Mediathek Müllheim
: Werke des Schweizer Illustrators Ernst Kreidolf zu sehen

In der Mediathek Müllheim gibt es eine neue kleine Vitrinen-Ausstellung mit dem Titel „Wer ist Ernst Kreidolf?“.
Von
red/pm
Müllheim
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Ein Werk von Ernst Kreidolf aus seinem ersten Kinderbuch „Blumen-Märchen (zweite Auflage von 1904)

Ein Werk von Ernst Kreidolf aus seinem ersten Kinderbuch „Das Blumen-Märchen (zweite Auflage von 1904)

Günther Lang
  • Mediathek Müllheim zeigt eine Vitrinen-Ausstellung zu Ernst Kreidolf.
  • Thema sind frühe Kinderbücher, darunter „Das Blumen-Märchen“ und „Die Wiesenzwerge“.
  • Anlass ist sein 70. Todestag, die Schau erinnert mit leichter Verspätung.
  • Zu sehen ist die zweite Auflage von „Das Blumen-Märchen“ von 1904 – plus weitere Werke.
  • Wegen Lichtempfindlichkeit nur kurz zugänglich, Ausstellungsende ist der 2. Oktober.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Anlässlich seines 70. Todestages – und mit leichter Verspätung – wird in der Mediathek Müllheim in einer kleinen Ausstellung des Schweizer Illustrators Ernst Kreidolf gedacht.

Kreidolf absolvierte eine Lithographen-Ausbildung in Konstanz. Um sich künstlerisch zu entwickeln, begab er sich 1883, mit 20 Jahren, nach München, heißt es in einer Mitteilung der Mediathek. Zuerst besuchte er die Kunstgewerbeschule, die er nach zwei Jahren als einer der Besten abschloss, dann studierte er an der berühmten Münchner Kunstakademie.

Mit vielen bekannten Persönlichkeiten seiner Zeit war Kreidolf verbunden, besonders mit seiner Förderin Marie von Schaumburg-Lippe. Aber auch mit den Schriftstellern Hermann Hesse, Richard Dehmel, Ricarda Huch und Ferdinand Avenarius, dem Verleger, sowie dem Schweizer Maler Cuno Amiet pflegte er ein freundschaftlich enges Verhältnis, heißt es.

Sein erstes Kinderbuch „Das Blumen-Märchen“ wurde ab 1898 verkauft. In der Mediathek wird in der Vitrinen-Ausstellung, neben anderen Kreidolf'schen Kinderbüchern, die zweite Auflage gezeigt – und auch sein wohl bekanntestes Werk „Die Wiesenzwerge“.

Bis 2. Oktober zu sehen

Während des Ersten Weltkriegs, im Jahr 1917, gab Kreidolf seine Wohnung in München auf und ging aus gesundheitlichen Gründen zurück in die Schweiz, wo er am 12. August 1956 verstarb.

Die kleine Auswahl seiner Kinderbücher darf aufgrund der hohen Lichtempfindlichkeit der Drucke nur für kurze Zeit, bis zum 2. Oktober, gezeigt werden.