Medizin-Spezial bei story VS: Zwischen Schockbildern und Schmunzeln

Daniela Schultz-Lampel und Alexander Lampel ermuntern in einem lebendigen Vortrag keine falsche Scham vor urologischen Problemen zu haben und umgehend einen Fachklinik aufzusuchen.
Rainer Bombardi- Die Event-Reihe story VS startete mit einem Medizin-Spezial zur Urologie.
- Daniela Schultz-Lampel und Alexander Lampel warben für frühe Vorsorge und weniger Scham.
- Schockbilder sollten abschrecken – Ziel war, bei Problemen sofort zum Urologen zu gehen.
- Technischer Fortschritt: Prostata-OPs sind minimalinvasiv und verkürzen die Erholungszeit.
- Das Publikum blieb 90 Minuten aufmerksam, viele wollen künftig früher ärztlichen Rat suchen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das Thema bewegte und das wohl nicht nur wegen des Titels „Ohne Tabus -Hose runter!“ Denn bereits im Vorfeld war wohl den meisten klar, dass es an diesem Abend nichts wird mit den üblicherweise pittoresken und traumhaften Filmaufnahmen und Fotografien, die während der Reise- und Abenteuerpräsentationen üblicherweise die Gäste entzücken und zum Staunen bringen.
Vielmehr war eher das Gegenteil der Fall und erschreckende und unglaubliche Bilder zu sehen. Manch einem dürfte es schlecht geworden sein, andere den Blick abgewandt haben. In einem Penis steckendes Elektrokabel oder Kugelschreiberminen gehörten dabei noch zu den harmlosen Bildern.
Der abschreckende Effekt, der von diesen Aufnahmen ausging, war von den beiden Fachexperten Daniela Schultz-Lampel, Ärztliche Direktorin und Fachärztin für Urologie, und Alexander Lampel, Chefarzt für Urologie am Schwarzwald-Baar-Klinikum, durchaus beabsichtigt. Denn sie hatten alle die eine Botschaft bei Problemen jeglicher Art, selbst bei der geringsten Art von unbekannten und nicht einzustufenden Problemen im Genitalbereich einen Urologen aufzusuchen.
Im Kern forderten sie auf, nicht die Augen zu verschließen vor dem für viele unangenehmen Thema. Es gilt, Krankheiten und Schäden größeren Ausmaßes frühzeitig zu verhindern oder behandeln zu können. „Nicht selten kommen die Patienten zu uns, wenn es beinahe zu spät ist“, ermunterten die Referenten, keine Scheu vor dem Besuch einer Urologie zu haben. Zudem appellierten sie, frühzeitig zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen.
Alexander Lampel führte die längere Lebenserwartung von Frauen sogar darauf zurück, dass sie häufiger und früher zur Vorsorgeuntersuchung gehen als die Männer, die sich diesbezüglich als Vorsorgemuffel erweisen.
Technischer Fortschritt
Im operativen Bereich gab das Expertenduo dem Publikum einen umfassenden Überblick über die technischen und großen Fortschritte der Medizin auf diesem Gebiet. Auch hier war ein Ziel, die Angst zu nehmen. So erfolgen Prostataoperationen aufgrund der MRT-Lasertechnik oder anderer minimalinvasiver Techniken deutlich schneller als noch vor Jahrzehnten.
Heute können die Patienten nahezu am nächsten Tag wieder am Alltag teilnehmen. Vor wenigen Jahrzehnten war dies erst nach einigen Wohnen wieder möglich.
Rund 90 Minuten dauerte das Urologie-Event, das die beiden Fachexperten immer wieder mit reichlich Charme präsentierten. Die Aufmerksamkeit war ihnen dadurch sicher und so manch einer im Saal wird künftig viel früher und mit weniger Scheu einen Urologen aufsuchen.