Friedwald Rümmingen
: Vom Baumstamm zur Urne

Die Verwendungsmöglichkeiten des Rohstoffs Holz sind vielfältig. Ab und zu ergibt sich jedoch eine besondere Geschichte – so wie im vorderen Röttlerwald im Forstbezirk Hochrhein.
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(red/pm)
Rümmingen
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Cristina Ganter (ForstBW) und Schreinerin Alice Bucher auf dem Holzpolter im Röttler Wald

Cristina Ganter (ForstBW) und Schreinerin Alice Bucher auf dem Holzpolter im Röttler Wald

ForstBW
  • Schreinermeisterin aus Binzen entdeckte im Röttler Wald einen Nussbaum für Urnen.
  • Nach Rücksprache mit Revierleiter und Holzverkauf erhielt sie den Stamm als Käuferin.
  • ForstBW eröffnete im Januar den Friedwald Rümmingen nahe Wittlinger Höhe – regionaler Bezug.
  • Das Holz wird gesägt und mindestens ein Jahr getrocknet, bevor Urnen entstehen.
  • Cristina Ganter betont die Besonderheit, Holz in dieser Form in den Wald zurückzuführen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Während der Holzernte wurde Waldbesucherin Alice Bucher bei einem Spaziergang auf einen ganz bestimmten Stamm aufmerksam. Die Schreinermeisterin aus Binzen entdeckte einen Nussbaum, den sie sich für einen außergewöhnlichen Zweck vorstellen konnte. „Auf meinen Spaziergängen durch Wald und Wiesen, entdecke ich immer wieder Holz, welches für die Herstellung meiner Urnen interessant ist. Den Gedanken, Holz aus dem heimischen Wald in Form einer Urne wieder dem FriedWald zurückzugeben, fand ich eine schöne und emotionale Idee.“

Nach Rücksprache mit dem Revierleiter und dem Holzverkauf war schnell klar, der Baum bekommt eine neue Besitzerin, heißt es in einer Mitteilung von ForstBW.

Ein regionaler Kreis könnte sich schließen

ForstBW hat im Januar zwei Kilometer entfernt den Friedwald Rümmingen auf der Wittlinger Höhe eröffnet. So könnte sich für diesen Nussbaum ein regionaler Kreis schließen. „Es ist wirklich eine Besonderheit, dass wir Holz aus dem Röttler Wald wieder zurück in den Wald bringen, und dann in so einer außergewöhnlichen Form“, sagt Cristina Ganter vom Forstbezirk Hochrhein.

Bis aus diesem Baumstamm eine fertige Urne entsteht, vergeht jedoch etwas Zeit: Das Holz wird zu einer regionalen Sägerei transportiert und dort zu Brettern gesägt. Diese müssen dann aufgestapelt für mindestens ein Jahr lagern und trocknen. Erst dann kann das Holz weiter verarbeitet werden und in verschiedenen Formen seine letzte Bestimmung finden.