Regionale Produkte: So vielfältig war der Naturparkmarkt in Mönchweiler

Selbst gebrannte Töpferware gab es auf dem Naturparkmarkt in Mönchweiler bei Erdstern Keramik.
Stephan Hübner- Naturparkmarkt in Mönchweiler bot regionale Produkte, Handwerk und Infos zu Natur- und Klimaschutz.
- Vereine präsentierten sich gemeinsam – mit Handarbeitsangeboten, Kräuterkunde und Beratung.
- Kinderangebote reichten vom Waldmobil bis zur Kochschule mit Linsen-Aufstrich und Knäckebrot.
- Ungewöhnliche Spezialitäten: grüne Linsen, Wildfruchtliköre, Eselsmilchseife und Wildbret.
- Projekte vorgestellt: Photovoltaik an der Grundschule, Waldrandgestaltung und Kitzrettung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eine bunte Vielfalt von im Naturpark Südschwarzwald hergestellten Produkten bot der Naturparkmarkt. Dabei gab es auch Einblicke in Aktionen wie die Rehkitzrettung.
Mit von der Partie waren auch mehrere Mönchweiler Vereine, beispielsweise der Handarbeitskreis und die Generationenbrücke, die sich gemeinsam präsentierten und Zirbelkissen oder gehäkelte Glückswürmchen anboten.
Teils ungewöhnlich waren die Produkte des Obst- und Gartenbauvereins mit Tomaten-, Kiwibeeren- und Pfirsichmarmelade oder Löwenzahnsalbe. Selbstgebrannte Töpferwaren gab es bei Erdstern Keramik. Ungewöhnlich war auch das Angebot von in Burgberg auf dem Bauernhof Rapp angebauter grüner Linsen. Bei der Brennerei „Schneiders edler Haustropfen“ gab es unter anderem Liköre aus Wildfrüchten wie der Kornelkirsche oder Aronia.
Am Stand des Naturschutzgroßprojekts Schwarzwald-Baar berichtete Geschäftsführer Thomas Kring über Aktionen wie Waldrandgestaltung, bei denen aber das Personal der Knackpunkt sei. Zudem liefen in wenigen Jahren Zuschüsse von Bund und Land aus. Maßnahmen in Mönchweiler fanden am Krebsgraben und beim Mönchsee statt.

Der Musikverein Mönchweiler unterhielt beim Naturparkmarkt Gäste.
Stephan HübnerAuch der Verein „renergie VS“ stellte sich vor, der auf eigene Kosten zusammen mit der Gemeinde die Photovoltaikanlage auf der Grundschule realisiert hat und auch diesbezügliche Beratung anbietet.
Den Wald näher kennenlernen
Am Waldmobil der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald konnten Kinder den Forst über eine Fühlbox näher kennenlernen. Hirsch- und Wildschweinsalami sowie andere Produkte aus Wildbret gab es bei „Schwarzwaldwild Hevart“. Am Stand des Zukunftsausschusses Mönchweiler konnten kleine Besucher Holzscheiben bemalen und Samenpapier gestalten und bei der Naturpark-Kochschule Linsen-Karotten-Aufstrich und eine Knäckebrot-Backmischung selbst herstellen. Der Naturpark Südschwarzwald informierte über Projekte zum Erhalt der Kulturlandschaft, touristische Angebote oder auch über das Beseitigen eingewanderter Pflanzen und Maßnahmen zur Klimaanpassung.
Bei der Jägervereinigung erfuhren Besucher etwas über die kostenfreie Rettung von Kitzen aus bewirtschafteten Feldern. In diesem Jahr wurden dadurch bereits über 180 Kitze gerettet. Ausgestopfte Tiere zum Anfassen, darunter Waschbär, Marder, Fuchs oder Wiesel, weckten nicht nur das Interesse kleiner Besucher.

Auf großes Interesse stieß der Naturparkmarkt in Mönchweiler.
Stephan HübnerUlrich Grießhaber aus Tennenbronn führte das Flechten von Körben vor. Viele Informationen zu heimischen Kräutern und ein „Schmetterly“-Spiel gab es beim Verein „Kräuter-Regio“. Ramona Isele-Zücker zeigte mit ihrem Label „Kräuterquelle“ das Flechten von Kränzen und gab ihr Fachwissen gerne weiter. Seife aus Eselsmilch gab es am Stand des Schönauer Eselshofes. Auch Liebhaber alkoholischer Spezialitäten kamen auf ihre Kosten, so beispielsweise bei „Barthuesli“ aus Bräunlingen mit Edelbrand aus Enzian vom Feldberg.
Für Unterhaltung sorgten der Musikverein Mönchweiler und Hüpfburgen für kleine Besucher. Schließlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt, beispielsweise mit veganen Burgern, Spiralpommes oder Wildkräuterwaffeln.
