Ringen: Es geht wieder auf die Matten

Mathias Schondelmaier (links) gehört beim KSV Tennenbronn zu den Stützen und ist für spannende Kämpfe bekannt.
Herzog- Saisonstart auf den Ringermatten: Fünf Clubs aus der Raumschaft Schramberg greifen an.
- KSV Tennenbronn peilt in der Regionalliga das „Dutzend“ an und gastiert bei Titelfavorit RG Lahr.
- Oberliga: Sechs Derbys zwischen AV Hardt und KSV Winzeln, Aichhalden und Winzeln wollen oben mitreden.
- AV Hardt empfängt Aufsteiger AC Röhlingen – erster Gradmesser für das zweite Oberliga-Jahr.
- AB Aichhalden setzt auf den bestehenden Kader, Ehningen kommt mit Neuzugang Daniel Sandu.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach einer achtmonatigen Durststrecke geht es am Wochenende mit der Mannschaftssaison auf den Ringermatten wieder los. Da wird um Punkte für die Meisterschaft und den Klassenerhalt gekämpft, denn niemand will gern absteigen. Die fünf Ringerclubs aus der Raumschaft Schramberg sind dafür bekannt, dass sie in ihren Leistungsligen ihren Mann stehen und mit attraktivem Ringkampfsport die Zuschauer in die Hallen locken. Steht dann ein Derby an, wovon es mehrere gibt, wird Werbung in eigener Sache betrieben und Sitzplätze sind dann Mangelware.
Tennenbronn will das Dutzend voll machen
Nach elf erfolgreichen Jahren in der Paradeliga Regionalliga Baden-Württemberg will der KSV Tennenbronn das Dutzend vollmachen, um Trainer Matthias Brenn den Abschied zu versüßen. Zum Auftakt müssen die Tennenbronner bei der RG Lahr antreten, die aufgrund vier hochkarätigen Neuverpflichtungen als Titelfavorit gilt. Der 19:14 Sieg in der Ortenau im Vorjahr wird für den KSV nur statistischen Wert haben, da durch die veränderten Kader auf beiden Seiten die Karten neu gemischt werden. Gespannt ist man bei den Schiltach-Ringern, wie das Debüt der beiden „Neuen“ Constantin Hutuleac und Leo Tudezca im KSV-Trikot gelingt.
Trio mit unterschiedlichen Ambitionen
In der Oberliga Württemberg müssen sich die Ringsportfans noch bis zum 18. September gedulden, ehe zwischen dem AV Hardt und dem KSV Winzeln das erste von insgesamt sechs Lokalderbys in Hardt ansteht. Aber auch ohne die brisanten Nachbarschaftsduelle verspricht die Liga Spannung pur an der Tabellenspitze. Zwar wird Aufsteiger KSV Aalen mehrheitlich der Durchmarsch vorhergesagt, doch der letztjähre Zweite und Dritte, AB Aichhalden und KSV Winzeln, wollen bei der Titelvergabe sicherlich ein Wörtchen mitreden. Zum erweiterten Favoritenkreis zählen noch die neue Kampfgemeinschaft KG Rems-Löwen (SC Korb und SV Fellbach), sowie der KSV Neckarweihingen. Die Ludwigsburger Stadtteil-Ringer wurden schon im Vorjahr als Meisterschaftskandidat gehandelt und haben auf dem Transfermarkt kräftig zugelangt. Dies unterstreicht ihre Titelambitionen erneut. Damit bleiben fürs Mittelfeld und den Tabellenkeller mit dem SV Ebersbach, AC Röhlingen, TSV Ehningen und AV Hardt nur noch vier Teams übrig. Hinsichtlich der Neuverpflichtungen gab sich der KSV Winzeln mit Allrounder Leon Schetterer vom KSV Tennenbronn eher bescheiden. Dennoch reisen die Heimbach-Athleten als Geheimfavorit an den Neckar zum KSV Neckarweihingen. Da kommt es gleich auf jeden Zähler an. Denn eine klare Niederlage ist dann im Rückkampf kaum noch wettzumachen.
Hardt empfängt zum Auftakt einen Aufsteiger
Zum Saisonstart empfangen die Höhenringer aus Hardt Verbandsligameister und Aufsteiger AC Röhlingen. Dies stellt für die Schullian-Zehn, die es im zweiten Jahr als Oberligist ungleich schwerer haben wird als im Vorjahr, gleich einen ersten Gradmesser dar. Während der AV Hardt auf den Kader aus der Saison 2025 zurückgreift, haben sich die Ostalb-Ringer mit Dominik Botos vom bayerischen Oberligisten TV Unterdürrbach verstärkt.
Kein leichter Auftakt für Aichhalden
Oberliga-Vize AB Aichhalden, der das Angebot ablehnte, neben dem TSV Herbrechtingen in die Regionalliga aufzusteigen, setzt ebenso auf den bestehenden Kader und will erneut bei der Vergabe der Meisterschaft mitwirken. Trotz Heimvorteil wird die Begegnung gegen den TSV Ehningen für den ABA kein Spaziergang werden, auch wenn die TSV-Ringer im vergangenen Jahr zu Hause mit 22:7 und im Schönbuch mit 17:15 geschlagen wurden. Die „Schalkwiesen-Kämpfer“ haben durch Neuzugang Daniel Sandu aus Rumänien deutlich an Schlagkraft hinzugewonnen.
In der Verbandsliga Württemberg genießt der AV Sulgen ein kampffreies Wochenende und greift erst am 12. September mit einem Auswärtskampf beim KSV Unterelchingen in die Wettkampfrunde ein.