Spenden aus Schwenningen und Trossingen
: So kommt die Hilfe direkt in Uganda an

Mit unvergesslichen Eindrücken von der zehntägigen Delegationsfahrt nach Uganda kam die fünfköpfige Reisegruppe mit Pfarrer Thomas Schmollinger der Seelsorgeeinheit Neckar-Baar aus Schwenningen auf dem Flughafen in Stuttgart an.
Von
red/pm
VS-Schwenningen/Trossingen
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Die Delegation aus Schwenningen und Trossingen nach dem Gottesdienst mit Pfarrer Thomas Schmollinger und PfarrerKato Benedict mit Schülern der New Bright Nursery and Primary School in Uganda.

Die Delegation aus Schwenningen und Trossingen nach dem Gottesdienst mit Pfarrer Thomas Schmollinger und PfarrerKato Benedict mit Schülern der New Bright Nursery and Primary School in Uganda.

Thomas Schmollinger
  • Delegation aus Schwenningen/Trossingen besuchte Partner-Grundschule „New Bright“ in Uganda.
  • Empfang mit Tänzen und Musik; Partnerschaft seit 2022 mit der Friedensschule Trossingen.
  • Spenden ermöglichten 40 Schulbänke, Tische und 120 Stühle – Fertigung in lokaler Schreinerei.
  • Mängel bei Wasser, Toiletten, Küche und Matratzen; Peace-Tree als Zeichen der Partnerschaft.
  • Unterstützung weiter erbeten: Ziel sind bessere Ausstattung, Gesundheitsstation und Unterkünfte.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Mit dabei waren Ehepaar Sabine und Bastian Tröger, Katharina Schäfer und Theresia Fackelmann als ältestes Reisemitglied im Alter von 76 Jahren. Reiseleiter war John Baptist Kalibwani, Direktor der New Bright Nursery and Primary School in Kalongo, einem Dorf in Uganda.

Anlass waren neben dem erfolgreichen Abschluss des Studenten und Patensohnes von Pfarrer Schmollinger, Ggala Luke, der nach zehn Jahren Schule und Studium seine Graduation, seinen Universitätsabschluss in Medizin, erfolgreich feiern konnte, der Besuch der Grundschule „New Bright.“

Die Reisegruppe wurde von den dortigen Lehrkräften und Schülern herzlich am Eingangstor der Schule mit traditionellen Tänzen und ugandischer Musik empfangen. Das Schulkomitee und der Schulchor hatten die Begrüßungsfeier mitgestaltet. Für Sabine Tröger der Friedensschule in Trossingen, deren Schule seit 2022 die Partnerschaft mit der ugandischen Grundschule pflegt, war es eine große Freude, die Schule erstmals persönlich und live zu erleben.

In der Vergangenheit kam es zu einem regen persönlichen Briefkontakt und Austausch der Grundschulkinder mit Briefen in englischer Sprache, was das Zusammengehörigkeitsgefühl und das Interesse füreinander intensiv fördern konnte. „Ich habe jetzt einen Freund – eine Freundin in Uganda!“ war ein Freudenausdruck der Schulkinder in Deutschland und ebenso mit Stolz die Freude der ugandischen Kinder der dortigen Grundschule.

Konkrete Unterstützung

Bisher konnte der Förderverein der Friedensschule mithilfe weiterer Förderer und Unterstützungskreise konkrete Unterstützungen der Schule erleben. Die Kinderspielgeräte für den Kindergarten wurden von der Reisegruppe bestaunt, sowie die Ausstattung von Schulbänken, die die Namen der Sponsoren tragen. Die Wasserversorgung, die Toiletten und die Küchenausstattung hatten die Vorstellungen der Reisegruppe sehr überrascht, da es hier noch an Verbesserung mangelt.

Dass die Kinder und die Schulbelegschaft unter den nicht ganz einfachen Umständen den Schulalltag meistern oder Kinder im Internat in Doppel- und Dreifachbetten unterkommen und ihre ganze persönliche Habe in einer blauen Metalbox platz hat, hat auch die älteste Reiseteilnehmerin Theresia Fackelmann aus Gunningen beeindruckt. „Die Kinder strahlen viel Freude aus, das macht auch uns sehr glücklich.“ Als bleibende Gemeinschaftsaktion wurde ein „Partnerschaftsbaum ein Peace-Tree“ der Schulpartnerschaft gepflanzt.

Schreinerei besucht

Sabine Tröger konnte eine Spende der Friedensschule konkret umsetzen. So besuchte die Gruppe eine Schreinerei, in der die Schreiner 40 Schulbänke und Schultische und 120 Kindergartenstühle für den Kindergarten herstellten. Hilfe zur Selbsthilfe. Durch die Umsetzung der Spenden konnten die Arbeiter in der Schreinerei ihren Lebensunterhalt verbessern, und die Kinder in der Schule erhalten dadurch bessere Bedingungen zum Lernen in der Schule, die sich immer noch im Aufbau befindet.

Pfarrer Thomas Schmollinger, der schon mehr als 14-mal das Land in Ostafrika besucht hat und seit seinem Pastoraljahr von 2007 bis 2008 das Leben von Kultur und Menschen in Uganda intensiv kennenlernen konnte, war glücklich und zufrieden, dass es nach der Coronazeit wieder möglich war, eine Reisegruppe nach Uganda zu begleiten.

„Es gibt noch viel zu tun.“
Thomas Schmollinger
Pfarrer

Der Direktor der Schule, John Baptist Kalibwani, der zusammen mit Schmollinger vor zwölf Jahren den Grundstock der Grundschule gelegt hatte, bedankt sich bei allen bisherigen Unterstützern, vor allem den Stiftern und Unterstützern aus Trossingen, Tuttlingen und Schwenningen. Wer das Ugandaprojekt der „New Bright Nursery und Primary School“ unterstützen möchte, kann sich bei Pfarrer Thomas Schmollinger, Thomas.Schmollinger@drs.de, melden.

„Es gibt noch viel zu tun, um weitere Toilettenanlagen, fehlende Kochtöpfe für die Küche, neue saubere Matratzen für die Betten, eine Gesundheitsstation für die Schule, Unterkünfte für das Lehrerpersonal oder die Ausstattung der Klassenzimmer zu verbessern und somit den Kindern in Uganda eine bessere Zukunft und Lebensperspektiven zu ermöglichen“, so Schmollinger.

„Die Schulbankspendenaktion hat das Projekt weiter vorangebracht und alle Reiseteilnehmer sehr glücklich gemacht“, fassen Thomas Schmollinger und Sabine Tröger die Gedanken nach der Reise zusammen. „Wer im nächsten Jahr Interesse an einer weiteren Fahrt nach Uganda hat, ist ebenso herzlich willkommen“, betont Schuldirektor John Baptist Wasswa Kalibwani.