Neue Chance in Handball 3. Liga
: HSG Albstadt will beim TV Erlangen-Bruck die ersten Punkte holen

Das ist schon ein „kleines Endspiel“ für die HSG Albstadt. Am Samstag (18 Uhr) empfängt der Vorletzte der 3. Liga das bislang punktlose Schlusslicht aus Albstadt.
Von
Frank Campos
Erlangen/Albstadt
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HSG Albstadt Andreas Wendel

Coach Andreas Wendel und die HSG Albstadt brauchen ein „perfektes Spiel“.

Kara
  • HSG Albstadt tritt beim TV 1861 Erlangen-Bruck an und hofft auf die ersten Punkte.
  • Trainer Andreas Wendel fordert ein „perfektes Spiel“ – die Vorbereitung gilt als schwierig.
  • Erlangen-Bruck holte zuletzt ein 29:29 in Schwäbisch Gmünd, Poser traf elfmal, Steinmann siebenmal.
  • Nach Umbruch und Trainerwechsel: Co-Trainer Moritz Sokol führt Erlangen-Bruck vorerst.
  • Albstadt zeigt Teamspirit und erhielt Lob für Tim Bänsch, braucht aber ein Erfolgserlebnis.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der TV 1861 Erlangen-Bruck hat zum jetzigen Zeitpunkt einen Zähler auf der Habenseite. Dieser wurde jüngst  beim 29:29-Remis auswärts beim TSB Schwäbisch Gmünd geholt. Dabei gingen Jonas Poser mit elf Toren und Christian Steinmann mit sieben Toren voran.

Dieser Punktgewinn spiegelt auch die Qualität des Gegners wider, denn in Schwäbisch Gmünd einen Punkt zu holen, ist aller Ehren wert. Der samstägliche Gastgeber, der im Vorjahr in die 3. Liga aufstieg und als Tabellen-13. die Liga hielt, musste sich neu formieren. Sechs Spieler hatten ihre Karriere beendet.

Umbruch bei den Franken

Ein Umbruch musste her und die Franken setzten auf Talente aus der Region. Neben Hannes Brossog (MTV Stadeln) stieß Florian Funke aus der zweiten Mannschaft zum Kader, außerdem bediente sich „Brooklyn United“ - wie sich die Handballabteilung des Vereins selbst bezeichnet - beim benachbarten Bundesliga-Nachwuchs des HC Erlangen. Marc Panholzer, Finn Speck, Nick Weber und David Weisert wechselten zum Traditionsverein.

Vor dem ersten Punktgewinn setzte es für „Bruck“ allerdings vier Niederlagen zum Saisonstart. Trainer Sebastian Wilfling hatte überraschend hingeworfen und Co-Trainer Moritz Sokol übernahm erstmal interimsweise. Nach Umbruch und Trainerwechsel ist der Gegner für HSG-Trainer Andreas Wendel schwer einzuschätzen und mache die „Spielvorbereitung natürlich schwierig“.

Neuer Realismus in Schwarz und Rot

Die Schwarz-Roten machen trotz notorischer Punktlosigkeit einen guten Job in der starken 3. Liga. Gegen eine überlegenen HSG Konstanz hatte das HSG-Team gemeinschaftlich das Gefühl, alles investiert zu haben. Sonderlob gab es für Eigengewächs Tim Bänsch, der für die Erfüllung seiner taktischen Sonderaufgabe sogar Lob vom Gegner erntete.

Die HSG Albstadt ist eines der 16 Teams, die sich in der 3. Liga behaupten wollen. Dafür braucht es ein Erfolgserlebnis. Und auch beim TV 1861 Erlangen-Bruck hängen die Trauben hoch. Dennoch ist der Mannschaft von Trainer Andreas Wendel alles zuzutrauen. Das haben die Schwarz-Roten mit ihrem besonderen Teamspirit in der Vergangenheit zu Genüge unter Beweis gestellt.