Feuerwehr Niedereschach
: Hier wird ins Gerätehaus investiert

Das lange Warten der Mitglieder der Feuerwehr Niedereschach auf den seit Langem ins Auge gefassten und gewünschten An- und Umbau am Gerätehaus in Niedereschach hat ein Ende.
Von
Albert Bantle
Niedereschach
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Unmittelbar nach der Vergabe starteten nun die Erdarbeiten für den An- und Umbau des Niedereschacher Feuerwehrgerätehaus.

Unmittelbar nach der Vergabe starteten nun die Erdarbeiten für den An- und Umbau des Niedereschacher Feuerwehrgerätehauses.

Albert Bantle
  • Niedereschach erweitert das Feuerwehrgerätehaus; Erdarbeiten haben unmittelbar begonnen.
  • Geplant sind Umkleiden, Sanitär, eine Werkstatt sowie Magazin- und Lagerräume mit Regalen.
  • Rohbau und Erdarbeiten sind vergeben, Architekturbüro Seemann leitet die Maßnahme.
  • Bau erfolgt mit Beton-Fertigteilen – Einsatzbereitschaft bleibt trotz Enge gewährleistet.
  • Ratsmitglieder mahnen realistische Kosten an, Gemeinde betont finanzielle Tragbarkeit.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Kaum hatte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung die Rohbauarbeiten an die Firma Feger Bau aus Fridingen und die Erdarbeiten an die Firma Karl Müller Tief- und Straßenbau vergeben, rückten dann auch schon die Bagger an.

Geleitet wird die Erweiterungsmaßnahme vom Architekturbüro Seemann. Im Zuge der Erweiterung sollen Umkleideräume, sanitäre Einrichtungen, eine Werkstatt mit Magazin- und Lagermöglichkeiten sowie mit Regalsystemen entstehen.

Im Beisein zahlreicher Vertreter der Niedereschacher Feuerwehrführung mit Gesamtkommandant Pascal Rockenschuh an der Spitze, betonte Ortsbaumeister Hartmut Stern im Gemeinderat, dass das Projekt, so wie es nun geplant sei, von der Gemeinde finanziell „stemmbar“ sei. Alle anderen weitergehenden Ideen bezeichnete Stern als „Luftschlösser“.

Er lobte in diesem Zusammenhang die Feuerwehrführung für ihren Pragmatismus und dafür, wie sich Mitglieder der Wehr bei der Planung „eingefuchst“ hätten. Der Anbau, so Stern, finde „sozusagen im Erdreich“ mit später komplett überdachtem Keller statt. Deshalb seien auch umfangreiche Erdarbeiten notwendig.

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Einsatzbereitschaft jederzeit gewährleistet

Hinzu komme, dass die Bauarbeiten so durchgeführt werden müssen, dass die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr trotz beengter Verhältnisse jederzeit gewährleistet sein müsse.

Vor diesem Hintergrund lobte Stern die am Bau beteiligten Firmen, die sich im Vorfeld intensive Gedanken gemacht hätten, wie dies praxisnah zu bewerkstelligen sei. Beim Rohbau kämen deshalb unter anderem Beton-Fertigteilelemente zum Einsatz.

Die Feuerwehr musste einen Brand auf einem Balkon löschen (Symbolfoto).

Die Feuerwehr musste einen Brand auf einem Balkon löschen (Symbolfoto).

Anja Bertsch

Gemeinderat Rüdiger Krachenfels betonte, dass er sich für die Feuerwehr freue, und verband die Worte mit dem Hinweis, dass er hoffe und wünsche, dass diese Baumaßnahme nicht teurer werde als ursprünglich veranschlagt.

„Es kann nicht immer teurer werden“, so Krachenfels mit Blick auf andere größere Baumaßnahmen in der Gemeinde und nannte als Beispiele die Kindergartenweiterung in Schabenhausen und den Wiederaufbau des „Brandhauses“ in der Schramberger Straße in Fischbach. Das sei nicht befriedigend und es benötige einfach „realistische Annahmen“.

Unterstützt wurde Krachenfels von seinem Ratskollegen Michael Asal, der solche Kostensteigerung nicht nur Niedereschach betreffend, sondern fast überall bei Großprojekten kritisierte. Ihm wäre es lieber, wenn man von vorneherein mit etwas zu hoch als mit zu niedrig angesetzten Summen agieren würde.

Ortsbaumeister Hartmut Stern wies, darauf hin, dass in Niedereschach nicht alle Baumaßnahmen teurer als veranschlagt werden. Und „Unvorhergesehenes“ könne man nicht immer vermeiden.

Lösungsorientierte Art

Ausführlich erläuterte Stern mit Blick auf solche Maßnahmen das Ausschreibungsverfahren und die damit verbundenen Rechtsvorschriften, an die sich die Gemeinde halten müsse.

Bürgermeister Martin Ragg sprang seinem Ortsbaumeister zur Seite und verwies darauf, dass man dank der immer lösungsorientierten Art von Stern in Niedereschach sehr viel umsetzen könne. Es könne nicht sein, dass der Anschein erweckt werde, dass hier unseriös gearbeitet werde. Das sei auch so nicht beabsichtigt gewesen, betonten Krachenfels und Asal im Einklang.