Neue Spielzeit in Villingen: Was das Theater am Turm bewegt

Verena Müller Möck ist die künstlerische Leiterin des Theaters am Turm in Villingen, Leslie Ade der Vorsitzende. Zusammen präsentieren sie die neue Spielzeit bis Ende 2026.
Birgit Heinig- Theater am Turm startet neue Spielzeit – Slogan „Theater bewegt“ prägt das Programm.
- Technik, Sitze und Probenraum wurden erneuert; Ziel ist eine bessere Präsentation.
- Auftakt am Freitag, 18. September: „Das kunstseidene Mädchen“ mit elf Vorstellungen.
- „Kunst“ läuft ab 6. November, bis 12. Dezember sind 17 Vorstellungen vorgesehen.
- „Eine gute Partie“ ab 27. Dezember; zwei Silvester-Termine, Dernière am 29. Januar.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zum einen stehen bis zum Jahresende drei Eigenproduktionen an, zum anderen „bewegte“ das Theater am Turm (TaT) in der Sommerpause etliche Dinge in eigener Sache.
Premiere beim mit über 2500 Zuschauenden erfolgreichen Sommertheater „Familie á la Gelati“ in Obereschach hatte eine Anzahl neuer Tribünensitze, der Bodenbelag des Probenraumes in der Schaffneigasse wurde erneuert, die Stühle im Theater erhielten neue Sitzkissen und die Licht- und Veranstaltungstechnik wurde aktualisiert.
„Theater muss sich nicht nur thematisch, sondern auch in seiner Präsentation immer weiterentwickeln“, sagt die künstlerische Leiterin des Theatervereins, Verena Müller-Möck.
Und der Vorsitzende Leslie Ade ergänzt: „Wir haben in der abgelaufenen Spielzeit viel Bestätigung erfahren und verstehen das nicht nur als Auftrag, so weiter, sondern es auch besser zu machen.“
Auftakt am 18. September
Die neue Spielzeit beginnt am Freitag, 18. September, mit elf Vorstellungen des sozialkritischen Stückes „Das kunstseidene Mädchen“. In dem Ein-Personen-Stück unter der Regie von Maximiliane Fleig wird die Geschichte eines Mädchens (Marnie Schulz) erzählt, das in Berlin zu Beginn der 1930er-Jahre nach „Glanz“ sucht.
Am 6. November bringt Regisseur Matthias Breithaupt die vielschichtige Komödie „Kunst“ auf die Bühne. Drei Freunde (Leslie Ade, Ercan Özdem und Steffen Schumm) streiten sich über ein weißes Bild mit weißen Streifen und versuchen dabei zu klären: „Was ist Kunst?“ Bis zum 12. Dezember sind 17 Vorstellungen geplant.
Über das Jahresende hinweg gibt es dann mit „Eine gute Partie“ an 17 Tagen eine weitere Komödie mit hintergründigen Dialogen und überraschenden Wendungen. Premiere ist am 27. Dezember, an Silvester gibt es zwei Vorstellungen, am 29. Januar ist die Dernière. Es spielen Matthias Günther, Peter Horn, Svenja Randerath und Jörg Westermann. Jörg Kluge führt Regie.
Junges Publikum
Beim TaT steht stets auch das junge Publikum im Fokus. An den Sonntagen 20. September und 25. Oktober gibt Henry Greif wieder den Clown Enrico und kommt am 11. Oktober, 15. November und 20. Dezember mit seinem Kaspertheater. Die „Märchentante“ des TaT, Ulrike Dworschak, erzählt am 17. und 18. Oktober Herbst- und am 12. und 13. Dezember, Wintermärchen. Außerdem führt sie mit den Kindern ihres Märchentheaters am 28. und 29. November und am 5. und 6. Dezember das Märchen vom Rumpelstilzchen auf.
An Kinder und Jugendliche gerichtet sind auch die Schauspielkurse von Marnie Schulz unter dem Titel „Verspielt am Turm“, die am 21. September in drei Gruppen, Young Kids (6 bis 8 Jahre), Kids (9 bis 12 Jahre) und Teens (13 bis 17 Jahre), starten und zwölf Einheiten – jeweils montags – umfassen. Anmeldungen dafür sind auf www.theater-am-turm.de möglich.
Das kleine TaT ist räumlich zwar gut ausgelastet, findet aber immer noch Platz für Gastspieler. Am 23. Oktober, 20 Uhr, kommt mit Hackbrett, Zither, Gitarre und Kontrabass wieder einmal das „Saiten-Allerlei“ mit alter Musik, alpenländischer Volksmusik und internationaler Folklore sowie Evergreens der Popmusik.
Am 24. Oktober gastieren die Chöre „Colours of Jazz“ und „Colours of Motion“ am Turm und am 2. Oktober sowie am 19.12. präsentiert Julian Limberger wieder seine Comedy Nights.
