Europa League und Bundesliga
: Diese Ziele hat Christian Günter vom SC Freiburg in der neuen Saison

Der Kader des SC Freiburg für die neue Saison ist groß, es drohen Härtefälle. Auch der Tennenbronner Christian Günter könnte davon betroffen sein.
Von
Felix Paschke
Oberndorf
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Gut gelaunt und bereit für die Vorbereitung: Christian Günter vom SC Freiburg.

Felix Paschke

Neun Nationalspieler fehlten beim Trainingsauftakt des SC Freiburg. Zumindest optisch fiel das jedoch kaum auf, der Rasen war voll. Denn der Kader des SC Freiburg ist zum Start in die Vorbereitung groß – zu groß.

Das weiß man auch bei den Verantwortlichen, Sportvorstand Jochen Saier kündigte bereits an, dass es auf dem Transfermarkt noch Bewegung geben werde. Wohl auch auf der Zugangsseite: Berichten zufolge steht der Wechsel von Mittelstürmer Igor Matanovic (Eintracht Frankfurt) bevor. Damit dürften die Planungen in Sachen Neuzugänge abgeschlossen sein – Abgänge wird es noch geben.

„Doppelt gut besetzt“ und „enge Entscheidungen für den Trainer“ – diese Parameter lagen der Kaderplanung laut Saier zugrunde. Eine dieser Entscheidungen von Coach Julian Schuster dürfte auch in dieser Saison wieder Kapitän Christian Günter betreffen. Lange Jahre galt für den Linksverteidiger aus Tennenbronn: Ist er fit, spielt er auch.

Jordy Makengo verlängert seinen Vertrag beim SC Freiburg

In der Schlussphase der vergangenen Runde – Schusters Premierensaison – saß Günter dann mehrfach hintereinander nur auf der Bank, Jordy Makengo bekam hinten links den Vorzug. Für Schuster, Ex-Mitspieler von Günter, keine einfache Entscheidung, wie er mehrfach betonte.

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„Ich glaube, Konkurrenzkampf ist wichtig und richtig in der Mannschaft“, sagte Günter nun beim Trainingsauftakt und lobte seinen Positionskonkurrenten Makengo, dessen Vertragsverlängerung am Montagmorgen offiziell bekannt wurde. In der neuen Saison will Günter nun wieder voll angreifen. „Ich habe Gas gegeben im Urlaub, bin fit und werde mich maximal anbieten“, sagte er.

Zumal auf den SC Freiburg als Europa-League-Teilnehmer mehr als genug Spiele warten. Acht Spiele in der Gruppenphase stehen bis Ende Januar 2026 auf dem Plan. Günter findet den neuen Modus „ganz cool, weil du gegen acht Mannschaften spielst und vier total schöne Auswärtsreisen dabei hast“.

Keine Kampfansagen

Nur für Sightseeing wollen die Freiburger allerdings nicht durch Europa fahren. Man habe schon das Ziel, „über die Gruppenphase hinauszugehen“, so Günter. Und in der Bundesliga? Hier bleibt alles beim Alten, Kampfansagen aus Freiburg gibt es nicht.

„Wir wollen uns über eine gute Art und Weise die Liga verdienen“, stellte Saier die neue Ziel-Formulierung vor, die auch Kapitän Günter bereits zu Ohren gekommen ist. Genau wie Trainer Schuster steht auch er voll dahinter. Denn: „Es wird trotzdem Jahr für Jahr schwierig werden“, weiß der Tennenbronner. Er selbst will seinen Teil zu einer erfolgreichen Saison beitragen – auf und neben dem Feld.