In Schwenninger Helios-Arena: Was sich in der Zeitkapsel befindet

Sie halten die Zeitkapsel in Hände (von links): KEB-Verwaltungsleiter Christian Helbig, KEB-Betriebsleiter Benjamin Breuer, Oberbürgermeister Jürgen Roth, Architekt Uwe Schlenker und KEB-Geschäftsführer Gregor Gülpen.
Kunsteisbahn Villingen-Schwenningen GmbH (KEB)/Oliver Bauer- Helios-Arena wird modernisiert – die Betonpiste liegt im Zeitplan und wird in den kommenden Tagen gegossen.
- Zuvor setzten OB Jürgen Roth und das Projektteam eine Zeitkapsel unter die Stehtribüne.
- Inhalt: Baupläne, Umbaufotos in Print und auf USB-Stick, Brief an künftige Generationen, Symbolstücke.
- Rund 20 Kilometer Glykol-Leitungen verlegt, etwa 2000 Schweißnähte abgeschlossen.
- Nach dem Aushärten entsteht die Eisfläche rechtzeitig für Wild Wings sowie Hobby- und Jugendteams.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In der Helios-Arena herrscht weiterhin reger Betrieb. In den vergangenen Tagen wurden rund 20 Kilometer Leitungsrohre für das Kühlmittel Glykol verlegt.
Etwa 2000 Schweißnähte waren erforderlich, um die jeweils rund 20 Meter langen Rohre miteinander zu verbinden. In den kommenden Tagen wird die neue Betonpiste gegossen.
Anschließend muss der Beton mehrere Wochen aushärten, bevor die Eisfläche rechtzeitig zum Saisonstart der Wild Wings sowie für den Trainings- und Spielbetrieb aller Hobby- und Jugendmannschaften langsam aufgebaut werden kann, informiert die Kunsteisbahn Villingen-Schwenningen GmbH (KEB).
Die Zeitkapsel
Bevor die riesige Fläche mit Beton verfüllt wird, haben Oberbürgermeister Jürgen Roth, Architekt Uwe Schlenker, KEB-Geschäftsführer Gregor Gülpen, KEB-Betriebsleiter Benjamin Breuer und KEB-Verwaltungsleiter Christian Helbig eine rund 40 Zentimeter lange Zeitkapsel im Untergrund eingebracht.
Die Kapsel enthält unter anderem die Baupläne des Bauprojekts, Fotos des Umbaus sowohl in ausgedruckter Form als auch auf einem USB-Stick, ein Schreiben an künftige Generationen sowie symbolische Gegenstände wie ein Stück eines Eishockeyschlägers und eine Trillerpfeife.
„Es ist heute ein ganz besonderer Moment. In den vergangenen Monaten wurde die Modernisierung der Betonpiste hier in Rekordgeschwindigkeit vorangetrieben“, freute sich Oberbürgermeister Jürgen Roth.
Und weiter: „Die Arbeiten am Untergrund sind nun abgeschlossen, und in den kommenden Tagen wird der Beton eingebracht. Mit der Zeitkapsel, die wir unterhalb der Stehtribüne platziert haben, möchten wir diese bedeutende Baumaßnahme dokumentieren. Sollte die Betonpiste in vielen Jahrzehnten erneut modernisiert werden müssen, werden nachfolgende Generationen die Kapsel und ihren interessanten Inhalt entdecken.“
Die Arbeiten in der Helios-Arena begannen unmittelbar nach den Osterfeiertagen. Insgesamt investiert die Kunsteisbahn Villingen-Schwenningen GmbH eigenen Angaben zufolge rund 3,4 Millionen Euro in die Erneuerung der etwa 60 Jahre alten Betonpiste.
