Waldbrand in Hürtgenwald
: Bundeskanzler Merz informiert sich über Lage – Feuerwehr optimistisch

Vorsichtiges Aufatmen im Hürtgenwald: Die Feuerwehr ist „sehr zufrieden“ mit dem bisherigen Erfolg der Brandbekämpfung. Aber es gibt noch einen Unsicherheitsfaktor - den Wind.
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dpa/afp
Hürtgenwald
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Waldbrand im Hürtgenwald: 14.08.2026, Nordrhein-Westfalen, Hürtgenwald: Ein Helikopter der Bundespolizei mit einem Löschwasser-Außenlastbehälter ist beim Waldbrand im Hürtgenwald im Einsatz. Mehrere Hundert Hektar Waldfläche stehen in Flammen. (zu dpa: «Mehrere Löschhubschrauber bei Hürtgenwald erwartet») Foto: Harald Tittel/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Beim Waldbrand im Hürtgenwald sind Hubschrauber der Bundespolizei, Landespolizei und der Bundeswehr im Einsatz.

Harald Tittel/dpa
  • Waldbrand in Hürtgenwald: Feuerwehr meldet gute Fortschritte, bleibt wegen Wind vorsichtig.
  • Merz informierte sich telefonisch über die Lage und dankte allen Helferinnen und Helfern.
  • Der Bund stellte zusätzliche Löschhubschrauber bereit – nun sind etwa zehn bis elf im Einsatz.
  • Einsatzleitung plant Vorstoß zur Brandmitte, doch Munitionsverdachtsfläche erschwert die Arbeit.
  • Wasserzugang wird verbessert, etwa durch neue Zufahrten zu Talsperren im Waldgebiet.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Angesichts des anhaltenden Waldbrands in Nordrhein-Westfalen hat sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) über die aktuelle Lage informiert. In einem Telefonat habe der Dürener Landrat Ralf Nolten den Bundeskanzler am Samstagmorgen über den Stand in den Brandgebieten unterrichtet, teilte der Landkreis mit. Merz habe sich in dem Gespräch „ausdrücklich bei allen Helferinnen und Helfern bedankt“.

Der Bund habe zudem weitere Löschhubschrauber zur Verfügung gestellt, erklärte der Landkreis Düren. Damit stünden nun zehn Hubschrauber der Bundespolizei, Landespolizei und der Bundeswehr zur Verfügung.

Bundeskanzler Friedrich Merz: ARCHIV - 29.07.2026, Berlin: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) spricht bei einer Pressekonferenz nach einer Sondersitzung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zur Wahl des Fraktionsvorsitzenden. (zu dpa: «Merz ruft zur Verteidigung von Freiheit und Demokratie auf») Foto: Michael Kappeler/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich in einem Telefonat über die Lage bei der Bekämpfung des Waldbrandes in Hürtgenwald informiert.

Michael Kappeler/dpa

Feuerwehr in Hürtgenwald ist zufrieden mit der Brandbekämpfung

Die Feuerwehr ist „sehr zufrieden“ mit den Ergebnissen der bisherigen Brandbekämpfung im Hürtgenwald. Feuerwehrsprecher Peter Berndgen sagte der Deutschen Presse-Agentur, für die weiteren Arbeiten hänge nun wieder viel von der Wetterentwicklung ab. „Wir haben einen frischen böigen Wind hier im Hürtgenwald, das könnte nochmal so ein Punkt sein.“ Es gelte aber: „Grundsätzlich starten wir sehr positiv in den Tag.“

Man wolle mit der Brandbekämpfung jetzt immer mehr zur Mitte des Waldbrands vorstoßen. „Was denn möglich ist unter den Rahmenbedingungen: Wir sind auf einer Munitionsverdachtsfläche.“ Im Hürtgenwald liegen noch viele Granaten aus dem Zweiten Weltkrieg, weil dort Ende 1944 eine große Schlacht im Zuge des Vorrückens der Alliierten stattgefunden hatte.

Hubschrauber bei Brandbekämpfung in Hürtgenwald im Einsatz

Berndgen sagte, die Kräfte würden im Laufe des Tages noch einmal deutlich erhöht. Um die Mittagszeit würden voraussichtlich zehn, elf Hubschrauber gleichzeitig im Einsatz sein. „Ich denke, da gibt's kaum vergleichbare Lagen, wo so massiv Hubschraubereinsatz stattgefunden hat.“ Darüber hinaus gehe es jetzt um einige „Neben-Baustellen“, etwa eine Optimierung der Wasserversorgung für die Feuerwehr. „Wir bauen etwa Zufahrtmöglichkeiten zu den Talsperren“, sagte Berndgen. „Wir sind ja da in einem Waldgebiet unterwegs, wo sonst halt niemand auch hinfährt.“