Sanierung im Schwarzwald-Baar-Kreis: Diese Kreisstraßen stehen für 2025 auf der Agenda

In Richtung Marbach wurde der Kreuzungsbereich verändert – Fahrzeuge können nun flüssiger einfädeln auf die B 33. Trotzdem staut sich der Verkehr aus Richtung Villingen und Bad Dürrheim noch.
Marc EichAuch für 2025 stehen einige Punkte auf der Agenda, obgleich der Zustand der Kreisstraßen, so Straßenbauamtsleiter Bernd Göggel am Montag im Kreisausschuss, „im Großen und Ganzen“ recht gut sei.
„Ich bin immer dankbar dafür, wenn wir solche Dinge umsetzen können“, so Landrat Sven Hinterseh mit Blick auf die stetige Erhaltung der Infrastruktur.
Hier soll etwas passieren
Zuständig ist der Landkreis diesbezüglich nur für die Kreisstraßen in der Region. In seinem Programm tauchen daher, unabhängig von den Sanierungsplänen von Stadt und Bund, auch nur diese auf. Der Straßenbelag auf folgenden Strecken soll im laufenden Jahr saniert werden:
Ortsdurchfahrt Fischbach-Sinkingen (dritter Bauabschnitt)
Ortsdurchfahrt Riedöschingen (zweiter Bauabschnitt)
Ortsdurchfahrt Dauchingen.
Zudem stehen auf der Agenda der Neubau des Radwegs und Teilausbau der Straße zwischen St. Georgen und Hardt, die Böschungsstabilisierung zwischen Achdorf und Blumberg, die Beseitigung von Hangrutschungen am Katzensteig sowie bei Blumberg-Achdorf.
Große Kreuzung weiter Thema
Und immer wieder für Diskussionsstoff sorgt darüber hinaus die B 27/B 33-Kreuzung bei Bad Dürrheim. Was, so Straßenbauamtsleiter Bernd Göggel im Kreisausschuss am Montag, „tagsüber recht gut“ funktioniere, sorge zu Stoßzeiten im Feierabend- oder Frühverkehr für Staus. Der Effekt der neuen Einfädelspur an der B 33 sei, so Walter Klumpp, „nicht riesig“.
An der Gaskugel bei Villingen und bei Bad Dürrheim stauen sich die Autos nach wie vor. Er hofft daher „endlich“ auf eine große, „tragfähige“ Lösung. „Der Verkehr wird ja nicht weniger, der wird ja mehr“, so Klumpp.
Landrat Sven Hinterseh pflichtete bei: „Das ist schon eine unbefriedigende Situation.“ Auch Göggel stimmte zu, ist sich aber sicher: „Ohne bauliche Änderung lässt sich an der Situation nichts machen“ Und in der Agenda steht diese Veränderung, zumindest mittelfristig, erst einmal nicht. Hinterseh versprach dennoch: „Wir nehmen das mit und melden das Thema an beim Regierungspräsidium.“
Milder Winter ist ein guter Winter
Einstweilen freut man sich im Straßenbauamt der Region an kleineren Dingen – dem Verlauf des Winters 2024/2025 etwa. Ein milder Winter ist ein guter Winter – auf diesen Nenner lässt sich das Thema zumindest finanziell bringen. 2024 verbrauchte der Landkreis in diesem Winter gerade einmal 7600 Tonnen Salz und im ersten Quartal 2025 nur 2700 Tonnen Salz, so Göggels Bilanz – „hier kommt uns vielleicht der Klimawandel zugute“.
