Ligaphase ist das „große Ziel“
: Der SC Freiburg ist vor dem Rückspiel gegen Motherwell gewarnt

Der SC Freiburg geht mit einem komfortablen Vorsprung ins Rückspiel gegen den FC Motherwell. Trotzdem ist die Mannschaft gewarnt: Denn ein schottisches Team hat gerade gezeigt, wie schnell ein sicher geglaubter Vorsprung schmelzen kann.
Von
Felix Paschke
Freiburg
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Fortuna Düsseldorf - SC Freiburg: 23.08.2026, Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf: Fußball, Männer: DFB-Pokal, Fortuna Düsseldorf - SC Freiburg, 1. Runde, in der Merkur Spiel-Arena, Lucas Höler (2.v.l., SC Freiburg) jubelt über das Tor zum 0:1 mit seinen Teamkollegen Vincenzo Grifo (2.v.r.) und Patrick Osterhage (r). Foto: Federico Gambarini/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der Bundesliga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. +++ dpa-Bildfunk +++

Vincenzo Grifo (Zweiter von links) und seine Teamkollegen vom SC Freiburg wollen am Donnerstag den Einzug in die Ligaphase der Conference Liga perfekt machen.

Federico Gambarini/dpa
  • SC Freiburg geht mit 3:1-Hinspielsieg ins Rückspiel gegen Motherwell und bleibt vorsichtig.
  • Trainer Julian Schuster warnt vor Leichtsinn – „Der Fußball schreibt diese Geschichten“.
  • Verweis auf Celtic vs. LASK: 3:0-Hinspielsieg reichte nicht, LASK gewann 5:1 nach Verlängerung.
  • Ziel ist die Ligaphase der Conference League; Auslosung der Gruppenphase erfolgt am Freitag.
  • Alle Spieler sind einsatzfähig, Grifo erwartet einen hochmotivierten Gegner.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Das letzte Europapokal-Heimspiel des SC Freiburg dürfte vielen im Breisgau noch in guter Erinnerung sein. Denn nach dem Sieg gegen Braga im Europa-League-Halbfinale brachen im Europa-Park-Stadion alle Dämme. Tausende stürmten auf den Rasen und feierten gemeinsam mit Spielern und Trainern den historischen Finaleinzug.

Wenn nun am Donnerstagabend (18.45 Uhr/SWR) der schottische Erstligist FC Motherwell seine Visitenkarte abgibt, ist ein solcher Platzsturm, für den der SC Freiburg nachträglich von der Uefa bestraft wurde, nicht zu erwarten. Denn dieses Mal geht es „nur“ um das Erreichen der Ligaphase in der Conference League. Und die Freiburger sind nicht erst seit dem 3:1-Sieg im Hinspiel klarer Favorit.

Für SC-Trainer Julian Schuster ist das jedoch kein Grund, sich zurückzulehnen. „Es wäre nicht die richtige Vorbereitung auf ein Spiel, wenn ich entspannt wäre“, sagte er am Mittwochnachmittag auf der Pressekonferenz vor dem ersten Heimspiel der Saison. „Der Fußball schreibt immer wieder diese Geschichten“, so der Trainer weiter.

Irres Spiel in der Champions League ist Warnung

Aktuelles Anschauungsmaterial für die Aussage lieferte erst am Dienstagabend ausgerechnet eine schottische Mannschaft. In den Play-offs zur Champions League hatte Celtic Glasgow das Hinspiel gegen den Linzer ASK mit 3:0 gewonnen. Am Ende jedoch setzten sich die Österreicher in einem irren Spiel mit 5:1 nach Verlängerung durch.

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Vincenzo Grifo gibt den schottischen Fans Freiburg-Tipps

Man sei „total gewarnt“, sagte Schuster. Und der SC-Rekordtorschütze Vincenzo Grifo, der im Verlauf der Pressekonferenz den schottischen Fans Tipps für ihren Aufenthalt in Freiburg gab, pflichtete seinem Trainer bei. „Ich seh’s genauso.“

Er und seine Kollegen müssen daher „sehr fokussiert sein“, sagte Grifo, der mit einem sehr motivierten Gegner rechnet. „Es kann für sie vielleicht auch das Spiel ihres Lebens sein.“

Das Finale in Istanbul ist noch „weit weg“

Genau das jedoch wollen die Freiburger verhindern, um das „große Ziel“ (Zitat Schuster) – den Einzug in die Gruppenphase, die am Freitag ausgelost wird – zu erreichen. Das Finale in Istanbul im Juni 2027 dagegen sei noch „so weit weg“.

Und dennoch träumt im Breisgau schon der ein oder andere von einem weiteren Endspiel im Europapokal. Zunächst jedoch muss am Donnerstagabend gegen den FC Motherwell der Schritt in Richtung Ligaphase gegangen werden. Personell hat Schuster dabei erneut die Qual der Wahl: Alle Spieler sind einsatzfähig.