Landesliga Staffel 3
: Abstiegsschlager und Lokalkampf in Freudenstadt

Im Abstiegsduell der Landesliga Staffel 3 empfängt am Samstag das Tabellenschlusslicht aus Freudenstadt den nur wenig besser dastehenden TuS Ergenzingen.
Von
vh
Oberndorf
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Die Freudenstädter wollen sich gegen Ergenzingen besser verkaufen als noch im Hinspiel.

Andreas Reutter

SpVgg Freudenstadt – TuS Ergenzingen (Samstag, 15 Uhr). Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden sich beide Mannschaften in der kommenden Saison wieder in der Bezirksliga Nordschwarzwald gegenüberstehen. Beim TuS Ergenzingen besteht noch eine Minimalchance auf den Klassenerhalt. Sie warten aber seit nunmehr 13 Spielen auf einen Dreier.

Doch ist die Ausgangslage beider Mannschaften, auch in der kommenden Saison der Landesliga Staffel 3 anzugehören, wenig aussichtsreich. Für die SpVgg Freudenstadt ist das rettende Ufer bereits mit zehn Punkten fast außer Reichweite. Der Ligakonkurrent aus Ergenzingen steht nur unwesentlich besser in der Tabelle da und rutschte durch deren sieglos Serie von 13 Spielen immer tiefer in den Abstiegssumpf.

Knoten soll platzen

Ergenzingens Trainer Florian Schwend hofft auf die Wende zum Besseren mit der Partie in Freudenstadt. „Meine Mannschaft war richtig angefressen nach der Nullnummer vom vergangenen Sonntag. Jetzt hoffen wir darauf, dass am Samstag in Freudenstadt für uns der Knoten platzt, gegen einen Gegner, gegen den wir in der jüngeren Vergangenheit immer gut ausgesehen haben.“

Auf Freudenstädter Seite dagegen rechnet auch deren Trainer Elvedin Djekic nicht mehr damit, dass sein Team auch in der kommenden Saison der Landesliga angehören wird. „Wir können die Tabelle lesen und der Klassenerhalt ist für uns nicht mehr realistisch.“

Gutes Verhältnis

Zu den Lieblingsgegnern gehört der TuS Ergenzingen aus Sicht der Kurstädter definitiv nicht. „Es sieht schon fast danach aus, dass der TuS unser Angstgegner ist. Die letzten Duelle haben wir allesamt verloren. Sie machen es gegen uns immer sehr gut und ich würde es auch sehr schade finden, wenn sie den Abstieg nicht verhindern könnten. Wir haben ein gutes Verhältnis zum TuS und es ihnen hoch angerechnet, als sie uns bei unserem Relegationsspiel so gut unterstützt haben.“

Der klare Hinspielerfolg, als der TuS Ergenzingen die Freudenstädter mit 8:1 bezwang, ist bei der Spielvereinigung kein Thema mehr. „Das Spiel ist längt bei uns von der Festplatte gelöscht und hat für das Spiel am Samstag keine Bedeutung mehr.“

Etwas Entspannung

Personell entspannt sich die Situation etwas beim TuS Ergenzingen. Robin Hünig und Samuel Dantzler, die gegen Croatia Reutlingen ihr Comeback feierten, könnten von Anfang an zum Einsatz kommen. Für den verletzten Innenverteidiger Johannes Bastians dürfte Markus Vogel in die Startformation rücken. Lennart Weipert hat nach beruflichen Abwesenheit immer noch Trainingsrückstand und für ihn reicht es momentan nur zu einem Kurzeinsatz.

Auf Freudenstädter Seite kehren die beiden Göcks Brüder Nico und Pascal wieder in den Kader zurück.

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