Slow-Food-Festival in Bad Dürrheim: Viele Tipps für Küche und Tisch

Beim Mini-Kochkurs für Mini-Köche wurden für leckere Backwaren regionale Zutaten verwendet.
Ursula KalettaDas Nachmittagsprogramm dieser Veranstaltung fand im Kurpark als Ort der Begegnung statt, wo sich eine gemütliche Atmosphäre ausgebreitet hatte.
Auf der großen Rasenfläche konnten die Besucher an Biertischgarnituren bei musikalischer Unterhaltung im Hintergrund Platz nehmen, um da große kulinarische Angebot zu genießen.
Ein Bummel über die Grünflächen lohnte sich allemal, hier präsentierten sich Info – und Verkaufsstände sowie Direktvermarkter aus der Region, denn parallel zum Nachhaltigkeitstag wurde das Slow-Food-Festival veranstaltet.
Angeboten wurde unter anderem Tee, Kaffee, Gebäck und Gewürze. Auch für die kleinen Besucher gab es viel zu tun. Bei einem Mini-Kurs konnten sie unter Anleitung mit Lebensmittel regionaler Erzeuger süße Köstlichkeiten backen und sich danach schmecken lassen. Beim Kunststoff-Recycling-Mobil konnten aus Mikroplastik bunte Lineale angefertigt werden, Stifte aus Holunderzweigen oder duftende Seife. Zum Austoben stand eine große Rutsche bereit, sowie ein Basteltisch und Kinderschminken.
Mehrere Workshops standen ebenfalls auf dem Programm. Darunter ein Wildkräuter-Workshop mit Kräuterbutter-Schütteln. Trockenblumen konnten bei „Slowflower Hoops“ unter fachkundiger Anleitung zu Kränzen und Gestecken gebunden werden, beim Angebot „Good-bye Nahrungsmittelverschwendung-Impulse und Schnippelparty war von Bildungsreferentin Christine Hembach und Bianca Winker vom Foodsharing Villingen zu erfahren, wie Schmackhaftes hergestellt werden kann, um Lebensmittel nicht wegzuwerfen, sondern zu retten und sie wiederverwenden.
Bei einem Rundgang mit seiner Familie bemerkte Bürgermeister Jonathan Berggötz: „Es ist einfach toll, was die Kur und Bäder GmbH hier veranstaltet.“