Rundlaufbahn in Brigachtal
: Deshalb wird die Sanierung im Höhenstadion verschoben

Die Sanierung der Rundlaufbahn im Höhenstadion in Brigachtal wird verschoben. Aktuell sind keine Fördermittel zu erwarten.
Von
Hella Schimkat
Brigachtal
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Die Sanierung der Rundlaufbahn des Höhenstadions wurde auf 2027 verschoben. Die Gemeindeverwaltung versucht noch einmal, an Fördermittel zu kommen.

Die Sanierung der Rundlaufbahn des Höhenstadions wurde auf 2027 verschoben. Die Gemeindeverwaltung versucht noch einmal, an Fördermittel zu kommen.

Hella Schimkat
  • Sanierung der Rundlaufbahn im Höhenstadion Brigachtal wurde auf 2027 verschoben.
  • Neue Kostenschätzung: Umwandlung auf Kunststoffbelag kostet rund 960.000 Euro.
  • Förderanträge scheiterten, da Programm mit 333 Mio. Euro stark überzeichnet war.
  • Verwaltung plant Bewerbung in angekündigter Förderphase für das Jahr 2027.
  • Als Alternative liegt ein Vorschlag für 120.000 Euro vor – Haltbarkeit ist ungewiss.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Sanierung der Rundlaufbahn im Höhenstadion wurde vom Gemeinderat in der ersten Sitzung nach der Sommerpause auf das Jahr 2027 verschoben, da sich ein neuer Sachverhalt der Kosten ergeben hatte.

Im Zuge der Haushaltsberatungen waren für die Sanierung der Rundlaufbahn 350.000 Euro für das Haushaltsjahr 2026 bereitgestellt worden. Nach der neuesten Kostenschätzung wird für die vollflächige Umwandlung des bestehenden Tennenbelages in einen Kunststoffbelag von Gesamtkosten in Höhe von rund 960.000 Euro ausgegangen.

Bürgermeister Michael Schmitt gab bekannt, dass in einem sogenannten Interessenbekundungsverfahren von der Verwaltung ein Antrag auf Förderung über das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ gestellt worden war.

Die eingereichte Projektskizze wurde in der ersten Förderrunde jedoch nicht berücksichtigt, da das 333 Millionen Euro starke Förderprogramm in der ersten Tranche rund 21-fach überzeichnet war.

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Keine Berücksichtigung gefunden

Zahlreiche grundsätzlich förderfähige Projekte hatten daher keine Berücksichtigung gefunden, so Schmitt. „Wir stellten einen Antrag auf Gewährung von Mitteln aus dem Kommunalen Ausgleichsstock, der jedoch abgelehnt wurde“, berichtete Schmitt weiter.

Der Fördergeber habe jedoch für den Herbst/Winter 2026 angekündigt, eine weitere Bewerbungsphase mit einem erneuten Fördervolumen von 333 Millionen Euro für das Jahr 2027 durchzuführen. Die genauen Fristen und Rahmenbedingungen seien bislang noch nicht veröffentlicht worden, so der Bürgermeister.

Ebenso sei offen, ob die in der ersten Förderphase nicht berücksichtigten Projekte automatisch in das weitere Auswahlverfahren übernommen werden oder ob eine erneute Bewerbung erforderlich sein werde. „Wir werden das Projekt weiterhin aktiv verfolgen und die erforderlichen Voraussetzungen für eine erneute Bewerbung schaffen“, versprach Schmitt.

Alternative Sanierungsvarianten erarbeiten

Es könne natürlich passieren, dass aufgrund der nächsten Überzeichnung des Förderprogramms der Antrag der Gemeinde Brigachtal erneut durch das Raster falle, sodass er vorschlage, vorsichtshalber alternative Sanierungsvarianten zu erarbeiten. Einen Vorschlag zur Sanierung der Rundlaufbahn habe er schon vorliegen, der koste 120.000 Euro. Wie lange der halte, sei ungewiss, so Schmitt.

Der Gemeinderat beauftragte die Verwaltung, an einer eventuellen nächsten Förderphase teilzunehmen sowie alle geeigneten Fördermöglichkeiten für die Finanzierung der Sanierung zu prüfen und entsprechende Förderanträge zu stellen.