Hoher Besuch in Spaichingen: Heppler Group überzeugt mit Präzision

Mit dem Durchschneiden des Bandes durch Masahiko Mori wurde der neue japanische Garten mit Teich im Betriebsgelände der Heppler CNC-Technik eingeweih (von links): Astrid Heppler, Harald Neun, Masahiko Mori, Alfred Geißler, Patrick Heppler und Dieter Heppler.
Ingrid Kohler- DMG-Mori-Präsident Masahiko Mori besuchte die Heppler Group in Spaichingen.
- Thema waren Unternehmensentwicklung, Fertigungsprozesse und Ausbildung.
- Heppler nutzt 27 DMG-Mori-Maschinen, Zuverlässigkeit gilt als wichtigster Faktor.
- Höhepunkt: Einweihung eines japanischen Gartens mit Teich auf dem Firmengelände.
- Ein Gegenbesuch in Japan ist fürs kommende Jahr geplant – Kois als weiterer Anlass.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die heutige Heppler Group wurde 1984 von Dieter und Astrid Heppler gegründet und ist seither zu einem mittelständischen Familienunternehmen mit rund 480 Mitarbeitern gewachsen. An drei Standorten in Deutschland verbindet das Unternehmen langjährige Erfahrung mit kontinuierlicher Weiterentwicklung.
Der Hauptsitz befindet sich in Spaichingen, an dem bei der Heppler CNC-Technik rund 360 Mitarbeiter beschäftigt sind, darunter 48 Auszubildende. Weitere 70 Beschäftigte arbeiten bei der Kuder-CNC-Technik in Herrenberg, während die Heppler Montage-Technik in Bergkirchen bei Dachau rund 50 Arbeitnehmer zählt. In den vergangenen mehr als 40 Jahren hat sich die Heppler Group kontinuierlich weiterentwickelt. Auch heute setzt das Familienunternehmen seinen Wachstumskurs fort und richtet den Blick auf weitere Expansion.
Am Hauptsitz der Heppler Group in Spaichingen gab es kürzlich besonderen Besuch aus Japan: Dr. Masahiko Mori, Präsident der DMG Mori Company Limited, war zu Gast. Begleitet wurde er von seiner Assistentin Ms. Tatsuta, Alfred Geißler, CEO der DMG Mori AG aus Pfronten, und Harald Neun, Executive Officer der DMG Mori aus Wernau. DMG Mori zählt weltweit zu den führenden Herstellern hochpräziser Werkzeugmaschinen. Das Unternehmen ist mit 128 Standorten, darunter 18 Produktionswerke, in 45 Ländern vertreten. Der Hauptsitz des Konzerns befindet sich in Tokio, das europäische Headquarter in München.
Anlass für den Besuch in der Region war die internationale AMB-Messe in Stuttgart, bei der DMG Mori als Aussteller vertreten war. Zum Abschluss des Messe stand ein Besuch bei der Heppler Group in Spaichingen auf dem Programm.
Zuverlässigkeit der Maschinen steht an oberster Stelle
DMG Mori und Heppler sind schon seit vielen Jahren Geschäftspartner. So freute sich Masahiko Mori, dass am Heppler-Standort Spaichingen 27 DMG-Mori -Maschinen im Einsatz sind. Dieter Heppler erklärte „Wir sind bei Maschinen sehr markentreu, wobei die Zuverlässigkeit der Maschinen an oberster Stelle steht“. Auf die Frage von Mori, ob er dann bei ihnen auch Werkzeuge kaufen würde, kam die Antwort „auch bei Werkzeugen geht es nicht um den Preis, sondern um die Zuverlässigkeit“, denn der Name DMG Mori stehe für Innovation, Qualität und Präzision.
Die Gäste erhielten anhand einer Präsentation einen Überblick über die Standorte und die Geschichte der Heppler Group, die für namhafte Unternehmen der Sensortechnik, des Maschinenbaus, der Hydraulikbranche, der Pneumatik und der Elektroindustrie tätig ist. Gemeinsam mit den Geschäftsführern Astrid Heppler und Dieter Heppler, Patrick Heppler, Business Associate des COO, COO Martin Brenndörfer (COO), Produktionsleiter Sven Laatsch und Management-Assistentin Nadine Schößer ging es auf einen Rundgang. Die Besucher lernten die laufende Produktion, die Logistik mit fahrerlosem Transportsystem bis hin zum „Future Center“, dem Ausbildungszentrum und der Prototypenabteilung kennen. Die DMG-Mori-Delegation, allen voran Masahiko Mori, zeigten sich beeindruckt vom Lebenswerk, das sich Astrid und Dieter Heppler in gut vier Jahrzehnten aufgebaut haben.
Gegenbesuch in Japan fürs kommende Jahr geplant
Höhepunkt des Besuchs war die Einweihung des neu angelegten japanischen Gartens mit Teich auf dem Betriebsgelände. Als Mori fragte, ob es dort auch Kois gebe, antwortete Astrid Heppler mit einem Augenzwinkern: „Noch nicht, die Kois haben wir drinnen im Bereich der Verwaltung.“ Ein Gegenbesuch in Japan ist bereits für das kommende Jahr geplant. Masahiko Mori möchte Astrid und Dieter Heppler dann in Japan begrüßen. Neben den guten geschäftlichen Beziehungen gibt es dafür noch einen weiteren Grund – die farbenprächtigen Kois. Diese werden, so Mori, „ganz in der Nähe unserer Firma gezüchtet“.
Der neue japanische Garten, der abends beleuchtet ist, fügt sich passend in die markanten bunten Firmengebäude der Heppler CNC-Technik ein und stehe „allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Pausen zur Verfügung“, betonte Astrid Heppler am Abend, als das Mitarbeiter-Sommerfest mit Kunstflugshow und Feuerwerk gefeiert wurde.

