit 3:0-Lauf

Acht Sekunden vor dem Ertönen der Schlusssirene mussten die „Füchse“ nach einem 3:0-Lauf der Heim-Sieben das Tor zum 34:34-Endstand hinnehmen.

„Wir hatten über das ganze Spiel hinweg Probleme mit der Wurfgewalt des Gegners. Nach unserer Führung von drei, vier Toren, agierten wir zu passiv. Ein weiterer Grund war auch unsere Ausbeute im Angriff. 22 Fehlwürfe sind in der Oberliga einfach zu viel“, ärgerte sich Strölin und ergänzte: „Fairerweise müssen wir anerkennen, dass der Gegner heute einfach die besseren Torhüter hatte.“ Am Samstag empfängt der TVW um 20 Uhr den noch punktelosen Regionalliga-Absteiger TSV Blaustein in der heimischen Längenfeldhalle.

TVW: Huber, Diehl, Herrmann (5), Marius Forster (5), Linus Bee, Pawelka (3), Rasmus Bee (6), Bitzer (5), Kussmann, Walz (2), Schiess (1), Weber (1), Gebhardt (1), Weckenmann (5/2), Funke.