Theater am Turm in Villingen
: Drei Freunde und jede Menge Zündstoff

Gerade ist „Das kunstseidene Mädchen“ mit viel Erfolg abgespielt, da steht im  Villinger Theater am Turm schon die neue Eigenproduktion an. Am Freitag, 6. November, feiert das Stück „Kunst“ von Yasmina Reza seine Premiere.
Von
Birgit Heinig
VS-Villingen
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Ercan Özmen, Steffen Schumm und Leslie Ade (von links) sind in der tiefgründigen Komödie „Kunst“ im Theater am Trum zu sehen. Foto: Birgit Heinig

Ercan Özmen, Steffen Schumm und Leslie Ade (von links) sind in der tiefgründigen Komödie „Kunst“ im Theater am Trum zu sehen. Foto: Birgit Heinig

Bigit Heinig
  • Villinger Theater am Turm zeigt die Komödie „Kunst“ von Yasmina Reza – Premiere am Freitag, 6. November.
  • Regie führt Matthias Breithaupt, es spielen Ercan Özmen, Leslie Ade und Steffen Schumm.
  • Drei Freunde streiten über ein weißes Bild, wodurch ihre Freundschaft auf die Probe gerät.
  • Der Konflikt dreht sich vordergründig um Kunst, legt aber tiefere Probleme offen.
  • Vorstellungen an mehreren Terminen im November und Dezember, Tickets online oder an der Abendkasse.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Gerade ist „Das kunstseidene Mädchen“ mit viel Erfolg abgespielt, da steht im Villinger Theater am Turm schon die neue Eigenproduktion an. Am Freitag, 6. November, feiert  „Kunst“ seine Premiere.

Matthias Breithaupt gefiel das Stück der französischen Schriftstellerin Yasmina Reza auf Anhieb so gut, dass er sich gerne als Regisseur zur Verfügung stellte, um diese Beziehungskomödie im Theater am Turm (TaT) in Villingen auf die Bühne zu bringen. Für das wortgewaltige Schauspiel gewann er Ercan Özmen, Leslie Ade und Steffen Schumm, die es alle drei verstehen, die weitreichende – und derzeit hochaktuelle – Psychologie hinter ihrem Streit um ein Gemälde zu transportieren.

Serge (Ercan Özmen) hat sich für eine beachtliche Summe ein Gemälde gekauft: weiße Streifen auf weißem Untergrund. An diesem Bild entzündet sich ein Streit mit seinen beiden Freunden Marc (Leslie Ase) und Yvan (Steffen Schumm), in dessen Verlauf ihre Beziehung zueinander zunehmend offengelegt wird. Serge begeistert sich für das Gemälde, Marc bekämpft es heftig und Yvan bezieht keine Stellung, um es sich mit keinem der beiden anderen zu verderben.

Das Kunstwerk dient als Katalysator, mit dessen Hilfe die drei Männer ihre Gefühle, ihre Befindlichkeiten, ja, auch ihr Freundschaft auf den Prüfstand und dabei auf eine harte Probe stellen. Der Zuschauer merkt schnell, dass es hierbei nur vordergründig um die „Kunst“ geht. Der – schon vorhandene – Konflikt entzünde sich daran zwar, das Bild als Ursache sei aber austauschbar, sagt der Regisseur.

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Streit um Wahrnehmung von Farben

Im Stück wird über die lächerliche Frage nach der Wahrnehmung von Farben gestritten und kommt dabei, humorvoll, reich an Inhalt und Wendungen, vielschichtig, konfliktgeladen und ohne Klamauk – den eigentlichen Problemen der drei Freunde Stück für Stück auf die Spur. Ob die unterschiedlichen Ansichten über ein Kunstwerk und die dahinterliegenden Konflikte die Freundschaft zerbrechen lassen? „Kunst“ gibt in 17 Vorstellungen die Antwort.

Die Vorstellungen

Die Premiere von „Kunst“ ist im TaT am Freitag, 6. November, ab 20 Uhr, Saalöffnung ist um 19 Uhr. Weitere Vorstellungen sind geplant am 6., 7., 11., 13., 14., 18., 20., 21., 25., 27. und 28, November sowie am 2., 4., 5., 9., 11. und 12. Dezember. Karten  für 16, Euro, ermäßigt elf Euro, gibt es online über www.theater-am-turm-de oder an der Abendkasse. Die Ermäßigung gilt für Schüler, Studierende, Auszubildende und Schwerstbehinderte, jeweils mit Ausweis.