Sanierung in Dauchingen
: Die alte Wasserleitung wird ersetzt

Der Gemeinderat gab für die Sanierung der Deißlinger Straße grünes Licht, so dass das Straßenbauamt die Arbeiten an der Kreisstraße wie geplant als komplette Maßnahme umsetzen kann.
Von
Rainer Bombardi
Oberndorf
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Die Gemeinde Dauchingen nutzt die vom Straßenbauamt finanzierte Sanierung der Deißlinger Straße zur Modernisierung der Versorgungsleitungen in diesem Bereich.

Rainer Bombardi

Das für diese Maßnahme zuständige Landratsamt sieht vor, zwischen der Ortseinfahrt und der Einmündung zur Niedereschacher Straße die Trag- und Deckschicht der Kreisstraße auf einer Länge von 350 Metern zu erneuern.

Es ist geplant, die komplette Maßnahme noch in diesem Jahr abzuwickeln. Mit umleitungsbedingten Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen.

Bürgermeister Torben Dorn informierte, dass die Zuständigkeit für die Sanierung inklusive aller dazugehörigen Formalitäten wie Ausschreibung oder Bauabrechnung beim Kreis liegt.

Mehr als 60 Jahre alte Wasserleitung

Zudem nutzt die Gemeinde die Gelegenheit, parallel zur Straßensanierung die über 60 Jahre alte Wasserleitung sowie die zugehörigen zehn Hausanschlüsse zu erneuern und die Schmutzwasserkanalisation den heutigen Anforderungen anzupassen. Die hierfür anfallenden Kosten in Höhe von insgesamt 230 000 Euro gab der Gemeinderat frei.

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„Wir sollten froh sein, dass wir kostenfrei zu einer sanierten Ortseinfahrtsstraße kommen“, bemerkte Jürgen Laufer.

Projekt Spurwechsel wird fortgesetzt

Einstimmig sprach sich der Gemeinderat auch für eine Fortsetzung des mit Deißlingen und Niedereschach im Jahr 2014 eingeführten Projekts Spurwechsel aus, als er sich dazu entschied einen Opel Frontera für monatlich 246 Euro mit Kaufoption zu leasen.

Das neue Elektrofahrzeug ersetzt das bestehende und entspricht in ökologischer und wirtschaftlicher Hinsicht den aktuellen Anforderungen.

Bürgermeister Dorn informierte, dass dies insbesondere auch auf die begrenzte Reichweite des alten und an seinen Grenzen kommenden Akkus zutrifft. Das Elektrofahrzeug welches vor allem für Fahrdienste, Botengänge und zur Unterstützung von mobilitätseingeschränkten Bürgerinnen und Bürgern im Einsatz ist, wird derzeit von elf Ehrenamtlichen gefahren.

In der Statistik schlagen durchschnittlich 395 Fahrten pro Jahr beziehungsweise acht pro Woche zu Buche. Während Ratsmitglied Frank Merten von einem Erfolgsprojekt sprach das von der Bevölkerung angenommen wird, konzentrierte sich Andreas Lorenz auf den Hersteller des neuen Fahrzeugs. „Ich begrüße, dass wir uns für ein Modell entschieden haben, welches in Europa hergestellt wird.“