Im Rhein bei Neuenburg: Mann drohte im Wasser unterzugehen

Ein Mann, der in einen Strudel geraten war, drohte im Rhein bei Neuenburg unterzugehen (Symbolfoto).
Linus Weiß/DLRG - Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft/obs/dpa- Bei Neuenburg geriet ein 58-Jähriger beim Schwimmen in einen Strudel und drohte zu sinken.
- Zwei Passanten gingen ins Wasser, weitere bildeten eine Kette – alle gerieten in Gefahr.
- Feuerwehr und Rettungsdienst rückten an, ein Boot und ein Hubschrauber waren im Einsatz.
- Strömungsretter brachten die Personen ans Ufer. Alle blieben unverletzt, teils erschöpft.
- Polizei warnt vor Strömungen und rät: Notruf 112, beobachten, Rettungsmittel nutzen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein 58-jähriger Mann ist am Samstag gegen 19 Uhr beim Schwimmen im Bereich der Nato-Rampe in Neuenburg in einen Strudel geraten und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr daraus befreien.
Nachdem der Mann mehrfach drohte unterzugehen, versuchten zwei Passanten, ihm zu
Hilfe zu kommen und begaben sich ebenfalls ins Wasser, heißt es in einer Mitteilung der Polizei. Weitere Helfer bildeten eine Menschenkette, um den in Not geratenen Mann aus dem Strudel zu ziehen.
Aufgrund der starken Strömung gerieten jedoch auch die Helfer selbst in eine gefährliche Situation.
Die Feuerwehr Grißheim war mit drei Fahrzeugen sowie einem Boot im Einsatz. Der Rettungsdienst unterstützte die Maßnahmen mit zwei Rettungsfahrzeugen, einem Notarzt sowie einem Rettungshubschrauber.
Alle Beteiligten blieben unverletzt
Die betroffenen Personen konnten sich teilweise selbst aus der Situation befreien und wurden durch Strömungsretter der Feuerwehr sicher zurück ans Ufer gebracht. Abgesehen von Erschöpfungszuständen blieben alle Beteiligten unverletzt.
Die Polizei weist nochmals ausdrücklich auf die erheblichen Risiken hin, die mit dem Schwimmen in fließenden Gewässern verbunden sind. Auch bei der Rettung von Personen in Notlagen gilt: Der Eigenschutz hat oberste Priorität, heißt es.
Nicht in Lebensgefahr begeben
Ein unüberlegter Rettungsversuch könne dazu führen, dass weitere Personen in Lebensgefahr geraten. Auch geübte Schwimmer können in Strömungen schnell die Kontrolle verlieren. Strömungen, Wirbel, Treibgut, Äste, Buhnen, Wehre oder Unterspülungen können lebensgefährlich sein, heißt es in der Mitteilung.
Die Polizei empfiehlt:
- nicht ungesichert ins Wasser springen, um eine Person zu retten
- sofort den Notruf 112 absetzen
- die betroffene Person beobachten und den Einsatzkräften den Standort sowie die Fließrichtung mitteilen
- geeignete Rettungsmittel nutzen – sofern möglich –, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen
- sichere Zugangsmöglichkeiten zum Gewässer nutzen
- auf die professionellen Kräfte der Wasserrettung warten
