Dritter Dorfflohmarkt: Quer durch Mönchweiler auf Schnäppchenjagd

Dorfflohmarkt in Mönchweiler: Bei Caroline Bösinger gab es unter anderem Kinder- und Damenbekleidung, aber auch Zylinder.
Stephan Hübner- Dritter Dorfflohmarkt in Mönchweiler: 84 Verkaufsstände über den ganzen Ort verteilt.
- Initiatorin Ulrike Kieninger organisiert alles, Gebühr: zehn Euro je Haushalt.
- Keine Neuware erlaubt, Stände mit Luftballons markiert – teils Garagen als Verkaufsflächen.
- Nächstes Mal nur noch alle zwei Jahre, Verpflegung u. a. im Bürgerzentrum mit 16 Kuchen.
- Sortiment reichte von Haushaltsauflösungen bis Spielzeug; auch Händler aus dem Stuttgarter Raum.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Jung und Alt waren am Samstag in Mönchweiler auf den Beinen, um einen der vielfältig bestückten, über den Ort verteilten Verkaufsstände zu besuchen. Diese waren Teil des dritten Dorfflohmarkts.
Ins Leben gerufen hatte die Aktion vor vier Jahren die Mönchweilerin Ulrike Kieninger. Ein Grund dafür war, dass sie sich an den hohen Standgebühren an anderen Flohmärkten von zehn Euro je Meter gestört hatte. Zwar verlangt auch Kieninger zehn Euro, die gelten aber je Haushalt, unabhängig von den angebotenen Waren.
Dafür erledigt Kieniger sämtliche organisatorische Aufgaben und Werbemaßnahmen, wie das Drucken eines Flyers und eines Ortsplans mit Markierung der vorhandenen Stände. Der zeigte in diesem Jahr 60 Standorte, allerdings waren es laut Kieninger insgesamt sogar 84, da nach dem Druck noch einige Interessierte dazukamen. Markiert waren die jeweiligen Verkaufsstände zudem mit Luftballons.
Auflagen gibt es für die Beteiligten nur in der Form, dass keine Neuware angeboten werden darf. Darüber hinaus ist jeder für die verkaufte Ware selbst verantwortlich.
Künftig nur noch alle zwei Jahre
Kieninger sieht diese Form eines Flohmarkts als sehr praktisch an, da niemand umherfahren muss, sondern alles direkt vor der eigenen Haustür anbieten kann. Dennoch will sie den Dorfflohmarkt künftig nur noch alle zwei Jahre anbieten.
Kieninger hatte bei ihrem Haus mehrere Sitzgarnituren bereitgestellt und ihr Sohn Nils grillte Würstchen für Vorbeikommende. Verpflegung gab es aber auch im Bürgerzentrum beziehungsweise bei der Generationenhilfe, die sich zum ersten Mal beteiligte. Dort gab es zur Stärkung Kaffee und eine Auswahl von 16 Kuchen, die Einwohner im Vorhinein nach einer Bitte um Spenden gebacken hatten, berichtete Renate Faßbender.
Große Vielfalt beim Flohmarkt
Die Verkaufsstände waren über den ganzen Ort verteilt, vielerorts waren Garagen umfunktioniert worden. Angeboten wurde eine reiche Auswahl an Produkten. Laut Janine Günter, zugleich Verkäuferin und Flohmarktbesucherin, gab es überall etwas anderes: mal eine Haushaltsauflösung, mal Spielsachen oder anderswo Artikel aus der Auflösung des Kellers der Oma.
Vor allem Kinder- und Damenkleidung sowie Spielsachen gab es dagegen bei Caroline Bösinger, die sich über die rege Frequenz an Besuchern freute. Ihr zufolge waren aber auch professionelle Händler aus dem Stuttgarter Raum unterwegs, die schon am frühen Morgen auf die Pirsch gingen.
