Hilferufe bei Neuenburg am Rhein: Neun Abgetriebene gerettet

Nachdem die Arbeit erledigt war, brachte auch die Feuerwehr ihr Schlauchboot an Land.
Alexander Anlicker- Neun Menschen trieben auf Rhein bei Neuenburg-Grißheim ab und riefen um Hilfe.
- DLRG war zuerst vor Ort; auch Feuerwehr, Polizei und DRK rückten an.
- Rettungshubschrauber ortete die Gruppe; Bergung bei Bremgarten gelang.
- Kurz darauf wurde ein weiterer Mann aus dem Rhein gerettet – er war alkoholisiert.
- Einsatzkräfte nutzten Schlauchboote; viele waren gerade von einem Lehrgang zurück.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eine auf dem Rhein treibende Gruppe von neun Personen rief auf ihrer Badeinsel und den mit verbundenen drei Badebooten am Samstagnachmittag um Hilfe. Passanten am Rheinufer hörten dies, und sie meldeten es über den Notruf.
Nach Lehrgangsende praktische Hilfe geleistet
Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) war als Erste vor Ort. Einsatzkräfte der DLRG Müllheim/Neuenburg und der DLRG Wasserrettung Breisgau sondierten die Lage vor Ort. Die zwölf Retter waren gerade von einem Lehrgang zurückgekehrt und in Bremgarten von der Autobahn abgefahren.
DLRG, Feuerwehr und DRK vor Ort
Durch die Alarmierung wurden zudem das Boot und der Einsatzleitwagen der DLRG Freiburg an die Einsatzstelle beordert. Hinzu kamen noch fünf Fahrzeuge der Feuerwehrabteilungen Neuenburg und Grißheim mit einem Schlauchboot und 21 Personen.

Der Einsatz fand an der Nato-Rampe bei Neuenburg-Grißheim statt.
Alexander AnlickerRettungshubschrauber meldet Lage auf dem Rhein
Für einen besseren Überblick und die Ortung der Hilferufenden flog der Rettungshubschrauber der DRF, der in Freiburg stationiert ist, den Rhein ab. Er lieferte die wichtigen Erkenntnisse, wo sich die neun Personen auf dem Rhein gerade befinden.
Die Gruppe konnte dann bei Bremgarten aus dem Rhein gerettet werden. Vor Ort waren auch die Polizei sowie das Deutsche Rote Kreuz. Das DRK war mit einem Notarzt und einem Rettungswagen vor Or.
Ein zweiter Einsatz folgte sogleich
Damit war dieser Einsatz fast beendet. Eine Frau sprach einen DLRG-Retter auf einen Mann im Rhein an, der hilflos wirkte. Der Mann schwamm gegen einen Strudel und die Wasserströmung an. Das Boot der Feuerwehr wurde, kurz vor dem Anlanden, nochmals mit Besatzung auf den Rhein geschickt. Der Gerettete war ein Berufskraftfahrer aus Osteuropa, der an der Natorampe seine Wochenend-Fahrpause verbrachte. Unbeachtet seiner Alkoholisierung war er offensichtlich fahrlässig ins Wasser gegangen.
