Infotag mit zahlreichen Beteiligten: Wo VS noch nachhaltiger werden kann

Oberbürgermeister Jürgen Roth gemeinsam mit den Akteuren des Nachhaltigkeitstages auf dem Latschariplatz in Villingen.
Silas Newiger- Villingen-Schwenningen zeigt beim Nachhaltigkeitstag, wie ein umweltbewusstes Leben gelingen kann.
- OB Jürgen Roth und Klimaschutzmanagerin Petra Neubauer loben Solarboom und Eigenstrom.
- Stadt stellt Fuhrpark auf elektrisch um, ersetzt Heizungen durch Wärmepumpen – 500 Holzhybrid-Wohnungen.
- Neubauer sieht im Verkehr Verbesserungsbedarf, Roth kündigt Ausbau von Photovoltaik an.
- BEKI warnt vor Lebensmittelverschwendung, Foodsharing verteilt Gerettetes kostenfrei an Verbraucher.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Oberbürgermeister Jürgen Roth begrüßte die verschiedenen Akteure zum Nachhaltigkeitstag auf dem Latschariplatz in Villingen.
Die Klimaschutzmanagerin der Stadt Villingen-Schwenningen ist Petra Neubauer. Sie lobte die Maßnahmen, die die Stadt in den vergangenen Jahren im Bereich Klimaschutz erreicht habe. Sowohl OB Roth als auch Neubauer freuten sich über den zunehmenden Solar- und Eigenstromboom in Villingen-Schwenningen.
Auch der gesamte Fuhrpark der Stadt wurde auf elektrisch umgestellt. In der Verwaltung im Oberen Brühl werden alle Heizungen vollständig durch Wärmepumpen ersetzt. Auch entstehen dort 500 neue Holzhybrid-Wohnungen.
Verbesserungspotenzial sehe Neubauer im Bereich Verkehr. Oberbürgermeister Roth ermutigte die Bürger, sich mehr über Nachhaltigkeit zu informieren. Für kommende Ziele der Stadt benannte er einen großen Ausbau von Photovoltaiktechnik. Dabei soll kein großer Verlust von Fläche entstehen.
Den Nachhaltigkeitstag gibt es bereits seit 2020. Damit beteiligt sich die Stadt gemeinsam an einem nachhaltigen VS. Auch verschiedene Vereine und Initiativen für Nachhaltigkeit stellten sich den Bürgern vor.
Bewusste Kinderernährung
Referentin Linda Hackenjos von der Landesinitiative „BEKI – Bewusste Kinderernährung“ sagte: „Gerade bei Privathaushalten werden 68 Prozent der Lebensmittel weggeschmissen.“ Weiter führte sie aus: „Das sind pro Kopf fast 75 Kilo.“
Die Initiative ist vom Land Baden-Württemberg. Sie informiert in Kindergärten und Grundschulen über die Unmengen an Lebensmitteln, die weggeworfen werden. Bereits hier soll den Kindern gezeigt werden, mit Lebensmitteln sorgsamer umzugehen. Auch unästhetische Lebensmittel können oft noch lange gegessen werden.
Auch die Stadtwerke beteiligten sich am Nachhaltigkeitstag. Mit ihrem Motto „Auf zur Grünen Null“ informiert die SVS, wie Energie gespart und klimafreundlich erzeugt werden kann. Bürger konnten sich über Solarenergie, Ökostrom oder Wärmepumpen beraten lassen. Bryan Fitzgesald und Rudi Schwarzwälder von den Stadtwerken SVS erklärten: „Unsere größte Herausforderung beim Thema Klimaneutralität ist, dass nicht alle mitmachen wollen.“
Der Verein Foodsharing sammelt von über 60 kooperierenden Betrieben Lebensmittel ein. Diese Lebensmittel dürfen nicht mehr verkauft werden. Alle Lebensmittel würden normalerweise im Müll landen. Die Ehrenamtlichen des Vereins haften für die geretteten Lebensmittel. Sie verteilen die Lebensmittel kostenfrei an verschiedene Verbraucher.
Bianca Winkler vom Verein Foodsharing betonte: „Das Hauptziel unseres Vereins ist, dass nichts im Müll landet, was noch gegessen werden kann.“ Auch weitere Veranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit finden in den nächsten Wochen statt. Weitere Informationen unter https://nachhaltigkeitswoche-vs.de/.
