Niederlage in Handball 3. Liga: Couragierter Auftritt der HSG Albstadt gegen ein Topteam

Coach Andreas Wendel hat einen starken Auftritt seiner HSG gesehen.
Kara- HSG Albstadt verliert in der 3. Liga mit 31:40 gegen HC Oppenweiler/Backnang.
- Albstadt führte nach gutem Start 9:7, zur Pause lag Oppenweiler 20:15 vorn.
- Trainer Wendel lobt Mut und Auftritt seines Teams – Tordifferenz wirke zu hoch.
- Oppenweiler gilt als Topteam mit starkem Kader, Ziel sei der direkte Wiederaufstieg.
- Beste Werfer: Louis Mönch mit neun Toren und Tim Buck mit acht Toren.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
„Ich finde, dass wir heute sehr couragiert und mutig aufgetreten sind. Wir haben uns gegen eine absolute Spitzenmannschaft teuer verkauft und über weite Strecken ein ordentliches Spiel gemacht“, hatte HSG Coach Andreas Wendel für sein Team Lob übrig.
Nach einem ordentlichen Start im „Wohnzimmer Mazmann“ führten die Schwarz-Roten in der 12. Minute mit 9:7. Nach einer Auszeit übernahm dann der Tabellenzweite die Regie und lag zur Halbzeit mit 20:15 in Front.
Wiederaufstieg ist Ziel der Gäste
Andreas Wendel: „Man darf nicht vergessen, gegen wen wir heute gespielt haben. Oppenweiler verfügt über einen hervorragend besetzten Kader und ganz andere wirtschaftliche Möglichkeiten als wir. Diese Unterschiede spiegeln sich natürlich auch in der individuellen Qualität wider. Die Mannschaft hat in der vergangenen Saison noch gegen den HBW Balingen-Weilstetten in der 2. Bundesliga gespielt und verfolgt ganz klar das Ziel des direkten Wiederaufstiegs.“
In der 40. Minute war die Partie beim 30:22 für den HC Oppenweiler/Backnang entschieden. Louis Mönch mit neun Toren und Tim Buck mit acht Toren waren bei den Gästen die besten Schützen.
HSG zeigt sich verbessert
„Um gegen einen solchen Gegner etwas Zählbares mitzunehmen, müssen bei uns nahezu alle Faktoren optimal zusammenpassen. Gleichzeitig braucht es beim Gegner einen Tag, an dem nicht alles funktioniert. Beides war am Samstag nicht der Fall. Oppenweiler hat ein gutes Spiel gemacht und seine Qualität gezeigt“, so Wendel. Trotzdem sei er mit dem Auftreten der Schwarz-Roten zufrieden gewesen. „Wir haben uns nicht versteckt, haben mutig agiert und versucht, unsere Möglichkeiten zu nutzen. Aus meiner Sicht fällt die Tordifferenz am Ende sicherlich um vier oder fünf Treffer zu hoch aus.“
Wendel analysiert weiter: „Ich möchte nicht behaupten, dass wir heute am Optimum gespielt haben. Aber wenn man die Kräfteverhältnisse realistisch einordnet, haben wir uns gegen einen der Topfavoriten der Liga sehr ordentlich präsentiert. Hätte Oppenweiler nicht diese Leistung abgerufen, wären wir möglicherweise deutlich näher an einer Überraschung gewesen.“
HSG Albstadt: J. Mayer, Deuringer, Malek (1); J. Thomann (4), Fuoß (3), Menzel (1), F. Mayer (4), E. Flügel, G. Thomann (4), S. Flügel, Tadic (3), Fuchs (6/2), Bänsch (1), Alilovic (2), Dupé (2).
