Arenberghalle bereitet Probleme
: Gesamtkonzept für Sanierung in Brigachtal notwendig

Eigentlich ging es zunächst nur um die Sanierung der sanitären Anlagen in der Arenberghalle in Brigachtal, die den Gemeinderäten und der Verwaltung Kopfschmerzen bereitet. Doch dann kamen immer mehr Probleme zum Vorschein.
Von
Hella Schimkat
Brigachtal
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Schwierig ist auch der Zugang zur Halle über eine steile Treppe.  Das Bild zeigt die Treppe von oben. Die Arenberghalle liegt unten rechts, ziemlich verdeckt.

Schwierig ist der Zugang zur Halle über eine steile Treppe. Das Bild zeigt die Treppe von oben. Die Arenberghalle liegt unten rechts, ziemlich verdeckt.

Hella Schimkat
  • In Brigachtal bereitet die Arenberghalle wegen vieler Mängel zunehmende Sorgen.
  • Ursprünglich war nur die Sanierung der sanitären Anlagen geplant – Kostenschätzung 533.000 bis 553.000 Euro.
  • Weitere Probleme traten auf: unsicherer Aufzug, beschwerliche Zugänge, alte Bühne und Heizung.
  • Räte und Verwaltung wollen ein Gesamtkonzept erarbeiten und Vereine einbeziehen.
  • Die Entscheidung: erst Konzept beraten, statt die Sanitärsanierung wie geplant 2027 umzusetzen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Dringend notwendig ist die Sanierung der sanitären Anlagen, bei deren Kostenschätzungen die Verwaltung von 553.000 Euro ausging, was schon ein ordentlicher Batzen wäre.

„Der Lastenaufzug ist funktional, die Zugänge in der Halle sind beschwerlich“, erklärte Bürgermeister Michael Schmitt. Die Bühne sei in die Jahre gekommen, die Heizung auch, ergänzte Gemeinderätin Brita Krebs.

Bauamtsleiter Patrick Lutz hatte lediglich eine Kostenschätzung von 533.000 Euro für die sanitären Anlagen erarbeitet. Die Verwaltung und die Gemeinderäte waren davon ausgegangen, dass man mit dieser Zahl ins Jahr 2027 gehen könnte, doch in der Gemeinderatssitzung sah es dann anders aus, denn es kamen immer noch mehr Baustellen dazu.

Thomas Huber erklärte, der Aufzug sei unsicher. Wenn man den benutze, wisse man nicht, ob man da heil wieder herauskomme. Die Halle sei nun mal 61 Jahre alt und direkt an den steilen Hang gebaut, berichtete er weiter.

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Klausurtagung vorgeschlagen

„Wir müssen aufpassen, dass wir nicht in eine Sanierungskette kommen“, warnte Schmitt. Das jetzige Konzept reiche hinten und vorne nicht, graute ihm davor. Man könne doch eine Klausurtagung für die Arenberghalle und ihre Sanierungsnotwendigkeiten anberaumen, schlug Huber vor.

„Wir müssen ein Konzept erarbeiten“, wünschte Brita Krebs. Man müsse auch mit den Vereinen sprechen, um zu erfahren, welche Maßnahmen dringend notwendig seien, meinte Michael Maier.

Sanitäre Anlagen oder Gesamtkonzept

Vor diesem Hintergrund stelle sich die Frage, ob die Sanierung der sanitären Anlagen, losgelöst von weiteren erforderlichen Sanierungsmaßnahmen, wie geplant im Jahr 2027 umgesetzt werden soll. Oder soll zunächst ein Gesamtkonzept für die zukünftige Sanierung und Entwicklung der Arenberghalle erarbeitet werden, wie Schmitt vorbrachte? Dem Vorschlag, zunächst ein Gesamtkonzept zu beraten, folgten die Räte einstimmig.