Jahresabschluss im Gemeinderat: So sehen die Finanzen in Unterkirnach aus

Um Finanzen ging es in der Gemeinderatssitzung.
www.imago-images.de- Gemeinderat in Unterkirnach billigte den defizitären Jahresabschluss 2025 einstimmig.
- Abwasser erzielte 452.031 Euro Erträge – Gebührenüberdeckung 40.233 Euro, Verrechnung mit Verlust.
- Dritter Quartalsbericht fällt besser aus: Einmaleffekte und ca. 50.000 Euro mehr Gewerbesteuer.
- Mindereinnahmen bei Einkommensteuer von 20.000 Euro möglich, genaue Prognose noch offen.
- Personalkosten sinken teils, Roggenbachschule verteuert sich um 60.000 Euro, Kreditaufnahme wohl geringer.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Obwohl im vergangenen Jahr in einem Nachtragshaushalt die Aufwendungen um 40.000 Euro reduziert werden konnten, steht ein Minus vor den 116.000 Euro Gesamtergebnis im Jahresabschluss 2025.
Positives konnte Rechnungsamtsleiter Bastian Pfliegensdörfer hingegen aus dem Bereich Abwasser berichten. Die dort erzielten Erträge belaufen sich auf 452.031 Euro, was eine Gebührenüberdeckung von 40.233 Euro zur Folge hat. Dieser Beitrag wird mit dem Verlustvortrag verrechnet.
Der insgesamt höhere Verlust „sei nicht gut, aber erklärbar“, so Patrick Seng (Gemeinsam für Unterkirnach) abschließend. Obwohl sich das Basiskapital in der Bilanz auf knapp 13 Millionen Euro verringert, stimmten die Gemeinderäte einstimmig dem Jahresabschluss und dessen Formalitäten 2025 zu.
Einmaleffekte und um etwa 50.000 Euro höhere Gewerbesteuereinnahmen als geplant sorgen dafür, dass der dritte Quartalsbericht für den diesjährigen Haushalt insgesamt erfreulicher ausfällt. Ob es bei den Mindereinnahmen von 20.000 Euro bei Einkommensteuer bleibt, ist bisher nicht abzuschätzen.
Keine genauen Prognosen
Die Zahlen aus Stuttgart lassen noch keine genauen Prognosen zu; der nächste Abschlag des Gemeindeanteils an der Einkommensteuer wird erst am 1. November ausgezahlt. Der Umsatzsteueranteil und die Zuweisungen nach dem Familienausgleich liegen im Rahmen der Ansätze.
Die Einnahmen durch die Jahreskurtaxe liegen etwas unter dem Haushaltsansatz. Die Personalkosten sind im Rahmen und dürften insgesamt niedriger ausfallen als geplant.
Denn die Personalkosten für den Bürgermeister in diesem Jahr werden durch die Wahl von Andreas Braun in den Landtag nicht in voller Höhe benötigt. Hier gibt es also Verbesserungen im laufenden Haushaltsvollzug. Im Tourismusbereich können ebenfalls Personalkosten im zweiten Halbjahr eingespart werden.
Generalsanierung der Roggenbachschule
Die Kosten für die Generalsanierung der Roggenbachschule stiegen, wie schon im Gemeindetat erläutert, um 60.000 Euro. Weniger Ausgaben sind indes denkbar, wenn der Kreditrahmen in diesem Jahr nicht voll ausgeschöpft wird.
Bei den Kindergärten sind rund 124.000 Euro des Budgets noch nicht verplant und stehen noch zur Verfügung. In diesem Jahr erfolgte noch keine Kreditaufnahme, die im Haushaltsplan 2026 mit 1,7 Millionen Euro veranschlagt ist. Durch die Verwendung der sogenannten LUKIFG-Mittel kann die Kreditaufnahme in diesem Jahr in hohem Maße verringert werden.
