Hausarzt gesucht?
: In Schwenningen gibt es wieder freie Plätze

Das Medizinische Versorgungszentrum Regiomedes ist Anfang 2026 gestartet und hat sein Ärzteteam inzwischen erweitert. Für Hausarztpatienten gibt es dadurch freie Kapazitäten.
Von
Cornelia Hellweg
VS-Schwenningen
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MVZ Regiomedes VS-Schwenningen

Das Medizinische Versorgungszentrum in Schwenningen. (Archivfoto)

Simone Neß
  • Hausarztplätze frei: Das MVZ Regiomedes in Schwenningen hat sein Team erweitert.
  • Standort am Muslenplatz, nahe Parkhaus Muslen und Busbahnhof, ist gut erreichbar.
  • Kinderärztliche Kapazität ist fast ausgeschöpft – neue Plätze nur für Neugeborene aus VS.
  • Angebot umfasst Haus- und Kinderärzte sowie Reisemedizin, Akupunktur und Grippeimpfung.
  • Docdirekt verknüpft Onlinesprechstunde mit 116117 und ÄBD – Ziel ist passgenaue Hilfe.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Suche nach einem Arzt oder einer Ärztin, die neue Patienten aufnehmen, gerät so manches Mal zum Geduldsspiel. Um die Versorgung in Villingen-Schwenningen und Umgebung zu stärken, eröffnete Anfang des Jahres 2026 das Medizinische Versorgungszentrum Regiomedes am Standort in Schwenningen, gegenüber der Stadtbibliothek.

André Saliger leitet die kommunale Genossenschaft Regiomedes und das Medizinische Versorgungszentrum. Mit der Entwicklung ist er zufrieden. Bereits nach wenigen Monaten im Betrieb sei das Ärzteteam verstärkt worden im hausärztlichen Bereich. Daher kann er auf freie Kapazitäten verweisen. Die Einrichtung ist zentral am Muslenplatz gelegen, mit dem Parkhaus Muslen angrenzend und dem Busbahnhof in unmittelbarer Nähe.

„Im kinderärztlichen Bereich arbeiten wir an der Kapazitätsgrenze“, berichtete Saliger auf Anfrage der Redaktion. Da bestünden nur noch Möglichkeiten für Neugeborene aus Villingen-Schwenningen. „Wir führen eine relativ lange Warteliste.“ Neben der haus- und kinderärztlichen Versorgung deckt das Ärzteteam Themen wie Reisemedizin und Akupunktur ab.

Aktuelles Thema ist die Grippeimpfung. Empfohlen wird, sich zwischen Oktober und Dezember vor Beginn der Grippewelle impfen zu lassen. Welche Auswirkungen das Beitragsstabilisierungsgesetz auf das örtliche MVZ haben wird, das müsse man abwarten. Die Budgetierung für Hausarztpraxen bleibe aufgehoben, das gelte auch für Kinderärzte. Das Gesetz wurde zwar im Sommer dieses Jahres beschlossen, wird im Kern allerdings erst ab dem 1. Januar 2027 wirksam. Bis dahin wird noch um Änderungen gerungen. „Vieles ist infrage gestellt und muss noch im Detail ausgearbeitet werden“, ist die Einschätzung von André Saliger.

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Auch im MVZ wird über „Docdirekt“ informiert. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Baden-Württemberg will es nach eigenen Angaben damit akut erkrankten Menschen leichter machen, ärztlichen Rat am richtigen Behandlungsort zu bekommen. Dafür wurde die Onlinesprechstunde „Docdirekt“ ausgebaut und mit dem 116117-Patienten­service sowie dem telemedizinischen Ärztlichen Bereitschaftsdienst (ÄBD) verknüpft. So steht eine digitale Versorgungs­platt­form zur Verfügung, die Menschen auf der Suche nach medizinischer Hilfe unter die Arme greifen will. Kann ich abwarten und die Hausapotheke nutzen, oder muss ich sofort in ärztliche Behandlung?

Der digitale Doktor

Ziel ist nicht nur die passgenaue Hilfestellung, sondern auch der unkomplizierte Weg zu einer bedarfsgerechten telemedizinischen Beratung, so die KVBW. Man geht auf die Startseite www.docdirekt.de und gibt die Postleitzahl seines Aufenthaltsortes in Baden-Württemberg ein. Damit will man außerdem die medizinischen Anlaufstationen für Notfälle entlasten, damit dort Patienten behandelt werden können, die ein tatsächlicher medizinischer Notfall sind.