Landesliga Staffel 3: „Drei verlorene Punkte“ lassen die Sorgen der Ergenzinger wachsen

Nils Beurenmeister (Mitte) und Nico Bogensperger (18) holten gegen Croatia Reutlingen ein 0:0.
Reutter/Andreas ReutterTuS Ergenzingen – SV Croatia Reutlingen 0:0. Wieder ein Unentschieden für den TuS Ergenzingen, dem die Teams aus der Nichtabstiegszone immer weiter enteilen. Am Ende waren es zwei verlorene Punkte für die Ergenzinger, die das schwache Auftreten des SV Croatia Reutlingen letztlich aber nicht für sich nutzen konnten
Es war ein verhaltener Start beider Mannschaften. Beide Seiten wirkten verunsichert. Der Gast steigerte sich, aber im ersten Durchgang waren insgesamt wenig Torraumszenen zu sehen und echte Chancen waren Mangelware.
Nach dem Wiederanpfiff kam der TuS stärker aus der Kabine und etwa 30 Minuten vor Ende entwickelte sich ein Spiel auf das Tor der Gäste. Ergenzingen schaffte es immer wieder aussichtsreiche Chancen nach Umschaltmomenten zu kreieren, brachte aber „den Ball nicht über die Linie“, wie es Trainer Florian Schwend zusammenfassend ausdrückte.
Elfmeter verweigert
Besonders profitierte der TuS, dass die frischen Kräfte wie Robin Hünig und Samuel Dantzler das Spiel belebten. Insgesamt wirkten die Ergenzinger vor allem mit zunehmender Spieldauer frischer. Groß war der Ärger, als den Ergenzingern ein klarer Elfmeter verweigert wurde, nachdem Nico von seinem Gegner mit beiden Händen niedergerungen wurde.
„Es waren auf jeden Fall zwei verlorene Punkte“, sagte Schwend nach der Partie. Denn ein Punkt im Abstiegskampf hilft dem TuS Ergenzingen kaum weiter. Besonders der Seedorfer Sieg hat den Abstand zum Relegationsplatz nun auf sechs Punkte wachsen lassen. Will der TuS kommende Saison noch in der Landesliga aktiv sein, muss dringend die volle Ausbeute her.
Auf einen Blick
TuS Ergenzingen: J. Majhen – M. Hofmann, J. Bastians (S. Dantzler), L. Wüst, S. Walser, N. Gulde, D. Nzally, N. Beurenmeister (73. M. Vogel), N. Bogensperger, J. Ciossek, P. Koch (61. R. Hünig).
Tore: Fehlanzeige.
Schiedsrichter: Oskar Diebold; Assistenten: Jannik Kanz, Tatjana Stauss.
Zuschauer: 108.
