Mehr als 17 Stunden im Rundkurs: So lief das legendäre Fischbacher Mofarennen

Auf der Strecke wurde um jeden Meter gekämpft.
Albert Bantle- Legendäres Mofarennen in Fischbach: 53 Teams fuhren 17¾ Stunden auf Rundkurs.
- Start war am Samstag um 18.15 Uhr nach Training, Abnahme und Qualifying.
- Sieger wurden die „Feldwegheizer“ mit 278 Runden – dahinter „Evel Knievel Rider“ und „Pilsenspreizer“.
- Titelverteidiger „Rechts auf Laut“ wurde Siebter, bestes Damenteam „Rennschnecken“ auf Rang 16.
- DRK und Feuerwehr sicherten ab, ein Rettungswagen kam nach Stürzen zweimal zum Einsatz.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Auch zur 13. Auflage dieses alle zwei Jahre stattfindenden Mega-Events strömten am vergangenen Wochenende tausende Besucher zum Rennsportgelände in das Fischbacher Bubenholz und genossen die unvergleichliche Fischbacher Mofa-Rennsport-Atmosphäre.
Das riesige Spektakel wurde von der „Guggämusik“ Ohrwürmer, dem Jugendclub und dem Musikverein bestens organisiert.
Eingebunden waren auch Mitglieder der DRK-Ortsvereine aus Fischbach, Bad Dürrheim und Schwenningen, die Feuerwehrabteilung Fischbach mit Löschgruppe Kappel und Soldaten der Patenkompanie der Gemeinde Niedereschach.
Dass ein Rettungswagen vor Ort war, erwies sich als sehr gut, denn zweimal wurde er nach Stürzen benötigt. Schwerere Verletzungen blieben jedoch aus. Fischbachs Bereitschaftsleiter Chris Cammerer zeigte sich mit dem Verlauf der Veranstaltung und auch mit der Zusammenarbeit mit den DRK-Ortsvereinen aus Schwenningen zufrieden, ebenso wie die beiden Rennleiter Daniel Lipp und Dietmar Patz.
Das Rennen
Los ging es bereits am Samstagmittag mit dem freien Training. Danach folgten die technische Abnahme und das heiß umkämpfte Qualifying, ehe dann für die 53 startenden Teams am Samstagabend um 18.15 Uhr Bürgermeister Martin Ragg und Ortsvorsteher Thomas Bantle den Startschuss gaben.
Bantle und Ragg zeigten sich begeistert und freuten sich über die vielen Besucher. Zudem dankten allen, die sich engagiert haben, dass das Großereignis möglich geworden ist, und wünschten sich einen unfallfreien Rennverlauf.
Nach dem Le-Mans-Start galt es für die 53 am Start befindlichen Teams, in den bevorstehenden 17¾ Stunden den rund 2,2 Kilometer langen Asphalt- und Geländerundkurs so oft wie möglich zu absolvieren.
Am Ende hatte beim Zieleinlauf um 12 Uhr am Sonntag das Team der „Feldwegheizer“ aus Weilersbach mit 278 gefahrenen Runden die Nase vorn. Zweiter wurde das Team „Evel Knievel Rider“ mit 270 gefahrenen Runden, vor dem Drittplatzierten „Pilsenspreizer“ mit 261 gefahrenen Runden.
Titelverteidiger „Rechts auf Laut“ musste sich in diesem Jahr mit Platz sieben und 240 gefahrenen Runden zufriedengeben.
Die „Rote Laterne“ mit nur zwei gefahrenen Runden ging an das „A-Team“. Für das Team „Spätzünder“ war bereits im freien Training nach technischen Problemen alles vorbei. Dafür rückten die als Ersatzteam vorsorglich angereisten „Vollgasaffen“ nach, die am Ende mit 128 gefahrenen Runden immerhin auf Rang 40 landeten. Das beste Damenteam, die Rennschnecken aus Dauchingen, landete mit 207 gefahrenen Runden auf Rang 16.
Die organisatorische Rennleitung lag in den Händen von Daniel Lipp und Dietmar Patz, die technische Rennleitung bildeten Jörg Epting, Maxi Winterhalter und Marius Stern. Für die Bereiche Sicherheit und Strecke zeichneten sich Robin Müller, Maxi Winterhalter, Simon Haberer, Jan Schlenker und Marius Stern verantwortlich.
Die Regeln
Ein Team durfte aus maximal fünf Fahrern bestehen. Jedes Team konnte maximal zwei Mechaniker benennen. Erlaubt waren alle Mofas, die zwei Pedale besitzen und einspurig sind, aber keine Mokicks, keine Roller, keine Mopeds, keine 50er oder Ähnliches. Der Hubraum war auf maximal 50 Kubikzentimeter begrenzt.
Es waren sowohl Unterbrecherzündungen, als auch Sternzündungen erlaubt. Nicht erlaubt waren alle Innenrotor-Zündungen sowie digitale Zündungen. Die Zündung musste bei der technischen Abnahme geöffnet werden.
Drehzahlregelanlagen waren ebenfalls nicht erlaubt. Der Rahmen musste ein Mofa-Rahmen sein. Gabel, Schwinge und Sattel durften von einem anderen Kraftrad stammen.





















