Hospizarbeit in VS: Spende hilft Kindern und Jugendlichen

Michaela Morath (von links), Andreas Schulik, Kreissprecher der Wirtschaftsjunioren, Maria Noce, Markus Paul, Carmen Mühlpforte, Michael Vopnier und Katharina Raddatz bei der Spendenübergabe in Schwenningen.
WirtschaftsjuniorenIm Rahmen ihrer Landeskonferenz generierten die Wirtschaftsjunioren beim abschließenden Gala-Abend mit Tombola 8500 Euro und verdoppelten die Spendensumme aus eigenen Mitteln.
„So wollen wir der Region etwas zurückgeben“, sagte Carmen Mühlpforte bei der Spendenübergabe an Via-Luce-Gründerin Maria Noce und deren Öffentlichkeitsreferentin Michaela Morath.
Die Spende werde zweckgebunden für Kinder und Jugendliche eingesetzt, versprach die gelernte Krankenschwester und CDU-Gemeinderätin, die den Grundstein für die Hospizarbeit im Landkreis vor gut 20 Jahren legte.
Adressaten sind der ambulante Hospizdienst des Fördervereins VS, die „Sternschnuppenbande“ und das Hospiz-Zukunftsprojekt „Sternschnuppe“. Jede Spende sei „wie ein Sonnenstrahl an einem trüben Tag“, dankte Maria Noce angesichts benötigter Spendenmittel in Höhe von jährlich 170 000 Euro – allein für die „Sternschnuppenbande“.
Eltern können Luft holen
Der 2022 eröffnete stationäre Wohnbereich ermöglicht es derzeit den Eltern von acht Kindern, das jüngste gerade 18 Monate alt, einmal Luft zu holen und sich vom 24-stündigen Pflegealltag zu erholen.
Maria Noce betonte, dass hier nicht gestorben, sondern „gelebt“ werde, dass für die zumeist mehrfach schwerstbehinderten Kinder Lieblingsmomente arrangiert und sie von Fachkräften in einer Eins-zu-eins-Betreuung gefördert werden.
Noch in weiter Ferne liegt das von Maria Noce erträumtes Jugendhospiz, aber: „Wir geben nicht auf“. Die Wirtschaftsjunioren stellten eine weitere Unterstützung in Aussicht.