Ringer-Regionalliga: Es geht wieder los – Derby beim KSV Hofstetten

Das wäre ein Knaller, wenn Julian Neumaier gleich im allerersten Fight auf RSV-Neuzugang Anousch Gorzini treffen würde.
Werner Bauer- Saisonauftakt in der Gemeindehalle: KSV Hofstetten empfängt den RSV Schuttertal.
- Derbys prägten die Vorsaison, beide Duelle gewann der KSV mit 20:12 und 20:14.
- RSV blieb trotz Vorletzter wegen Ligaverschiebungen in der Regionalliga und reagierte schnell.
- Neuzugänge beim RSV: Wladimir Remel, ein moldawischer GR-Spezialist und Anousch Gorzini.
- Spieltag am 05. September: 20.00 Uhr Erste, 18.30 Uhr Zweite, 17.00 Uhr Dritte Mannschaft.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach einer langen und schweißtreibenden Vorbereitungsphase für die anstehende Verbandsrunde freuen sich alle Aktiven, dass es endlich wieder losgeht.
Noch ist die spannende Regionalligasaison 2025 mit dem Vizemeistertitel in bester Erinnerung – und auch die Derbys mit dem RSV Schuttertal, die der KSV im Schuttertal mit 20:12 und auf eigener Matte mit 20:14 für sich entschied.
Doch was viele Ringsportfans im Tal vielleicht nicht mehr wissen, ist die Tatsache, dass der RSV als Tabellenvorletzter aus der Regionalliga schon abgestiegen war und nun doch in diesem Jahr wieder Regionalliga ringt.
Die Planungen des RSV Schuttertal mussten nämlich nach dem letzten Kampftag der Saison 2025 schlagartig geändert werden. Nach Abschluss der Verbandsrunde am 21. Dezember 2025 belegte der RSV den vorletzten Tabellenplatz und hatte seine Zukunftsplanungen auf den Abstieg in die Oberliga Südbaden ausgerichtet.
Plötzlich alles anders
Am 22. Dezember 2025 war dann plötzlich alles anders. Die SG Weilimdorf wollte nun doch in die Bundesliga aufsteigen, und der KSV Musberg zog urplötzlich sein Team zurück, was einen Zwangsabstieg und die Rückstufung um zwei Leistungsklassen zur Folge hatte.
Damit und mit dem Nichtaufstieg des ASV Bruchsal war klar, dass die RG Lahr und der RSV Schuttertal in der Regionalliga verbleiben würden. Dies löste dann zwangsläufig eine heftige Betriebsamkeit beim RSV aus.
In kürzester Zeit musste entschieden werden, ob eine weitere Saison Regionalliga für den RSV erstrebenswert erscheint, oder ob ein Rückzug und damit ein folgender Zwangsabstieg in Kauf genommen werden.
Staffel gezielt verstärkt
Die geschäftsführende Vorstandschaft und die Trainer entschieden sich für den Verbleib in der Regionalliga unter der Prämisse, dass eine konkurrenzfähige Staffel gestellt werden kann und der finanzielle Rahmen, den sich der RSV gesteckt hat, nicht gesprengt wird.
Die sportliche Leitung, vor allem Sportvorstand Michael Kürz, musste in kürzester Zeit die entsprechenden Verstärkungen suchen und möglichst verpflichten. Als Neuzugänge konnte der RSV somit den deutschen Meister Wladimir Remel (97, 130 kg Freistil) vom ASV Mainz 88, den moldawischen Griechisch-Römisch-Spezialisten (86/98 kg) vom ASV Bruchsal und Anousch Gorzini (74 kg bis 86 kg, Freistil) verpflichten. Somit gehört der RSV in diesem Jahr auf gar keinen Fall zu den Abstiegskandidaten.
Starke Neulinge
Zu beachten sind als Neulinge der Liga auch die starken Meister aus den Oberligen mit dem TuS Adelhausen (Südbaden) sowie dem TSV Herbrechtingen (Württemberg). Mit den weiteren altbekannten Rivalen WKG Weitenau-Wieslet, KSV Tennenbronn, RG Lahr, ASV 1885 Freiburg sowie KG Dewangen-Fachsenfeld zählt die von südbadischen Mannschaften dominierte Regionalliga in der kommenden Saison wieder neun anstelle von zehn Mannschaften.
Veränderungen gab es nicht nur innerhalb der Mannschaftskonstellation in der Regionalliga, sondern auch beim KSV. Dimitar Biserkov, ein weiterer bulgarischer Neuzugang, soll mit Alyosha Iliev die Lücken in den unteren Gewichtsklassen schließen.
Die zweite und dritte KSV-Mannschaft startet ebenfalls im Derby gegen die Reserveteams des RSV Schuttertal in die Saison.
Die Kämpfe am 05. September in der Gemeindehalle im Überblick
20.00 Uhr: KSV Hofstetten – RSV Schuttertal
18.30 Uhr: KSV Hofstetten II – RSV Schuttertal II
17.00 Uhr: KSV Hofstetten III – RSV Schuttertal III

