Flohmarkt in Dauchingen: Hier kommen Schnäppchenjäger auf ihre Kosten

Ein reichhaltiges Angebot gibt es beim Flohmarkt in Dauchingen.
Rainer Bombardi- In Dauchingen fand der fünfte Hof- und Garagenflohmarkt mit über 70 Ständen statt.
- Start war um 14 Uhr – wer früher kam, musste warten, die Händler hielten sich daran.
- Besucher schlenderten durchs Dorf, suchten Schnäppchen und kamen ins Gespräch.
- Drei Pausenstationen boten Zwiebelkuchen, Suser, Kaffee, Kuchen sowie Grill- und Currywurst.
- Organisatorin Martina Schuler betonte Nachhaltigkeit, soziale Begegnungen und eine Kronkorkenaktion.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Auf dem Programm stand der fünfte Hof- und Garagenflohmarkt, der sich auf über 70 Stände verteilte.
Zu Fuß durch die Straßen, Wege und Gassen zu schlendern und nebenbei die Gemeinde aus einer neuen Perspektive kennenzulernen, diese Gelegenheit nutzen viele Besucher. Die Veranstaltung wirkte aufgrund des strahlend blauen Himmels wie ein Tag aus dem Bilderbuch und begann für viele teilnehmende Standbetreiber bereits am späten Vormittag.
Die Flohmarktartikel herrichten, möglichst schön fürs Auge präsentieren und darauf zu warten, wofür sich die Besucher dieses Mal besonders interessieren, gehörte einfach zu einem solchen Tag dazu.
Bunte Luftballons vor den Häusern wiesen darauf hin, wirkten wie Farbtupfer entlang der Straßen und hoben alle hervor, die sich mit eigenem Stand aktiv am Flohmarkt beteiligten.
Martina Schuler, welche die Veranstaltung bis heute hauptverantwortlich organisiert und einst ins Leben rief, machte auf einer kleinen Fahrt durch den Ort einen letzten Check, bevor die Veranstaltung begann.
Ein paar kurzweilige Stunden verbracht
Dort gab es einiges zu sehen, zu bestaunen und zu kaufen. Schnäppchenjäger kamen ebenso auf ihre Kosten wie solche, die einfach nur ein paar kurzweilige Stunden verbrachten oder den ein oder anderen Artikel für sich entdeckten.
Nicht zum Zug kamen jene, die gedacht hatten, bereits in den Stunden zuvor Flohmarktartikel wie Schmuck, Uhren oder andere Kostbarkeiten und Sammlerstücke für sich einheimsen zu können. Der Start um 14 Uhr stand wie ein ungeschriebenes Gesetz, und daran hielten sich die Händler.
Wer zu früh kam, musste sich gedulden. Organisatorin Schuler hatte auch dieses Mal wieder an alles gedacht und für jene, die eine kurze Pause einlegen wollten, für drei Aufenthaltsstationen gesorgt.

Zufrieden mit dem Verlauf ist Organisatorin Martina Schuler.
Rainer BombardiEine davon betrieben die Landfrauen im alten Pfarrhaus. Ihr Angebot an Zwiebelkuchen, Suser und allem, was dazugehörte, war der Hit und ebenso schnell weg wie das Angebot an Kaffee, Kuchen und Co., welches das Familienzentrum St. Franziskus gemeinsam mit Aktionen und Spielen zusammengestellt hatte. Die dritte Station eignete sich, um die Sonne in vollen Zügen zu genießen, und lockte mit Grill- und Currywurst auf den Wilhelm-Feder-Platz vor der Zunftstube.
Von Kleidung bis zu Geschirr
Derweil bot der Flohmarkt generationenübergreifend alles, was das Herz begehrt. Kleidung, Stofftiere, Reliquien, Spielzeug, Vasen, Geschirr – es gab nahezu nichts, was es nicht gibt. Für die Gäste bestand angesichts tausender Artikel die Herausforderung hauptsächlich darin, das Richtige für sich zu entdecken.
Auf einem Plan waren die Stände gekennzeichnet, die Baby- und Kindersachen feilboten. „Im Vergleich zum Vorjahr waren dort die Kleidungsstücke mehr gefragt als die Kinderschuhe“, erläuterte Schuler, und dass es ansonsten eher schwierig sei, festzustellen, was aktuell der Renner unter den Artikeln ist. Schmuckstücke, Uhren, Silbergegenstände und so weiter laufen ohnehin immer.
Manche, die mit ihren Schubkarren oder Leiterwagen gekommen waren, traten jedenfalls voll bepackt wieder den Heimweg an. „Meine Ziele, den Nachhaltigkeitsaspekt und die soziale Komponente mit dem Garagenflohmarkt in den Fokus zu rücken, haben sich auch in diesem Jahr wieder voll erfüllt“, freute sich Schuler, dass sie neben der Wiederverwendung von Artikeln auch Menschen begegneten, die sich schon lange nicht mehr gesehen hatten, und an den Ständen ein reger Gesprächsaustausch zu beobachten war.
Zudem hat Schuler noch eine Kronkorkensammelaktion initiiert, deren Schrottwert als Spende dem Förderverein für krebskranke Kinder in Tübingen zugutekommt.
