Niederlagenserie in der Handball 3.Liga geht weiter: HSG Albstadt muss sich „Brooklyn United“ geschlagen geben

Lasse Fuchs erzielte fünf Tore für die HSG Albstadt.
Kara- HSG Albstadt verliert in der 3. Liga beim TV 1861 Erlangen-Bruck mit 30:39.
- Nach Stau und späterem Anpfiff startete Albstadt stark – zur Pause stand es 15:16.
- Zwischenzeitlich führte Albstadt mit vier Toren, doch einfache Fehler kosteten die Führung.
- Nach 40 Minuten lag Erlangen 25:21 vorn, später 32:25 – die Vorentscheidung fiel.
- Trainer Wendel kritisiert eigene Fehler und blickt auf Heimspiel gegen HC Oppenweiler/Backnang.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Für die Schwarz-Roten geht die Niederlagenserie in der 3. Liga weiter. In den bisherigen sieben Partien war nichts zu holen.
HSG-Coach Andreas Wendel berichtet: „Unsere Anreise war alles andere als optimal. Wir standen längere Zeit im Stau und sind erst um 18 Uhr an der Halle angekommen. Der Spielbeginn wurde deshalb auf 18.30 Uhr verschoben. Umso bemerkenswerter war es, wie gut die Mannschaft ins Spiel gefunden hat.“
Gäste sind im Spiel
Nach zehn Minuten stand es 7:6 für die HSG Albstadt und auch nach 20 Minuten hatte eine 10:9-Führung Bestand. Zuvor beim 10:6 hatten die Schwarz-Roten sogar mit vier Toren in Front gelegen.
„Wir haben in der ersten Halbzeit über weite Strecken eine ordentliche Leistung gezeigt. Dabei war auch Julian Malek im Tor gerade in der Anfangsphase ein wichtiger Faktor, der uns mit seinen Paraden den nötigen Rückhalt gegeben hat. Wir führen zwischenzeitlich mit vier Toren und müssen zur Pause eigentlich deutlicher vorne liegen. Stattdessen machen wir zu viele einfache Fehler und gehen nur mit einem 15:16 in die Kabine“, analysiert Wendel.
Deutlicher Bruch im Spiel
„Nach dem Seitenwechsel können wir zunächst noch mithalten, dann kommt allerdings ein deutlicher Bruch in unser Spiel. Wir verlieren zunehmend die Kontrolle, leisten uns zu viele Fehler und machen es Erlangen dadurch zu einfach“, so Wendel
Nach 40 Minuten führen die Gastgeber mit 25:21, bis zur 51. Minute wächst dieser Vorsprung auf 32:25 an. Damit war eine Vorentscheidung gefallen.
Nüchterne Analyse
„Am Ende ist die Niederlage verdient. Besonders ärgerlich ist, dass wir uns durch unsere eigenen Fehler um eine bessere Ausgangsposition gebracht haben. Erlangen hat unsere Schwächen in der zweiten Halbzeit konsequent ausgenutzt und war in dieser Phase die klar bessere Mannschaft. Das müssen wir so anerkennen“, weiß Wendel.
Für die HSG Albstadt heißt es jetzt aber nicht den Kopf in den Sand zu stecken. Am kommenden Samstag nimmt die HSG einen weiteren Anlauf vor heimischem Publikum. Gegner ist dann Spitzenteam HC Oppenweiler/Backnang.
HSG Albstadt: J. Mayer, Malek, Deuringer; J. Thomann (4), Fuoß (1), Menzel, F. Mayer (4), E. Flügel (1), G. Thomann (7/3), S. Flügel, Tadic (2), Fuchs (5/1), Bänsch (4), Alilovic (2), Dupé.
