Black Forest Panthers: Gemischte Gefühle am Deutenberg

Die Black Forest Panthers haben in der kommenden Saison den Aufstieg in die ProB fest im Visier.
Roger Müller- Black Forest Panthers peilen den Aufstieg in die ProB an – Kader mit vielen Neuzugängen.
- Coach Pascal Heinrichs mahnt: Team ist noch nicht bereit, Defense und Rebounding haken.
- Testspiel: 91:87 gegen Kirchheim Knights. Neunzling 17 Punkte, Danilovic und Minguillon je 16.
- Nicholas mit 14 Punkten und fünf Steals, Kapitän Isbetcherian mit zwölf Assists und drei Steals.
- Saisonstart zuhause: am Samstag gegen Lich Basketball, danach erneut daheim gegen MTV Stuttgart.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Als die Black Forest Panthers am Donnerstagabend im Kreise ihrer Sponsoren und Verantwortlichen offiziell den Kader für die kommende Saison vorstellten, waren viele neue Gesichter zu sehen. Im Gegensatz zur vergangenen Spielzeit, in die man mit einem in diesen Sphären ungewöhnlichen Level an Eingespieltheit ging, steht man vor der Aufgabe, die unterschiedlichen Puzzleteile möglichst schnell zu einem großen Ganzen zusammenzufügen.
„Sind noch nicht bereit“
„Wir sind noch nicht bereit“, nahm Headcoach Pascal Heinrichs nach dem letzten Vorbereitungsspiel kein Blatt vor den Mund. „Man merkt einfach, dass wir viele neue Spieler haben und einige Schlüsselspieler von letzter Saison weg sind.“ Erschwerend hinzu kommt, dass Jeremiah Littlepage, den man kurzerhand als Ersatz für den bereits wieder abgewanderten Jermaine Hamlin verpflichtet hatte, auf unbestimmte Zeit krankheitsbedingt ausfällt.
Trotz des 91:87-Erfolgs vor heimischer Kulisse gegen einen Regionalliga-Konkurrenten, die Kirchheim Knights, ging Heinrichs mit seinen Schützlingen hart ins Gericht: „Unsere Defense und das Rebounding sind noch gar nicht gut. Es sind aber nicht unbedingt einzelne Dinge – es läuft einfach allgemein noch überhaupt nicht rund“, so der 37-Jährige.
Neuzugänge überzeugen
Auf der anderen Seite hatte das Heimspiel am Samstagabend jedoch auch positive Facetten, die das erwünschte Gesamtbild Schritt für Schritt deutlicher erkennbar machen. Der Auswärtssieg bei den Reutlinger Ravens war bereits ein Ausrufezeichen, diesmal besiegte man junge, aber starke, Kirchheimer. Rückkehrer Timo Neunzling war mit 17 Punkten der Schwenninger Top-Scorer, mit Pavle Danilovic, Daniele Minguillon (je 16) und Arik Nicholas (14) folgten ihm drei Neuzugänge. Kapitän Paul Isbetcherian brachte sich mit zwölf Vorlagen und drei Steals gewohnt energisch ein. Insgesamt klauten die Panthers ihrem Gegner zwölfmal den Ball – fünf dieser Steals gingen auf das Konto von Nicholas.
In vielerlei Hinsicht lässt sich die Panthers-DNA, die das Team in der vergangenen Saison so erfolgreich machte, also weiterhin unschwer erkennen. Vielleicht ist das der Grund für die positive Grundstimmung, die sowohl am Donnerstagabend bei der Teamvorstellung als auch am Samstag in der Deutenberghalle herrschte. Auch wenn es noch einige Baustellen anzugehen gilt, stellt Pascal Heinrichs klar: „Es steckt unglaublich viel Potenzial in der Mannschaft. Das müssen wir einfach nur auf das Parkett bringen.“
Mission ist klar
Aus der Zielsetzung für die kommende Saison machen die Verantwortlichen keinen Hehl. Woran man in der vergangenen Spielzeit auf so bittere Art und Weise scheiterte, soll nun erreicht werden: der Aufstieg in die ProB. In diese Mission starten die Panthers am kommenden Samstag (18 Uhr) mit einem Heimspiel gegen Lich Basketball. Eine Woche später tritt man erneut in der Deutenberghalle auf, dann gegen den MTV Stuttgart (Samstag, 17 Uhr). Es bleibt abzuwarten, wie sich die neu formierte Mannschaft in diesen ersten beiden Partien präsentieren wird.
