Große Herausforderung in Handball 3.Liga: Thomann-Zwilling wollen im „Wohnzimmer Mazmann“ mitreißen

HSG-Coach Andreas Wendel (rechts) will mit der HSG Albstadt die ersten Punkte sammeln.
Kara- HSG Albstadt empfängt am Samstag (20 Uhr) den Tabellenzweiten HC Oppenweiler/Backnang.
- Trainer Andreas Wendel sieht klare Rollen: Favorit der Gast, Albstadt Außenseiter.
- Ziel ist, Fehler zu reduzieren und 60 Minuten konstant zu spielen.
- Ausfall von Magnus Betz wiegt defensiv schwer, taktische Lösungen sind geplant.
- Thomann-Zwillinge sollen vorangehen – Heimauftritt soll den Favoriten fordern.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die anstehende Aufgabe gegen das Topteam Oppenweiler/Backnang wird riesig. Die Schwarz-Roten sind klar in der Außenseiterrolle.
HSG-Coach Andreas Wendel sagt: „Mit dem HC Oppenweiler/Backnang erwartet uns am Samstag eine der absoluten Spitzenmannschaften der 3. Liga. Als Zweitliga-Absteiger verfügt der Gegner über eine enorme individuelle Qualität, viel Erfahrung und natürlich auch über ganz andere Voraussetzungen als wir. Die Rollenverteilung ist daher klar.“
Niveau über 60 Minuten halten
Trotzdem sind zweimal 30 Minuten Handball zu bewältigen und die Gastgeber werden gerüstet sein. „Für uns wird es darum gehen, die richtigen Lehren aus dem jüngsten Spiel in Erlangen zu ziehen. Gerade in der ersten Halbzeit haben wir gezeigt, dass wir durchaus in der Lage sind, guten Handball zu spielen. Allerdings schaffen wir es momentan noch nicht, dieses Niveau über 60 Minuten konstant abzurufen. Zu viele einfache Fehler bringen uns immer wieder um den Lohn unserer Arbeit.“
Weiterhin schwer wiegt der Ausfall von Magnus Betz, insbesondere in der Defensive. „Er fehlt uns nicht nur mit seiner körperlichen Präsenz, sondern auch als wichtiger Bestandteil unserer Abwehrorganisation. Diesen Verlust können wir nicht einfach eins zu eins kompensieren. Deshalb werden wir uns auch für das kommende Spiel taktisch wieder etwas überlegen und entsprechende Lösungen erarbeiten müssen.“
Gegner mit Top-Qualität
Wendel ist zum einen kämpferisch, zum anderen auch realistisch: „Wir müssen unsere Möglichkeiten realistisch einschätzen. Gegen einen Gegner dieser Qualität wird es entscheidend sein, diszipliniert zu agieren, die Fehlerquote möglichst gering zu halten und als Mannschaft geschlossen aufzutreten.“
Und Wendel weiter: „Unser Anspruch muss sein, unabhängig vom Gegner und vom Spielstand über die gesamte Spielzeit eine konzentrierte und engagierte Leistung zu zeigen. Gerade vor heimischem Publikum wollen wir uns bestmöglich präsentieren und dem Favoriten die Aufgabe so schwer wie möglich machen.“ Vorangehen werden wieder Julian und Gregor Thomann. Doch auch die taktischen Kniffe von Coach Wendel sind gefragt.
