Mittelfeld-Ass Yannik Engelhardt
: Ein neuer Stern am Freiburger Himmel

Yannik Engelhardt hat einen großen Anteil am überragenden Saisonstart des SC Freiburg und ist aus dem zentralen Mittelfeld nicht mehr wegzudenken.
Von
Lorenzo Ligresti
Freiburg
Jetzt in der App anhören
Yannik Engelhardt ist aktuell  für den SC Freiburg in der Form seines Lebens.

Yannik Engelhardt ist aktuell für den SC Freiburg in der Form seines Lebens.

IMAGO/Fotostand
  • Yannik Engelhardt prägt den starken Saisonstart des SC Freiburg aus dem zentralen Mittelfeld.
  • Freiburg zahlte im Juli sieben Millionen Euro an Como – bislang wirkt der Transfer sehr klug.
  • Doppelpack gegen Ex-Club Gladbach beim 0:5; kurz darauf trennte sich Gladbach von Eugen Polanski.
  • Engelhardt verdoppelte seine Bundesliga-Tore und erinnerte sich an seinen letzten U19-Doppelpack.
  • Tabellenstand sei eine Momentaufnahme – Fokus liegt auf dem Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die sieben Millionen Euro, die der SC Freiburg im Juli für die Dienste von Yannik Engelhardt an den italienischen Erstligisten Como überwies, sehen Stand jetzt wie eine der cleversten Investitionen des Transfer-Sommers aus. Denn nach nur wenigen Wochen der neuen Saison ist der 25-Jährige aus dem zentralen Mittelfeld von Cheftrainer Julian Schuster nicht mehr wegzudenken.

Doppelpack gegen Ex-Club

Ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein setzte Engelhardt am vergangenen Samstag sein bis dato größtes Ausrufezeichen. Mit einem Doppelpack trug er seinen Teil dazu bei, dass die Borussia aus Mönchengladbach, an die er in der vergangenen Spielzeit verliehen war, mit 0:5 unterging und sich anschließend von Coach Eugen Polanski trennte. Ganz beiläufig verdoppelte Engelhardt, der zwischen 2021 und 2023 insgesamt 54 Spiele in der 3. Liga für die Freiburger U23-Auswahl absolvierte, dabei seinen Kontostand in Sachen Bundesliga-Treffer. In Gladbach waren ihm in der vergangenen Saison zwei Tore gelungen – nun kamen gegen die Borussia zwei weitere hinzu.

Um in seinen Erinnerungen nach dem letzten Doppelpack seiner Karriere zu kramen, holte sich Yannik Engelhardt am Tag nach dem sechsten Sieg im sechsten Pflichtspiel Hilfe: „Ich habe kurz mit meinen Eltern telefoniert“, berichtet der 25-Jährige lächelnd. Das Ergebnis: „In der U19-Bundesliga für Werder Bremen.“ Genauer gesagt am 2. Februar 2020 beim 4:1-Auswärtssieg gegen den VfL Wolfsburg. Damals sahen 300 Zuschauer die beiden Tore des Mittelfeldspielers – diesmal waren es 34.700 im ausverkauften Europa-Park-Stadion.

Kein Tabellen-Screenshot

Einen Screenshot der Bundesliga-Tabelle nach dem dritten Spieltag hat Engelhardt noch nicht gemacht, wie er im Nachgang des Gladbach-Spiels verriet. Dennoch sei der Fakt, dass der Sport-Club mit neun Punkten und einem sehenswerten Torverhältnis von 10:1 an der Spitze des Klassements steht, „natürlich eine schöne Momentaufnahme – vor allem für die Fans“.

Dennoch richtet sich der Blick von Yannik Engelhardt – ebenso wie bei der gesamten Mannschaft – schon wieder nach vorne. „Natürlich geben uns die Siege ein gutes Gefühl und wir wollen den Schwung mitnehmen. Aber generell helfen uns die Ergebnisse nicht, das nächste Spiel zu gewinnen“, meint er mit Blick auf die kommende Auswärtspartie bei Eintracht Frankfurt.