Neues Gewerbegebiet
: Was die Gemeinde Brigachtal in Kreuzäcker investiert

Brigachtal vergibt die Erschließung des Gewerbegebiets Kreuzäcker an die Firma Storz aus Donaueschingen. Die Kosten sinken um rund 384.000 Euro.
Von
Hella Schimkat
Brigachtal
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Vom Steinbruch wird eine neue Straße parallel zum Steinbruch bis zum neuen Gebiet „Kreuzäcker“ gebaut.

Vom Steinbruch wird eine neue Straße parallel zum Steinbruch bis zum neuen Gebiet „Kreuzäcker“ gebaut.

Hella Schimkat
  • Brigachtal vergibt die Erschließung des Gewerbegebiets Kreuzäcker an Storz aus Donaueschingen.
  • Die Vergabesumme liegt bei 2.782.914 Euro – das Budget um rund 384.000 Euro unterschritten.
  • Geplant sind Trennsystem, Wasserversorgung mit Druckerhöhung und Löschwasserbevorratung.
  • Regenwasser sammelt ein zentrales Becken, Schmutzwasser wird an die Straße Sturmbühl angebunden.
  • Erschlossen werden etwa 13 Baugrundstücke; Zufahrt über die verlängerte Steinbruchzufahrt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Es geht voran mit der Erschließung des Gewerbegebiets Kreuzäcker. In der letzten öffentlichen Gemeinderatssitzung vor den Sommerferien empfahl der Gemeinderat der Verwaltung, die Erschließungsarbeiten für das Gewerbegebiet Kreuzäcker an die Firma Storz aus Donaueschingen zu vergeben. Storz wird die Erschließungsarbeiten für 2.782.914 Euro ausführen.

Bei einem Gesamtbudget von zu vergebenden 3.666.000 Euro ergeben sich im Vergleich zur Kostenberechnung über alle Gewerke zum Zeitpunkt der Vergabe Minderkosten in Höhe von rund 384.000 Euro. Diesem guten Ergebnis konnten die Gemeinderäte erleichtert zustimmen.

Rainer Christ vom Büro BIT-Ingenieure erläuterte die auszuführenden Arbeiten mit innerer Erschließung und Steinbruchzufahrt. „Im Zuge der Erschließung wird ein Trennsystem aufgebaut, die Wasserversorgung einschließlich einer Druckerhöhungsanlage und einer Löschwasserbevorratung wird errichtet, und die Versorgungsleitungen werden eingebracht“, so Christ.

Zentrales Becken für Regenwasser

Das Schmutzwasser ist im Bereich der Erschließungsstraße Sturmbühl ins Netz einzubinden. Das Regenwasser werde in einem zentralen Becken gesammelt und zur Versickerung gebracht, erläuterte Christ.

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Es werden etwa 13 Baugrundstücke erschlossen. Das Plangebiet werde über die Verlängerung der vorhandenen Steinbruchzufahrt im Bereich der ehemaligen Sportstätten Kirchdorf verkehrlich erschlossen, so Christ.

Es werden Hausanschlüsse für 13 Baugrundstücke für die Wasserversorgung und die Kanalisation eingerichtet, erläuterte Christ. Die Erschließung des Gebiets teilt sich in vier Gewerke auf. Alle Gewerke werden von der Firma Storz ausgeführt. Der Straßenbau liegt bei 2.060.000 Euro und einer Kostenberechnung in Höhe von 2.037.000, 23.000 Euro höher. Die Kanalisation ist bei 980.000 Euro, berechnet wurden 1.400.000 Euro, 420.000 Euro günstiger. Die Wasserversorgung liegt 54.000 Euro höher als die Kostenberechnung und kommt auf 586.000 Euro.

Bei dem Verlegen von Glasfaserleitungen ergibt sich ein Minderpreis von 41.000 Euro, berechnet wurden 82.000 Euro. In der Summe liegen die Minderausgaben insgesamt bei minus 384.000 Euro. Die Gemeinderäte stimmten der Vergabe der vier Gewerke an die Firma Storz zu.