Fußball Trainerwechsel: Der SV Oberiflingen geht mit Lucas Haug in die Saison

Lucas Haug soll beim SVO neue Impulse setzen.
HaagNach mehr als drei Jahren als Spielertrainer wird Marcel „Hage“ Hagenlocher sein Amt zum Saisonende niederlegen. Damit endet am Wasserturm eine prägende Zeit, in der er die Entwicklung der Mannschaft maßgeblich mitgestaltet hat.
Die Saison 2025/26 verlief für die Kombi des SV Oberiflingen und Dürenmetstetten äußerst herausfordernd. Gemeinsam mit Dennis Tinnefeld und Jonas Stoll kämpfte Hagenlocher bis zum Schluss um den Klassenerhalt. Trotz großem Einsatz konnte der Gang in die Kreisliga B letztlich nicht verhindert werden.
Verschärfte Abstiegsregelung das Problem
Ausschlaggebend war dabei auch die verschärfte Abstiegsregelung, durch die in dieser Saison deutlich mehr Mannschaften den Weg in die niedrigere Spielklasse antreten mussten.
Körperliche Beschwerden
Der Entschluss, als Trainer aufzuhören, fiel Hagenlocher nicht leicht. Körperliche Beschwerden waren letztlich ausschlaggebend für diesen Schritt. Ganz verabschieden wird sich „Hage“ vom SVO jedoch nicht: Sollte es seine körperliche Verfassung zulassen, wird er dem Verein auch in Zukunft als Spieler erhalten bleiben.
Ein Neuaufbau muss her
Die Nachfolge ist bereits geregelt. Mit Lucas Haug übernimmt ein Trainer, der sich trotz des Abstiegs bewusst für den Weg mit dem SV Oberiflingen entschieden hat. Der neue Coach wechselt zur kommenden Saison an den Wasserturm und soll den Neuaufbau in der Kreisliga B gestalten.
Der Neue bringt viel Erfahrung mit
Haug bringt reichlich Erfahrung mit. Durch seine langjährige fußballerische Laufbahn, unter anderem beim SV Wittendorf sowie aktuell bei der SG Empfingen, verfügt er über wertvolle Landesliga-Erfahrung. Zudem verbindet ihn eine langjährige fußballerische Vergangenheit mit Dennis Tinnefeld. Auch abseits des Platzes besteht bereits eine enge Verbindung zum Verein und zur Ortschaft, da Haug aktuell in Oberiflingen baut.
Die Verantwortlichen des SV Oberiflingen sind überzeugt, mit Lucas Haug die richtige Lösung für die Zukunft gefunden zu haben. Trotz des bitteren Abstiegs blickt man am Wasserturm optimistisch nach vorne und möchte die Weichen für einen erfolgreichen Neustart in der Kreisliga B stellen.