Gemeinderatssitzung Bad Dürrheim
: Neue Projekte für Jugend, Stadtentwicklung und Mobilität

Der Gemeinderat Bad Dürrheim tagt am kommenden Donnerstag, 26. März, 19 Uhr im Haus des Bürgers – Siedersaal.
Von
Lukas Podolski
Oberndorf
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Luisenklinikgeschäftsführer Sven Wahl im Haus Hohenbaden, die Sanierung soll jetzt vorankommen.

Marc Eich

Auf der Tagesordnung stehen unterschiedliche Themen: vom Jugendcampus bis hin zum Haus Hohenbaden.

Geplant ist ein ganzheitliches Mobilitätskonzept und die Einführung eines Parkraummanagements, sprich Parkgebühren. Ziel dabei ist es, laut Stadtverwaltung die Mobilität nachhaltiger zu gestalten und unerwünschten Ausweichverkehr zu vermeiden.

Ein entsprechendes Modell wurde bereits vorgestellt und mit Anregungen aus dem Gremium weiterentwickelt. Dazu zählen unter anderem eine kostenfreie Kurzparkregelung, mögliche Gebührenbefreiungen für Elektrofahrzeuge und Menschen mit einer Behinderung, differenzierte Gebührenmodelle sowie soziale Aspekte. Neben dem Parken umfasst das Konzept auch Maßnahmen zur Förderung des Rad- und Fußverkehrs.

Das betriebswirtschaftliche Ergebnis des Forstjahres 2025 fällt positiv aus. Mit einem Überschuss von rund 79 300 Euro wurde der Planansatz deutlich übertroffen – dieser lag bei einem Defizit von knapp 110 400 Euro.

Gewinn im Forst erzielt

Der geplante Holzeinschlag wurde leicht übertroffen, die Holzerlöse beliefen sich auf rund 525 000 Euro. Weitere Einnahmen konnten durch Fördergelder sowie verschiedene Leistungen erzielt werden.

Die Ausgaben für Kulturkosten und Bestandspflege lagen unter dem Planansatz, während die Kosten für Erschließung und Waldschutz leicht darüber lagen.

Auch für die Modernisierung der Gebäude Salinenstraße 6,8 und 10, die von Vereinen genutzt werden, unterstützt die Stadt finanziell. Die Kosten der Vereine werden auf folgende Beträge gedeckelt: Schwarzwaldverein 7000 Euro, Turnerbund 27 350 Euro, Pfadfinderschaft 15 000 Euro. Darüber hinausgehende Kosten werden von der Stadt Bad Dürrheim getragen. Diese betragen nach der Kalkulation rund 9700 Euro.

Für das Jugendhaus steht eine Kooperation mit der „forêt noire“ Stiftung in Planung. Ziel ist die Umgestaltung des bestehenden Jugendhauses zu einem modernen Jugendcampus.

Neugestaltung Jugendhaus

Die Stadt stellt die Räumlichkeiten, übernimmt Investitions- und Instandhaltungskosten und bietet einen jährlichen Zuschuss von 100 000 Euro, während die „forêt noire“ Stiftung die offene Jugendarbeit betreibt, zusätzliches Personal stellt und Drittmittel zur Verfügung stellt.

Die Familie Wahl ersteigerte das Haus Hohenbaden und saniert es als Erweiterungsstandort für die benachbarte Luisenklinik. Das Sanierungsgebiet soll um das angrenzende Sondergebiet, auf dem die Klinik-Schule und die ehemalige Klinik stehen, erweitert werden. Nach Jahren des Leerstands konnte das Gebäude 2025 von der Luisenklinik erworben werden, die nun Modernisierungen durchführen möchte und diese auch schon begonnen hat.

Eigentümer können steuerliche Abschreibungen nutzen, Seitens der Stadt sind Fördermittel nicht vorgesehen, der städtische Haushalt wird nicht belastet. Die Sanierungsziele umfassen die Modernisierung und Instandsetzung der Bausubstanz, die Stärkung von Infrastruktur und Wohnen, die Schaffung von Wohnraum – insbesondere für Mitarbeiter, sowie energetische Verbesserung der Bausubstanz und Anpassung an Klimafolgen.

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