Biathlon im Schwarzwald
: Furtwanger Talente treffen Frankreich-Star – Doppelsieg beim Loop One

Beim Loop One Festival in München zeigte auch der Biathlon-Nachwuchs aus dem Schwarzwald sein Können. Ausgetragen wurden im Olympiapark Massenstarts.
Von
Gunter Wiedemann
München
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Zusammen mit Lou Jeanmonnot: Jana Duffner, Johanna Lehnung, Lou Jeanmonnot, Hanna Beck und Mareike Braun (von links).

Zusammen mit Lou Jeanmonnot: Jana Duffner, Johanna Lehnung, Lou Jeanmonnot, Hanna Beck und Mareike Braun (von links).

Biathlon Baden-Württemberg
  • Loop One in München: Schwarzwälder Biathlon-Nachwuchs startet in Massenrennen im Olympiapark.
  • Doppelsieg weibliche Jugend für Baden-Württemberg: Ina Lickert vor Lilly Schlegel.
  • Brüder Yannick und Julian Schraag beste BW-Jungs – knappe Abstände trotz vieler Fehler.
  • Arçon: Hanna Beck überzeugt im Sprint bei der französischen Summer-Tour, später Rückfall.
  • Lou Jeanmonnot siegt zweimal, Mareike Braun steigert sich in der Verfolgung, Linus Kesper bester Deutscher.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Bei der weiblichen Jugend gab es einen Doppelsieg für die Skiverbände Baden-Württemberg: Ina Lickert (SZ Breitnau/Skinternat Furtwangen, Skif) gewann trotz sieben Schießfehlern mit acht Sekunden Vorsprung vor Lilly Schlegel (SC Todtnau/Skif).

Bei den Jungs waren die Brüder Yannick und Julian Schraag (beide DAV Ulm/Skif) die besten Baden-Württemberger. Yannick Schraag wurde hinter Hugo Winter (Sachsen) Zweiter, Julian Schraag Vierter. Auch hier wurde viel daneben geschossen: Winter und Yannick Schraag schossen je sechs Fehler, Julian Schraag fünf.

Zur Ehrenrettung der Jugendlichen sei erwähnt, dass der auf dem Olympiasee errichtete Schießstand ungewohnt ist. Nachdem diese Bedingungen aber für alle gelten, ging es entsprechend eng zu: Yannick Schraag hatte 2,6 Sekunden Rückstand auf Winter, Julian Schraag 2,7 Sekunden.

Wettkampf in Frankreich

Für den Teil der Trainingsgruppe vom Notschrei, der nicht in München oder bei den internen Testrennen in Ruhpolding im Einsatz war, ging die Reise nach Arçon zu einem Stopp der französischen Biathlon-Summer-Tour. Lediglich Charlotte Gallbronner (Kirchzarten/DAV Ulm) fehlte krankheitsbedingt. Zusätzlich war auch noch Hanna Beck (DAV Ulm/Skif) dabei.

In Arçon regnete es nahezu durchgängig. „Wir waren richtig nass nach den Wettkämpfen“, sagte Beck. Trotzdem habe es Spaß gemacht. „Es war total cool, sich mal wieder mit den Französinnen, vor allem denen in meinem Alter, zu messen.“

Das gelang Beck gut: Beim Sprint am Samstag wurde sie mit null Fehlern Vierte bei den Juniorinnen und 19. in der Gesamtwertung. Gerade das Schießergebnis gebe ihr ein gutes Gefühl. Es gewann Lou Jeanmonnot, beste Juniorin war Louise Roguet auf dem fünften Gesamtrang.

Mareike Braun (Kirchzarten/DAV Ulm) war als Zehnte die beste Gaststarterin aus Baden-Württemberg. In der Verfolgung am Sonntag konnte sich Braun sogar noch auf den achten Platz steigern. Jeanmonnot, zweifache Olympiasiegerin von Mailand, dominierte dieses Rennen, blieb am Schießstand fehlerfrei und gewann mit über zwei Minuten vor Sophie Chauveau. Beck fiel zurück auf den 25. Gesamtrang und wurde Achte bei den Juniorinnen.

Bei den Männern war Linus Kesper bester Deutscher. Er wurde Fünfter im Sprint und Zwölfter in der Verfolgung. Beide Rennen gewann Oscar Lombardot.